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Öffentliche Debatte über die Pandemiebekämpfung in Europa unerlässlich

Gemeinsame Stellungnahme Nationaler Menschenrechtsinstitutionen Europas

In der Corona-Krise rufen die Nationalen Menschenrechtsinstitutionen Europas zu solidarischem Einsatz für die Menschenrechte aller auf. In einer gemeinsamen Stellungnahme unterstreichen die 43 Institutionen aus den Mitgliedstaaten der Europäischen Union und des Europarates, dass Menschenrechte die Maßnahmen zur Corona-Bekämpfung leiten müssten.

Digitalisierung der Wirtschaft benötigt menschenrechtliche Perspektive

Neue Studie zum Thema "Business and Human Rights in the Data Economy"

Überall gewinnt die Digitalisierung zunehmend an Bedeutung. Bislang verstehen jedoch weder Wirtschaft noch Staat die Auswirkungen einer digitalisierten Wirtschaft auf die Menschenrechte in ausreichender Weise. Wie kann die menschenrechtliche Sorgfalt in einer digitalisierten Unternehmenspraxis angewendet werden? Bietet das internationale Menschenrechtssystem bereits angemessenen Schutz oder benötigen wir neue Schutzmechanismen? Dies sind einige der Fragen, die das Deutsche Institut für Menschenrechte in seiner Arbeit zu Wirtschaft und Menschenrechten untersucht.

Internationale Zusammenarbeit und substantielle Gleichheit unerlässlich zur Überwindung der Corona-Pandemie

Der UN-Ausschuss für wirtschaftliche, soziale und kulturelle Rechte hat eine Stellungnahme zu COVID-19 (Word, 47 KB) veröffentlicht. Dort stellt er die Wechselwirkungen zwischen der Corona-Pandemie und den wirtschaftlichen, sozialen und kulturellen Rechten, wie den  Rechten auf Gesundheit, Arbeit, soziale Sicherheit, Bildung, Nahrung, Wohnen, Wasser und Sanitärversorgung, dar. Zudem gibt der UN-Ausschuss Staaten wichtige menschenrechtliche Kriterien an die Hand, die bei der nationalen und internationalen Gestaltung von Corona-Maßnahmen berücksichtigt werden sollen.

Pressemitteilung zur Corona-Pandemie: Empfehlungen der EU-Kommission zur Versorgung von Geflüchteten in Deutschland umsetzen

Berlin. Das Deutsche Institut für Menschenrechte begrüßt die Handlungsempfehlungen der EU-Kommission zur Aufnahme und Versorgung von Geflüchteten in Zeiten der Corona- Pandemie und empfiehlt ihre zügige Umsetzung in Deutschland.
In den am 16. März veröffentlichten Guidelines fordert die EU-Kommission die Mitgliedstaaten zur Einhaltung des europäischen Asylrechts auch unter den Bedingungen der Coronaovid-19-Pandemie auf und verweist dabei insbesondere auf die EU-Aufnahmerichtlinie.

Wir trauern um Volkmar Deile

Das Deutsche Institut für Menschenrechte trauert um Volkmar Deile, der am 2. April 2020 in Berlin gestorben ist. Volkmar Deile war als Generalsekretär von Amnesty International und Mitbegründer des Forum Menschenrechte maßgeblich daran beteiligt, nach der Wiener Weltmenschenrechtskonferenz 1993 den Boden für den Aufbau einer Nationalen Menschenrechtsinstitution in Deutschland zu bereiten. Die Gründung des Instituts als Nationale Menschenrechtsinstitution Deutschlands im Jahr 2001 aufgrund eines einstimmigen Beschlusses des Deutschen Bundestags ist auch sein Verdienst. Seit 2006 hat er unsere Arbeit in der Mitgliederversammlung aufmerksam und konstruktiv begleitet, bis es im letzten Jahr seine schwere Erkrankung nicht mehr zuließ. Wir alle verlieren mit ihm einen überzeugten und überzeugenden Kämpfer für die Menschenrechte, einen kritischen und doch stets offenen Geist und einen außerordentlich klugen, aber niemals rechthaberischen Gesprächspartner. Er wird uns sehr fehlen.

Beate Rudolf und Michael Windfuhr, Vorstand des Instituts
 

Pressemitteilung zur Corona-Pandemie: Ältere Menschen vor Diskriminierung schützen

Berlin. Das Deutsche Institut für Menschenrechte empfiehlt Bund und Ländern, alle Freiheitsbeschränkungen zur Eindämmung der Corona-Pandemie zeitlich eng zu begrenzen, ihre Wirksamkeit und Auswirkungen genau zu beobachten und besondere Belastungen älterer Menschen auszugleichen.
"Bisher hat die Politik einen Ansatz gewählt, der alle Gruppen der Bevölkerung betrifft. Sollten durch eine Lockerung der Kontaktbeschränkungen einzelne Bevölkerungsgruppen jedoch unterschiedlich behandelt werden, beispielsweise weil Kontaktsperren für Risikogruppen wie ältere Menschen beibehalten werden, müssen solche Maßnahmen zeitlich beschränkt sein und zwingend von Maßnahmen zur Abmilderung der Folgen begleitet werden", erklärte Beate Rudolf, Direktorin des Deutschen Instituts für Menschenrechte, anlässlich der Veröffentlichung einer Stellungnahme zu den Menschenrechten Älterer im Kontext der Corona-Pandemie.

Pressemitteilung zur Corona-Pandemie: Gesundheitliche Versorgung von Menschen mit Behinderungen sicherstellen

Aktuelle Stellungnahme

Berlin. Das Deutsche Institut für Menschenrechte fordert Bund, Länder und Kommunen dazu auf, besondere Gefahrenlagen für Menschen mit Behinderungen zu identifizieren sowie Maßnahmen zu treffen, die ihren Schutz und Sicherheit gewährleisten. "Restriktionen zur Eindämmung des Corona-Virus dürfen Menschen mit Behinderungen nicht diskriminieren oder besonderen Risiken aussetzen", erklärte Beate Rudolf, Direktorin des Instituts, anlässlich der Veröffentlichung einer Stellungnahme der Monitoring-Stelle UN-Behindertenrechtskonvention des Instituts zu den Rechten auf Leben und Gesundheit von Menschen mit Behinderungen.

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Unsere Veranstaltungen

01.10.2020 - 15.10.2020 18:30-19:30 | Online

Abendliche Vortragsreihe

Im Rahmen einer abendlichen Vortragsreihe werden Wissenchaftler_innen des Deutschen Instituts für Menschenrechte ihre Arbeitsschwerpunkte vorstellen und aktuelle Fragestellungen zu diesen diskutieren. Die Vortragsreihe wird von der Abteilung Menschenrechtsbildung moderiert.


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