70 Jahre AEMR

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"Alle Menschen sind frei und gleich an Würde und Rechten geboren." Dieser erste Artikel der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte (AEMR) garantiert jedem Menschen die gleichen Rechte – unabhängig von Herkunft, Staatsangehörigkeit, Hautfarbe, Geschlecht, Sprache, Religion, sexueller Orientierung oder Identität oder Vermögen. Menschenrechte stehen jedem Menschen zu, weil er ein Mensch ist. Sie haben ihre Wurzel in der Würde eines jeden Menschen. Als die Allgemeine Erklärung vor 70 Jahren formuliert wurde, hatte die Welt gerade erlebt, wohin die Verachtung der Menschenwürde während des Zweiten Weltkriegs geführt hatte.

Es waren Menschen aus allen Teilen der Welt, mit unterschiedlichen rechtlichen und kulturellen Hintergründen, die 1948 in Paris zusammenkamen, um eine Grundlage für die menschliche Gemeinschaft, für Frieden und Gerechtigkeit zu formulieren. Sie alle einte die Vision von einer Welt, in der die Würde jedes einzelnen Menschen anerkannt und geschützt wird. Am 10. Dezember 1948 verabschiedete die Generalversammlung der Vereinten Nationen in Paris die Allgemeine Erklärung der Menschenrechte.

Die Erklärung ist ein Meilenstein in der Geschichte der Menschenrechte, sie ist das am meisten übersetzte Dokument der Welt, verfügbar in mehr als 500 Sprachen. Auch 70 Jahre nach ihrer Verabschiedung hat sie nichts an Aktualität verloren. Gleichheit, Gerechtigkeit und Menschenwürde sind universelle Werte – heute wie damals vor 70 Jahren.

Das Jubiläumsjahr 2018 bietet die Chance, die Menschenrechte zu feiern und ihre Prinzipien und Standards zu bekräftigen. Denn auch heute werden die Menschenrechte vielerorts fundamental bedroht.

Informationen rund um die Allgemeine Erklärung haben wir hier für Sie zusammengestellt:

Bildungsmaterialien für Jugendliche und Erwachsene zur Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte