Geförderte Projekte

Koordinierungsstelle „Unabhängige Kommission Antiziganismus“

Ziel

Am Deutschen Institut für Menschenrechte ist die Koordinierungsstelle der Unabhängigen Kommission Antiziganismus angesiedelt. Die Mitglieder der Kommission setzen sich mit unterschiedlichen Erscheinungsformen von Antiziganismus in Deutschland auseinander und nehmen eine Bestandsaufnahme vor, die historische Entwicklungen berücksichtigt. Ziel der Kommissionsarbeit ist die Erstellung eines Berichts für den Bundestag. Das Gremium arbeitet unabhängig, die Inhalte des Berichtes und die Empfehlungen obliegen ausschließlich seiner Entscheidung. Der Bericht soll im Frühjahr 2021 veröffentlicht werden.

Kurzbeschreibung des Projekts

CDU/CSU und SPD haben im Koalitionsvertrag für die 19. Legislaturperiode vereinbart, eine bundesweite Kommission zum Problem des Antiziganismus in Deutschland einzusetzen. Dieses Gremium, die Unabhängige Kommission Antiziganismus, wurde von der Bundesregierung einberufen und hat sich am 27. März 2019 konstituiert.

Die Mitglieder der Kommission sind:

  • Prof. Dr. Klaus-Michael Bogdal, Professor für Germanistische Literaturwissenschaft an der Universität Bielefeld
  • Dr. Hendrik Cremer, Wissenschaftlicher Mitarbeiter am Deutschen Institut für Menschenrechte
  • Dr. Markus End, Wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Technischen Universität Berlin
  • Dr. Karola Fings, Projektleitung „Enzyklopädie des NS-Völkermordes an den Sinti und Roma in Europa“ an der Forschungsstelle Antiziganismus am Historischen Seminar der Universität Heidelberg
  • Jana Mechelhoff-Herezi, Wissenschaftliche Mitarbeiterin der Stiftung Denkmal für die ermordeten Juden Europas
  • Prof. Dr. Elizabeta Jonuz, Professorin für Soziale Arbeit, Migration und Internationales an der Hochschule Hannover
  • Silas Kropf, Freiberuflicher Teamer, Trainer und Referent
  • Prof. Dr. Astrid Messerschmidt, Professorin für Erziehungswissenschaft an der Bergischen Universität Wuppertal
  • Dr. Frank Reuter, Wissenschaftlicher Geschäftsführer der Forschungsstelle Antiziganismus am Historischen Seminar der Universität Heidelberg
  • Prof. Dr. Wolfram Stender, Professor für Soziologie an der Hochschule Hannover
  • Dr. Jane Weiß, Wissenschaftliche Mitarbeiterin an der Humboldt-Universität zu Berlin

Die Kommission hat die Mitglieder Hendrik Cremer und Elizabeta Jonuz zu Koordinator_innen bestimmt. Die Koordinierungsstelle der Unabhängigen Kommission Antiziganismus organisiert die Arbeit der Unabhängigen Kommission Antiziganismus.

Zielgruppen

Der Bericht der Unabhängigen Kommission Antiziganismus wird Empfehlungen für Maßnahmen gegen Antiziganismus auf der Ebene des Bundes und der Länder enthalten.

Beteiligte Personen/Projektmitarbeiter_innen

Dr. Hendrik Cremer, Dr. Sarah Kleinmann, Vera Ilic

Förderzeitraum

Die Koordinierungsstelle hat eine Laufzeit von Juli 2019 bis Juni 2021.

Förderung

Stellungnahme zur Post-2020 EU-Rahmenstrategie in Bezug auf Roma und Romnja

Die Unabhängige Kommission Antiziganismus erarbeitet derzeit ihren Bericht zur Vorlage an den Deutschen Bundestag und wird daher im Folgenden keine abschließenden Empfehlungen zu diesem Politikfeld aussprechen. Es lassen sich jedoch bereits jetzt einige wesentliche Aspekte herausstellen, die aus Sicht der Kommission für die zukünftige EU-Rahmenstrategie von besonderer Bedeutung sind.

Stellungnahme zur Frage EU-Rahmenstrategie in Bezug auf Roma und Romnja (PDF, 70 KB, nicht barrierefrei)

Ansprechpartner_in

Dr. Hendrik Cremer

Wissenschaftlicher Mitarbeiter
Leiter Koordinierungsstelle

Telefon: 030 259 359 - 42

E-Mail: cremer(at)institut-fuer-menschenrechte.de

Vera Ilic

Assistentin der Abteilungsleitung Inland/Europa
Projektassistentin Berichterstattung an die Europäische Grundrechteagentur

Telefon: 030 259 359 - 43

E-Mail: ilic(at)institut-fuer-menschenrechte.de

Dr. Sarah Kleinmann

Wissenschaftliche Mitarbeiterin

Telefon: 030 259 359 - 485

E-Mail: kleinmann(at)institut-fuer-menschenrechte.de

nach oben