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Pressemitteilung: 25 Jahre UN-Kinderrechtskonvention in Deutschland (5. April) - Jedes Kind soll wissen, wohin es sich wenden kann, um seine Rechte einzufordern

Berlin. Anlässlich des 25. Jahrestags des Inkrafttretens der UN-Kinderrechtskonvention in Deutschland am 5. April 1992 fordert das Deutsche Institut für Menschenrechte, bundesweit lokale Anlaufstellen für Kinderrechte zu stärken und – wo nicht vorhanden – einzurichten.

"Das Bild vom Kind hat sich in den letzten 25 Jahren gewandelt"

Am 3. April, einen Tag vor der Festveranstaltung anlässlich 25 Jahren UN-Kinderrechtskonvention in Deutschland, trifft sich die Monitoring-Stelle UN-Kinderrechtskonvention zu einem Austausch mit der Bundesarbeitsgemeinschaft (BAG) Kinderinteressen e. V. Im Fokus des Treffens steht der Aufbau eines Beschwerdemanagements für Kinder und Jugendliche. Wir sprachen vorab mit Jana Frädrich (BAG) und Claudia Kittel (Monitoring-Stelle KRK).

Nachhaltige Entwicklung braucht Kinderrechte

Am 9. März tauschten sich rund 80 Vertreter_innen von Nationalen Menschenrechtsinstitutionen (NMRI) aus Afrika, Asien, Europa und Lateinamerika, dem UN-Kinderrechtsausschuss, UN-Organisationen sowie zivilgesellschaftlichen Kinderrechtsorganisationen über die Umsetzung von Kinderrechten im Rahmen der Agenda 2030 für Nachhaltige Entwicklung aus. Die Globale Allianz der Nationalen Menschenrechtsinstitutionen (GANHRI), UNICEF und das Hochkommissariat für Menschenrechte (OHCHR) hatten gemeinsam zu dem Seminar zur Rolle von NMRI in der Förderung und beim Schutz von Kinderrechten nach Genf eingeladen.

Wir machen uns stark für Kinderrechte

Fachveranstaltung 25 Jahre UN-Kinderrechtskonvention in Deutschland

Kooperationsveranstaltung mit dem Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend und der National Coalition Deutschland – Netzwerk zur Umsetzung der UN-Kinderrechtskonvention e.V.

Pressemitteilung: Bildungszugang von geflüchteten Kindern – Neue Website www.landkarte-kinderrechte.de

Berlin - Welchen Zugang zu Kitas und Schulen haben geflüchtete Kinder in Deutschland? Einen schnellen Überblick über die Antworten der für die Kitas und Schulen zuständigen Ministerien aller 16 Bundesländer auf diese Frage verschafft die erste Landkarte auf der heute veröffentlichten Website www.landkarte-kinderrechte.de des Deutschen Instituts für Menschenrechte.

Im Zeichen der Flucht: Jahresbericht 2015 erschienen

Das Jahr 2015 stand in Deutschland im Zeichen der Flucht. Für das Deutsche Institut für Menschenrechte bedeutete das bei seiner Beratung von Bundestag und Bundesregierung zweierlei: Zum einen, sich für ein Asylsystem einzusetzen, in dessen Zentrum das Menschenrecht jedes und jeder Einzelnen auf Schutz und auf gerichtlichen Rechtsschutz gegen Ablehnungsentscheidungen steht. Zum anderen darauf hinzuwirken, dass sich Unterbringung und Integration der geflüchteten Menschen an den Menschenrechten ausrichten. Das Institut hat 2015 für eine menschenrechtskonforme Asyl­- und Migrationspolitik geworben und wird dies auch weiterhin tun.

Noch viel zu schwer, sich zu beschweren

"Wir sind eingesperrt", beklagen drei Schülerinnen der Berliner Ernst-Reuter-Oberschule. Ihr Schulgelände wird von einem meterhohen abgeschlossenen Zaun eingerahmt. "Hier fühlen wir uns nicht wohl", beschweren sich die jungen Frauen. Doch die Beschwerde allein hilft ihnen nicht, wenn sie nicht gehört und ernst genommen wird. Geäußert von einem Kind, muss eine Beschwerde weitere bisweilen unüberwindbare Hürden meistern. Das soll sich ändern. Der Kinderrechtsausschuss der Vereinten Nationen hat Deutschland aufgefordert, eine Beschwerdestelle für Kinder und Jugendliche zu schaffen. Denn die Beschwerde ist ein im Grundgesetz verankerter Schutzmechanismus, der allen Teilen der Gesellschaft zugänglich sein muss. Daher hat das Deutsche Institut für Menschenrechte am 16. November zur Konsultation "Beschwerden ermöglichen! - Beschwerdewege für Kinder und Jugendliche" nach Berlin eingeladen. Im Zentrum des Austausches stand die Frage: Wie kann sich ein Kind hierzulande effektiv beschweren?

Video "Was macht die Monitoring-Stelle?"

Video "Was macht die Monitoring-Stelle?" (Gebärdensprache)

Kontakt

Monitoring-Stelle UN-Kinderrechtskonvention
Deutsches Institut für Menschenrechte
Zimmerstraße 26/27
10969 Berlin
Tel: 030 25 93 59 - 0
Fax: 030 25 93 59 - 59
E-Mail: un-krk(at)institut-fuer-menschenrechte.de