Startseite

Servicenavigation

Sie befinden sich hier:  Startseite

Willkommen

Pressemitteilung: Die Würde des Menschen muss unantastbar bleiben

Holocaust-Gedenktag am 27.01.2020

Berlin. Anlässlich des Gedenktages für die Opfer des Nationalsozialismus am 27. Januar erklärt Beate Rudolf, Direktorin des Deutschen Instituts für Menschenrechte:
"75 Jahre nach der Befreiung des Konzentrationslagers Ausschwitz nimmt das Unwissen über die Schoah zu. Wir alle, in Staat, Politik und Zivilgesellschaft, haben die Verantwortung, die Erinnerung an die nationalsozialistische Gewaltherrschaft wachzuhalten und denen zu widersprechen, die den Nationalsozialismus verharmlosen oder leugnen – und damit die Opfer verhöhnen."

Landesgleichberechtigungs-Gesetz Berlin: Monitoring-Stelle begrüßt menschenrechtliche Ausrichtung des Referentenentwurfs

Die Berliner Senatsverwaltung für Integration, Arbeit und Soziales hat im Oktober 2019 einen Referentenentwurf für ein reformiertes Landesgleichberechtigungsgesetz (LGBG) vorgelegt. Dass das LGBG künftig eine menschenrechtsbasierte Grundausrichtung haben soll, begrüßt die Monitoring-Stelle UN-Behindertenrechtskonvention des Deutschen Instituts für Menschenrechte ausdrücklich. Dieser Wandel ist unter anderem daran zu erkennen, dass im Gesetz ein neues Verständnis von Behinderung formuliert wurde.

Recht auf Mobilität: "Das Ziel eines barrierefreien öffentlichen Personennahverkehrs bis 2022 ist konkret und verbindlich"

Interview mit Dr. Valentin Aichele, Leiter der Monitoring-Stelle UN-Behindertenrechtskonvention
Der Alltag vieler Menschen mit Behinderungen in Deutschland ist von Barrieren geprägt. Dabei ist selbstbestimmte Mobilität ein Menschenrecht und eine zentrale Voraussetzung für die gesellschaftliche Teilhabe sowie die persönliche, soziale und berufliche Entwicklung. Die UN-Behindertenrechtskonvention (UN-BRK) verpflichtet den Staat zur Schaffung von Rahmenbedingungen, die das Recht von Menschen mit Behinderungen auf selbstbestimmte Mobilität gleichberechtigt mit anderen absichern. Die Monitoring-Stelle UN-BRK des Instituts setzt sich dafür ein, dass Bundesregierung und Bundestag dieses Recht auf allen Ebenen politischen Handelns verwirklichen. 

"UN-Resolution stärkt die Arbeit von NMRI auf nationaler und internationaler Ebene"

Am 18. Dezember verabschiedete die UN-Generalversammlung einstimmig die aktuelle Resolution zu Nationalen Menschenrechtsinstitutionen (NMRI). "Die UN-Resolution stärkt die Arbeit von Nationalen Menschenrechtsinstitutionen auf nationaler und internationaler Ebene", erklärte Beate Rudolf, Direktorin des Instituts, anlässlich der Verabschiedung. Die Resolution war bereits im 3. Ausschuss der UN-Generalversammlung, dem Ausschuss für soziale, humanitäre und kulturelle Fragen, verhandelt und verabschiedet worden.

Website "Landkarte Kinderrechte in Deutschland" aktualisiert

Mit neuer Startseite und neuem Auswahlmenü präsentiert das Webprojekt "Landkarte Kinderrechte" zwei neue Landkarten zu den Themen "Wahlberechtigung von unter Achtzehnjährigen" und "Kinderbeauftragte auf Landesebene".
"Blicken wir auf Deutschland und fragen nach Kinderbeauftragten auf Landesebene, so stellen wir fest, dass nur zwei Bundesländer ein solches Amt eingerichtet haben. Dabei sind solche Strukturen sehr wichtig, um den Kinderrechten endlich mehr Durchsetzungskraft zu verschaffen", erklärt Claudia Kittel, Leiterin der Monitoring-Stelle UN-Kinderrechtskonvention des Instituts.

Digitalisierung in der Pflege – Chancen erkennen und Risiken diskutieren

Preisverleihung und Podiumsdiskussion zum Thema Digitalisierung in der Pflege am 9. Dezember 2019 in Berlin
Die Digitalisierung führt zu grundlegenden Veränderungen in der Unterstützung älterer Menschen, besonders in der Pflege. Technik kann älteren Menschen dabei helfen, ein autonomes, unabhängiges und würdevolles Leben zu führen; sie eröffnet Möglichkeiten für Bildung und Teilhabe. Doch nicht alle Älteren können am technologischen Fortschritt teilhaben, etwa weil die Technik nicht verfügbar, zu teuer, nicht in die bestehenden Unterstützungssysteme integriert oder überhaupt kein Wissen über die technischen Möglichkeiten vorhanden ist. Die zunehmende Digitalisierung birgt darüber hinaus Risiken: Privatsphäre und Datenschutz können gefährdet sein, neue Formen der Isolation und Segregation oder Diskriminierung sind möglich.

Direktor der Europäischen Grundrechteagentur zu Besuch im Institut

Der Direktor der Europäischen Grundrechteagentur (FRA), Michael O’Flaherty, traf sich am 5. Dezember mit Institutsdirektorin Beate Rudolf und weiteren Vertreter_innen des Instituts. Themen des Gesprächs waren grund- und menschenrechtliche Schwerpunkte der deutschen EU-Präsidentschaft sowie die Bedeutung der Europäischen Grundrechtecharta für Gerichte und Behörden in Deutschland.