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Pressemitteilung: Institut begrüßt Entscheidung des Bundesverfassungsgerichts zum dritten Geschlechtseintrag und empfiehlt Geschlechtervielfaltsgesetz

Berlin – Zu dem heute veröffentlichten Beschluss des Bundesverfassungsgerichts zum Geschlechtseintrag erklärt Petra Follmar-Otto, Leiterin der Abteilung Menschenrechtspolitik Inland/Europa: "Mit dem heute veröffentlichten Beschluss hat das Bundesverfassungsgericht das Menschenrecht auf Anerkennung der eigenen Geschlechtlichkeit und geschlechtliche Selbstbestimmung auch für Menschen, die sich nicht als Mann oder Frau verorten, bestätigt. Das Personenstandsrecht muss nach dem Richterspruch die Vielfalt der Geschlechter anerkennen und die Existenz intergeschlechtlicher Menschen und von Menschen mit einer nicht-binären Geschlechtsidentität sichtbar machen."

Pressemitteilung: Mehr Inklusion im Sport! Zur 41. Sportministerkonferenz am 9./10. November 2017 im Saarland

Berlin – Anlässlich der 41. Sportministerkonferenz am 9./10. November in St. Wendel erklärt Valentin Aichele, Leiter der Monitoring-Stelle UN-Behindertenrechtskonvention des Deutschen Instituts für Menschenrechte: "Besonders der Breitensport bietet die Möglichkeit, dass Menschen mit und ohne Behinderungen spielerisch miteinander in Kontakt kommen. Seine Angebote sollten dazu beitragen, die gleichberechtigte Teilhabe am Sport und damit eine inklusive Gesellschaft zu fördern. Daher empfehlen wir den Landessportminister_innen, ihren Einfluss zu nutzen, um die Inklusion im Breitensport voranzutreiben."

"Das Ziel ist der gleichberechtigte Zugang zu Information und Literatur"

Ein Interview mit Elke Dittmer, Geschäftsführerin der Blindenbibliotheken in Hamburg

Seit über 100 Jahren produzieren und verleihen Blindenbibliotheken in Deutschland Literatur in Formaten, die für blinde und schwer sehbehinderte Menschen zugänglich sind. Nach wie vor ist aber die Anzahl der Bücher in diesen barrierefreien Formaten sehr gering. Auch in öffentlichen Bibliotheken, die eigentlich allen Menschen offen stehen sollten, gibt es bislang noch zu wenig Angebote für Menschen mit Behinderungen. Aus Anlass des Tags der Bibliotheken am 24. Oktober sprachen wir mit Elke Dittmer, Geschäftsführerin der Blindenbibliotheken in Hamburg, über den barrierefreien Zugang zu Literatur und die anstehende Umsetzung des Vertrags von Marrakesch in Deutschland.

 

 

Der Familiennachzug für subsidiär Schutzberechtigte darf nicht weiter ausgesetzt werden

Derzeit wird über eine Verlängerung der Aussetzung des Familiennachzugs für subsidiär schutzberechtigte Geflüchtete diskutiert. Nach Auffassung des Deutschen Instituts für Menschenrechte ist bereits die gegenwärtige Aussetzung des Familiennachzugs grund- und menschenrechtswidrig. Sie führt in der Praxis dazu, dass Eltern und ihre minderjährigen Kinder weit mehr als zwei Jahre nicht zusammenleben können.

Ziel ist die selbstbestimmte Elternschaft

Familie, Elternschaft und die UN-Behindertenrechtskonvention: eine Lesung in Einfacher Sprache in der Bibliothek

Artikel 23 der UN-Behindertenrechtskonvention schützt das Recht von Menschen mit Behinderungen, eine Familie zu gründen, Kinder zu bekommen und angemessen in der Wahrnehmung ihrer elterlichen Verantwortung unterstützt zu werden. Die Geschichte "Maras Baby" greift dieses Thema literarisch auf. Autorin Alexandra Lüthen hat sie in Einfacher Sprache geschrieben und am 10. Oktober in der Bibliothek des Instituts vorgelesen. Zwei Mütter mit Beeinträchtigungen berichteten über ihre eigenen Erfahrungen. Die Veranstaltung fand in Kooperation mit der Lebenshilfe Berlin e. V. statt.

 

 

Pressemitteilung: Mehr rechtliche Anerkennung und Schutz für intergeschlechtliche Menschen

Berlin. Das Recht auf Anerkennung der eigenen Geschlechtlichkeit ist ein Menschenrecht. Seine Verwirklichung ist jedoch für intergeschlechtliche Menschen in Deutschland noch keine Selbstverständlichkeit. Dies macht eine heute veröffentlichte Studie des Deutschen Instituts für Menschenrechte zu den Lebenslagen und Sichtweisen intergeschlechtlicher Menschen und ihrer Eltern deutlich. Im Fokus der Studie steht die seit 2013 geltende Regelung, wonach bei intergeschlechtlichen Kindern der Geschlechtseintrag im Personenstand offenbleiben muss.

John G. Ruggie zu Besuch im Institut

Austausch zum Stand der Umsetzung der UN-Leitprinzipien für Wirtschaft und Menschenrechte in Deutschland

Der Stand der Umsetzung der UN-Leitprinzipien für Wirtschaft und Menschenrechte in Deutschland stand im Fokus eines Austausches des Instituts mit John G. Ruggie, Professor für Human Rights und International Affairs an der Harvard Kennedy School sowie ehemaliger UN-Sonderbeauftragter für Wirtschaft und Menschenrechte, am 11. Oktober 2017 in Berlin. Dabei wurden auch die nationalen und internationalen Herausforderungen bei der Messung der menschenrechtlichen Auswirkungen von Unternehmenstätigkeit diskutiert.

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Unsere Veranstaltungen

28.06.2018 18:30 | Deutsches Institut für Menschenrechte, Bibliothek

Lesung: 70 Jahre UN-Genozid-Konvention - Eine Erinnerung an Raphael Lemkin

Lesung und Gespräch mit Ulla Kux


13.09.2018 - 14.09.2018 | Deutsches Institut für Menschenrechte. Zimmerstr. 26/27, 10969 Berlin

Fortbildung: Inklusion und Barrierefreiheit in Bibliotheken

Workshop in Kooperation mit der "Initiative Fortbildung für wissenschaftliche Spezialbibliotheken und verwandte Einrichtungen e.V.".


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