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Wirtschaft und Menschenrechte - aktuell

Michael Windfuhr beim Treffen des UN-Ausschusses für wirtschaftliche, soziale und kulturelle Rechte in Genf

Der UN-Ausschuss für wirtschaftliche, soziale und kulturelle Rechte kommt vom 20. bis 24. Februar in Genf zum sitzungsvorbereitenden Arbeitsgruppentreffen ("Pre-Sessional Working Group") zusammen. Während des Treffens erarbeitet er den Entwurf eines Rechtskommentars zu Staatenpflichten im Rahmen des Internationalen Pakts über wirtschaftliche, soziale und kulturelle Rechte bezüglich wirtschaftlichem Handeln. Michael Windfuhr, stellvertretender Direktor des Deutschen Instituts für Menschenrechte, ist Mitglied in dem Ausschuss. "Das ist eine wichtige Sitzung", erklärte Windfuhr vorab, "denn es ist der erste Rechtskommentar, der die Staatenpflichten bezüglich unternehmerischem Handeln in den Fokus rückt".

Gemeinsam stärker

Am 30. und 31. Januar veranstaltete das Deutsche Institut für Menschenrechte gemeinsam mit dem regionalen Dachverband Nationaler Menschenrechtsinstitutionen in Asien (Asia Pacific Forum, APF) einen Workshop zum Thema "Menschenrechte in der Textil- und Bekleidungsindustrie" in Bangkok. Die Nationalen Menschenrechtsinstitutionen aus Bangladesch, Indien, Malaysia, der Mongolei, Myanmar, Pakistan, den Philippinen und Thailand nahmen teil.

Pressemitteilung zum Kabinettsbeschluss zum NAP Wirtschaft und Menschenrechte: Zögerliche Umsetzung bei der Integration von Menschenrechten in die Wirtschaft

Berlin - Anlässlich der heutigen Verabschiedung des Nationalen Aktionsplans Menschenrechte und Wirtschaft durch das Bundeskabinett erklärt Michael Windfuhr, stellvertretender Direktor des Deutschen Instituts für Menschenrechte:
"Der heute vom Kabinett verabschiedete Nationale Aktionsplan Wirtschaft und Menschenrechte ist weit entfernt vom ambitionierten Aktionsplan, den die Bundesregierung 2015 beim G7-Gipfel im bayrischen Schloss Elmau angekündigt hatte."

"Im Norden verhalten sich diese Unternehmen bestimmt nicht so"

Am 29. November traf das Deutsche Institut für Menschenrechte in Nairobi (Kenia) sechs afrikanische Schwesterinstitutionen zu einem Austausch über menschenrechtliche Auswirkungen unternehmerischen Handelns in der Landwirtschaft und im Bergbau in Afrika. Der Fokus des Gesprächs richtete sich auf regionale und transnationale Kooperationsbedarfe von Nationalen Menschenrechtsinstitutionen (NMRI) im Themenfeld "Wirtschaft und Menschenrechte".

Pressemitteilung: Institut vergibt vier Recherche-Stipendien für Journalisten zum Thema "Wirtschaft und Menschenrechte"

Berlin - Das Deutsche Institut für Menschenrechte hat vier Recherche-Stipendien in Höhe von je 2.000 Euro zum Thema "Transnationale Wirtschaftsverflechtungen und ihre Auswirkungen auf die Menschenrechte" vergeben. Prämiert wurden herausragende Recherche-Konzepte für journalistische Beiträge, die in deutschsprachigen Medien veröffentlicht werden sollen.

"Die eigenen Risiken kennen: Es lohnt sich"

Am 20. Juni luden das Deutsche Institut für Menschenrechte und das Deutsche Global Compact Netzwerk zur Debatte "Wirtschaft und Menschenrechte: Wie können Unternehmen menschenrechtliche Risiken und Auswirkungen ermitteln? - Antworten aus der Praxis" in die Berlin-Brandenburgische Akademie der Wissenschaften ein. Auf dem Podium diskutierten Bärbel Kofler, Beauftragte der Bundesregierung für Menschenrechtspolitik und Humanitäre Hilfe, Cornelia Heydenreich, Teamleiterin Unternehmensverantwortung bei Germanwatch, und Sibylle Baumgartner, Head of Corporate Responsibility, Kuoni Travel Management Ltd.

Kolumbien: Institut diskutierte mit Unternehmen, Zivilgesellschaft und betroffenen Gemeinden über menschenrechtliche Folgen des Kohlebergbaus

Vom 17. bis zum 22. Mai trafen sich die Nationalen Menschenrechtsinstitutionen Deutschlands und Kolumbiens, das Deutsche Institut für Menschenrechte und die Defensoría del Pueblo, und das Regionale Zentrum für Unternehmen und verantwortungsvolles unternehmerisches Handeln (CREER) mit für den Kohlebergbau in den kolumbianischen Regionen Cesar und La Guajira relevanten Akteuren. Die beiden Regionen liefern derzeit fast die gesamte Kohle für den Export. Auch die deutsche Energieindustrie importiert große Mengen Kohle von dort.