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Demokratie, Rechtsstaat und gesellschaftliches Zusammenleben menschenrechtlich denken

© DIMR/webersupiran

20 Jahre Deutsches Institut für Menschenrechte

„Alle Menschen sind frei und gleich an Rechten und Würde geboren“:
Artikel 1 der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte enthält das Versprechen, dass alle Menschen ihre Menschenrechte in Anspruch nehmen und mit gleichen Chancen die Gesellschaft mitgestalten können – ohne Unterschied aufgrund von rassistischen Zuschreibungen, Geschlecht, sexueller Orientierung, geschlechtlicher Identität, Religion, Behinderung oder sozialer Herkunft.

Die Menschenrechte sind das Fundament von Demokratie, Rechtsstaat und friedlichem Zusammenleben. Allerdings verliert der demokratische Rechtsstaat an Strahlkraft. Politische Strömungen, die demokratische Institutionen und Menschenrechte infrage stellen, erhalten wachsende Zustimmung. Zugleich stößt die Forderung nach gleicher Teilhabe, auch und gerade an gesellschaftlicher und politischer Macht, auf vielfältige Gegenwehr.

Was sind die Gründe für Skepsis gegenüber Demokratie und Menschenrechten? Wie können wir das Vertrauen in rechtsstaatliche Institutionen und Verfahren stärken und gesellschaftliche Inklusion fördern? Wie kann Deutschland als postmigrantische Gesellschaft 30 Jahre nach der Deutschen Einheit die Bedingungen für den gesellschaftlichen Zusammenhalt neu verhandeln und begründen?

Programm

10:00 Uhr
Grußwort
  • Dr. Wolfgang Schäuble, Präsident des Deutschen Bundestages
10:05 Uhr
20 Jahre Deutsches Institut für Menschenrechte
  • Prof. Dr. Markus Krajewski, Vorsitzender des Kuratoriums des Deutschen Instituts für Menschenrechte
10:15 Uhr
Poetry Slam
  • Aidin Halimi, Poetry Slammer und Lesebühnen-Autor
10:20 Uhr
Demokratie, Rechtsstaat und gesellschaftliches Zusammenleben menschenrechtlich denken
  • Prof. Dr. Naika Foroutan, Direktorin des Deutschen Zentrums für Integrations- und Migrationsforschung (DeZIM)
  • Prof. Dr. Jan-Werner Müller, Princeton University; derzeit Fellow am Wissenschaftskolleg zu Berlin und bei SCRIPTS
  • Prof. Dr. Beate Rudolf, Direktorin des Deutschen Instituts für Menschenrechte
  • Fragen aus dem Publikum
  • Moderation: Hatice Akyün, Journalistin
12:00 Uhr
Poetry Slam
  • Aidin Halimi, Poetry Slammer und Lesebühnen-Autor
12:05 Uhr
Ausblick
  • Michael Windfuhr, Stellvertretender Direktor des Deutschen Instituts für Menschenrechte
12:15 Uhr
Ende der Veranstaltung

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