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    Briefing Paper zur nachhaltigen Gestaltung des Finanzsystems in der EU veröffentlicht

    Ausschnitt eines mehrstöckigen Gebäudes. im Vordergrund: 5 EU-Fahnen wehen an Fahnenmasten.
    © Schmuttel/pixelio.de

    · Meldung

    Das Deutsche Institut für Menschenrechte und das Fair Finance Institute (Heidelberg) haben jetzt zwei „Briefing Paper“ veröffentlicht zur Frage, unter welchen Bedingungen eine von der europäischen Kommission geplante soziale Taxonomie Anreize für Unternehmen und die Finanzwelt schaffen kann, ihr Engagement für die Verwirklichung sozialer und wirtschaftlicher Rechte zu verstärken.

    Ziel des zweiteiligen Forschungsprojekts ist die Entwicklung von Konzepten und Indikatoren für die standardisierte Messung sozialer Nachhaltigkeit, insbesondere im Kontext europäischer Maßnahmen zur nachhaltigeren Gestaltung des Finanzsystems.

    Das erste Briefing Paper beschäftigt sich mit der Messung von Mindeststandards gemäß der Taxonomie-Verordnung und schlägt dafür eine Reihe von Indikatoren vor.

    Das zweite Briefing Paper untersucht Wirtschaftstätigkeiten, die wesentlich zur sozialen Nachhaltigkeit beitragen. Es setzt sich mit dem Vorschlag einer sozialen Taxonomie auseinander, der im Februar 2022 von der Platform on Sustainable Finance gemacht wurde. Aus menschenrechtlicher Sicht wird diskutiert, was Wirtschaftstätigkeiten, die zur sozialen Nachhaltigkeit beitragen, auszeichnen sollte und wie man sie erfassen und messen kann.

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