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"Grüner Knopf": Michael Windfuhr zum Vorsitzenden des unabhängigen Expert_innenbeirats gewählt

Michael Windfuhr, der Stellvertretende Direktor des Deutschen Instituts für Menschenrechte, wurde am 9. März zum Vorsitzenden des unabhängigen Expert_innenbeirats des "Grünen Knopfs" gewählt. Der Beirat berät das Bundesentwicklungsministerium bei der Weiterentwicklung des neuen staatlichen Textilsiegels. Der fünfköpfige Beirat ist ein unabhängiges Gremium. Er wird sich unter anderem mit einer verbraucher_innenfreundlichen Nachverfolgbarkeit der zertifizierten Produkte befassen. Außerdem soll der Grüne Knopf künftig weitere Produktionsschritte in der Lieferkette abdecken. Die Empfehlungen des Beirats werden öffentlich zugänglich sein.

Pressemitteilung: Schutzsuchende müssen Zugang zu individuellen Asylverfahren erhalten

Berlin. Zur Situation an der griechisch-türkischen Grenze erklärt das Deutsche Institut für Menschenrechte:
"Die jüngsten Entwicklungen in Griechenland und an der griechisch-türkischen Grenze waren weder unvorhersehbar, noch rechtfertigen sie eine Aushebelung fundamentaler Flüchtlings- und Menschenrechte. Menschen, die ihre Heimat wegen Verfolgung, Krieg und schweren Menschenrechtsverletzungen verlassen haben und auch in der Türkei keinen ausreichenden Schutz erfahren, haben das völkerrechtlich verbriefte Recht, Zugang zu einem individuellen Asylverfahren zu erhalten."

Wege aus dem Hass

Hass und Hetze vergiften das gesellschaftliche Miteinander. Die Frage, wie Betroffene mit dem Hass umgehen, stand im Mittelpunkt des Diskurs-Salons "Feindselige Gesellschaft?" am 3. März im Museum für Kommunikation in Berlin. Der Journalist und Buch-Autor Hasnain Kazim, der Schüler und Fridays for Future-Aktivist Jakob Springfeld und die Bürgermeisterin Silvia Kugelmann berichteten über ihre Erfahrungen und ihren Umgang mit Hass und Bedrohungen. Moderiert wurde das Gespräch von Alexander Moritz vom Deutschlandfunk Kultur.

Zur aktuellen Situation an der griechisch-türkischen Grenze

Seit Ende Februar erreichen wieder tausende Menschen die Grenze zwischen der Türkei und Griechenland. Nach Medienberichten verhindern griechische Grenzsoldaten – zum Teil unter Einsatz von Wasserwerfern, Tränengas und Blendgranaten – dass Menschen die Grenze überqueren. Das Deutsche Institut für Menschenrechte hat in einem Factsheet Fragen und Antworten zum Vorgehen Griechenlands gegen Geflüchtete an der griechisch-türkischen Grenze und der Rolle der EU zusammengestellt. Darin wird insbesondere die Geltung des internationalen Flüchtlingsrechts und menschenrechtlicher Grundsätze  in den Mittelpunkt gestellt.

 

 

Medizinische Versorgung von Frauen mit Behinderungen und Gewaltschutz von Frauen in den Blick nehmen

UN-Frauenrechtsausschuss: Institut reicht Vorschläge für Fragen an die Bundesregierung ein

Vom 2. bis 6. März 2020 trifft sich eine Arbeitsgruppe des UN-Frauenrechtsausschusses (Pre-Sessional Working Group) in Genf, um die in Staatenprüfungsverfahren übliche Liste mit Fragen an Deutschland vorzubereiten. Die deutsche Bundesregierung muss dem Ausschuss diese Fragen bis Ende März 2021 beantworten.

Schwierige Bedingungen für Menschenrechtsschutz im Jemen

Der Jemen stand im Fokus der 7. Werner Lottje Lecture am 12. Februar in Berlin
Die jemenitische Anwältin und Menschenrechtsverteidigerin Huda al-Sarari forderte bei der Werner Lottje Lecture am 12. Februar in Berlin den entschlossenen Auf- und Ausbau von staatlichen Strukturen in ihrem vom Bürgerkrieg zerrütteten Heimatland. "Solange es im Jemen keinen funktionierenden Staat gibt, ist es äußerst schwierig und gefährlich, Menschenrechte einzufordern", so die Hauptrednerin der diesjährigen Werner Lottje Lecture.

Pressemitteilung: Rassistische Gewalttat in Hanau - Dem Hass entgegentreten

Berlin. Zur rassistischen Gewalttat in Hanau erklärt Beate Rudolf, Direktorin des Deutschen Instituts für Menschenrechte: "Unsere Anteilnahme gilt den betroffenen Familien in Hanau, die um ihre Toten trauern. Den Verletzten wünschen wir, dass sie rasch wieder gesund werden. Die rassistischen Morde in Hanau sind auch und einmal mehr ein Anschlag auf die demokratische Gesellschaft, und damit auf uns alle! Solche Gewalt ist Ausdruck von Menschenverachtung  – und sie soll in der Gesellschaft Angst verbreiten."

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01.04.2020 10:00-16:00 | betterplace Umspannwerk GmbH, Paul-Lincke-Ufer 21, 10999 Berlin

Das Kindeswohl neu denken!

 

+++ Die Veranstaltung musste leider abgesagt werden +++


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