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    Über Krieg sprechen

    Drei Menschen gehen mit Gepäck einen Weg an einem Zaun entlang.
    © picture alliance/dpa/Michael Kappeler

    · Meldung

    Wie können Lehrer*innen und andere pädagogische Fachkräfte den Angriffskrieg Russlands auf die Ukraine mit Kindern und Jugendlichen thematisieren? Welche Rechte haben Kinder und alle Menschen, die vor Krieg, Gewalt und Umweltzerstörung fliehen? Wo gibt es Informationen über die völkerrechtlichen Grundsätze wie etwa das Gewaltverbot? Mit diesen und ähnlichen Fragen beschäftigen sich derzeit viele Pädagog*innen. Die Fragen kommen von Kindern, Jugendlichen und von ihnen selbst. Sowohl im schulischen als auch außerschulischen Bereich sollte es in dieser Zeit ein Ziel sein, einen inklusiven und diskriminierungssensiblen Raum zu schaffen, in dem sich Lehrende und Lernende austauschen können, Sorgen und Ängste teilen und über das aktuelle Kriegsgeschehen in der Ukraine hinaus grundsätzlich über Krieg, Vertreibung und Flucht sprechen.

    Die Website www.kompass-menschenrechte.de des Deutschen Instituts für Menschenrechte ist ein Online-Handbuch zu Menschenrechtsbildung. Sie enthält Informationen zu wichtigen Menschenrechtsthemen, gibt Hinweise für partizipative und inklusive Bildungsmethoden und bietet über 50 Übungen für Jugendliche und junge Erwachsene. Gleich mehrere Übungen thematisieren Krieg und Gewalt respektive Flucht und Migration. In der Übung „Recherche in Sachen Flucht“ zum Beispiel beschäftigen sich die Lernenden mit der Frage, aus welchen Gründen Menschen ihre Heimat verlassen. Sie recherchieren nach Fakten und Daten, lernen Akteur*innen im Themenbereich Flucht und Asyl kennen und erweitern ihre Kenntnisse über weltweite und aktuelle Fluchtbewegungen.

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