Wirtschaft

Servicenavigation

Sie befinden sich hier: Themen >  Wirtschaft

Wirtschaft und Menschenrechte - aktuell

Training zu Wirtschaft und Menschenrechten mit der kolumbianischen Nationalen Menschenrechtsinstitution

Am 16. Mai 2016 fand in Bogotá, Kolumbien, ein Training zu "Wirtschaft und Menschenrechte" statt. Gastgeber waren zwei Nationale Menschenrechtsinstitutionen, die kolumbianische Defensoría del Pueblo und das Deutsche Institut für Menschenrechte; Kooperationspartner war das Regionale Zentrum für Unternehmen und verantwortungsvolles unternehmerisches Handeln (Centro Regional de Empresas y Emprendimientos Responsable, CREER). 35 der 36 Regionalbüros der Defensoría sowie 15 Mitarbeitende der Zentrale in Bogotá nahmen teil.

Pressemitteilung: Menschenrechtliche Risiken und Auswirkungen ermitteln

Berlin - Die Auswirkungen der eigenen Geschäftstätigkeit auf die Menschenrechte zu ermitteln, ist ein zentraler Aspekt der Leitprinzipien für Wirtschaft und Menschenrechte der Vereinten Nationen. Zur Umsetzung der Leitprinzipien in Deutschland entwickelt die Bundesregierung derzeit unter Beteiligung der Wirtschaft und Zivilgesellschaft einen Nationalen Aktionsplan für Wirtschaft und Menschenrechte.

Pressemitteilung: Wirtschaft und Menschenrechte: Recherche-Stipendium für Journalistinnen und Journalisten - Print, Online, Hörfunk

Berlin - Das Deutsche Institut für Menschenrechte schreibt ein Recherche-Stipendium zum Thema "Wirtschaft und Menschenrechte" für Journalistinnen und Journalisten aus. Das Institut will mit der Vergabe des Stipendiums Journalistinnen und Journalisten anregen, das Thema "Transnationale Wirtschaftsverflechtungen und ihre Auswirkungen auf die Menschenrechte" zu bearbeiten. Dabei steht die Verantwortung der Unternehmen für die Einhaltung der menschenrechtlichen Standards entlang der Lieferketten im Rohstoff- und Textilsektor sowie bei Agrarinvestitionen im Fokus.

Beitritt Deutschlands zur Asiatischen Infrastruktur-Investitionsbank - Umwelt- und Sozialstandards verbessern!

Deutschland plant den Beitritt zur Asiatischen Infrastruktur-Investitionsbank (AIIB) und will Anfang November das dafür notwendige Gesetz ratifizieren. Die AIIB ist eine multilaterale Investitionsbank und hat sich unter anderem soziale Entwicklung zum Ziel gesetzt. Das Deutsche Institut für Menschenrechte fordert die Verschiebung der parlamentarischen Entscheidung über den Beitritt.

Pressemitteilung: Institut nimmt erneut Stellung vor dem Obersten Gerichtshof der USA: Keine ausreichende Abhilfe vor deutschen Gerichten für Menschenrechtsverletzungen im Ausland

Der US Supreme Court verhandelt Mitte Oktober den Fall DaimlerChrysler vs. Bauman. Daimler soll in den 1970er Jahren mutmaßlich an Folter und Verschwindenlassen von Gewerkschaftlern in Argentinien beteiligt gewesen sein. Der Oberste Gerichtshof der Vereinigten Staaten muss klären, ob die wirtschaftliche Tätigkeit von Daimler – zum Zeitpunkt der Klageeinreichung noch ein duales deutsch-amerikanisches Unternehmen – in Kalifornien ausreicht, um die Zuständigkeit der dortigen Gerichte für diese Menschenrechtsverletzungen im Ausland zu begründen.

Pressemitteilung: "Ein wichtiges Instrument gegen Landraub" - Menschenrechtsinstitut begrüßt Verabschiedung der UN-Leitlinien für verantwortungsvolle Landpolitik

Berlin - Anlässlich der heutigen Verabschiedung der "Freiwilligen Leitlinien für die verantwortungsvolle Verwaltung von Boden- und Landnutzungsrechten, Fischgründen und Wäldern" durch den Ausschuss für Welternährungssicherung der Vereinten Nationen erklärt Michael Windfuhr, Stellvertretender Direktor des Deutschen Instituts für Menschenrechte: "Die einstimmige Verabschiedung der 'Freiwilligen Leitlinien für die verantwortungsvolle Verwaltung von Boden- und Landnutzungsrechten, Fischgründen und Wäldern' ist ein wichtiger Schritt, um die Situation von Kleinbauern in den Ländern des Südens entscheidend zu verbessern."

Pressemitteilung: Verhandlungen über "Freiwillige Leitlinien zur verantwortlichen Regierungsführung im Umgang mit Landbesitz, Wäldern und Fischereiressourcen" abgeschlossen

Berlin - Am 9. März wurden die Verhandlungen über die "Freiwilligen Leitlinien zur verantwortlichen Regierungsführung im Umgang mit Landbesitz, Wäldern und Fischereiressourcen" innerhalb der Welternährungsorganisation (FAO) in Rom nach gut einem Jahr abgeschlossen.

Die Leitlinien: Voluntary Guidelines on the Responsible Governance of Tenure of Land, Fisheries and Forests in the Context of National Food Security (PDF, 165 KB, nicht barrierefrei)