Der Newsletter wird nicht korrekt angezeigt? > Newsletter hier online lesen <

Logo Deutsches Institut fuer Menschenrechte
Institut für Menschenrechte: Newsletter Februar 2019
Headerbild Deutsches Institut fuer Menschenrechte

Inhalt


Neuer E-Learning-Kurs: Menschenrechte in der Entwicklungszusammenarbeit

Der englischsprachige Online-Kurs verknüpft Entwicklungszusammenarbeit mit dem Menschenrechtsansatz © Javier Crespo/Shutterstock.com

Menschenrechte müssen in der Entwicklungszusammenarbeit gezielt und explizit gefördert werden, nicht zuletzt um den vielfältigen menschenrechtlichen Risiken in Entwicklungsprozessen zu begegnen. Doch wie kann das in verschiedenen Sektoren der Entwicklungszusammenarbeit gelingen und was braucht es dafür? Welche menschenrechtlichen Risiken können in Entwicklungsprojekten auftreten und wie können sie vermieden werden? Der kostenlose englischsprachige Selbstlern-Onlinekurs "Human Rights in Development Cooperation" gibt Antworten auf diese Fragen. Die interaktive Website führt in den Menschenrechtsansatz ein. Mithilfe von Länder-Fallstudien, Übungen und Projektbeispielen geben vier verschiedene Module Einblicke, wie Menschenrechte in verschiedenen Sektoren der Entwicklungszusammenarbeit (Konflikttransformation, nachhaltige Wirtschaftsentwicklung, ländliche Entwicklung) gezielt umgesetzt werden können.

Weiterlesen: Neuer E-Learning-Kurs - Menschenrechte in der Entwicklungszusammenarbeit

Zum E-Learning-Kurs


Wahlrechtsausschlüsse von Menschen mit Behinderungen: Wahlgesetze müssen für Europawahl und Landtagswahlen überarbeitet werden

Das Institut empfiehlt dem Bundestag, auch die Wahlrechtsausschlüsse im Europawahlgesetz aufzuheben © Tim Reckmann/pixelio.de

Zur am 21. Februar veröffentlichten Entscheidung des Bundesverfassungsgerichts zu den Regelungen der Wahlrechtsausschlüsse für Betreute in allen Angelegenheiten und wegen Schuldunfähigkeit untergebrachte Straftäter_innen erklärte die Monitoring-Stelle UN-Behindertenrechtskonvention des Deutschen Instituts für Menschenrechte: "Wir begrüßen die Feststellung des Bundesverfassungsgerichts, dass die Regelungen der Wahlrechtsausschlüsse für in allen ihren Angelegenheiten Betreute gemäß § 13 Nr. 2 des Bundeswahlgesetzes (BWahlG) und für wegen Schuldunfähigkeit in einem psychiatrischen Krankenhaus untergebrachte Straftäter gemäß § 13 Nr. 3 BWahlG verfassungswidrig sind."

Pressemitteilung: Wahlgesetze müssen für Europawahl und Landtagswahlen überarbeitet werden - Wahlrechtsausschlüsse von Menschen mit Behinderungen


10 Jahre UN-Behindertenrechtskonvention: NRW bleibt in der Pflicht

In NRW gibt es zu wenige bezahlbare barrierefreie Wohnungen für Menschen mit Behinderungen © Lukas Kapfer | www.th-10.de

Nordrhein-Westfalen hat in der ersten Umsetzungsdekade (2009–2019) zwar wichtige Impulse der UN-Behindertenrechtskonvention gut aufgegriffen, aber noch eine beträchtliche Strecke auf dem Weg in eine inklusive Gesellschaft vor sich. Zu diesem Schluss kommt die am 29. Januar veröffentlichte Studie "Menschen mit Behinderungen in Nordrhein-Westfalen" des Instituts. Die Studie untersucht den Stand der Umsetzung der UN-Behindertenrechtskonvention in den Bereichen Wohnen, Mobilität, schulische Bildung und Arbeit bis Ende 2018. "Das Land hat seit Inkrafttreten der UN-Behindertenrechtskonvention 2009 umfangreiche Initiativen ergriffen, um die Teilhabe von Menschen mit Behinderungen am gesellschaftlichen Leben zu verbessern. Insbesondere bei der Stärkung des ambulanten Wohnens und beim Abbau von Plätzen in stationären Einrichtungen sind Fortschritte zu verzeichnen", sagte Susann Kroworsch, Wissenschaftliche Mitarbeiterin der Monitoring-Stelle UN-Behindertenrechtskonvention. "Dennoch können Menschen mit Behinderungen nur selten entscheiden, wie und wo sie wohnen wollen, da es kaum bezahlbare barrierefreie Wohnungen gibt."

Pressemitteilung: 10 Jahre UN-Behindertenrechtskonvention – NRW bleibt in der Pflicht


EU-Rüstungsexportpolitik muss sich an Menschenrechten orientieren

Im Koalitionsvertrag hatte sich die Regierung vorgenommen, Rüstungsexporte weiter einzuschränken und die eigenen rüstungspolitischen Grundsätze zu schärfen © Michael Hirschka/pixelio.de

Auf der Münchener Sicherheitskonferenz forderte das Bundesverteidigungsministerium gemeinsame europäische Richtlinien für Rüstungsexporte. Medienberichten zufolge wollen sich Deutschland und Frankreich jetzt auf erste Grundsätze verständigen, die auch den Export gemeinsam produzierter Rüstungsgüter in Länder außerhalb der EU und Nato erleichtern sollen. Dazu erklärte Beate Rudolf, Direktorin des Deutschen Instituts für Menschenrechte: "Eine menschenrechtsorientierte Vereinheitlichung der Rüstungsexportpolitik durch die EU-Mitgliedstaaten ist in der Tat dringend geboten. Sie sollte jedoch nicht unter das Niveau des seit dem Jahr 2008 geltenden europäischen Gemeinsamen Standpunkts zu Rüstungsexporten fallen. Die EU und ihre Mitgliedstaaten sind an Menschenrechte gebunden, eine Vereinheitlichung ihrer Außen- und Sicherheitspolitik darf diese Bindung nicht unterlaufen – auch nicht durch bilaterale Vereinbarungen."

Pressemitteilung: EU-Rüstungsexportpolitik muss sich an Menschenrechten orientieren


Fachtag zur Istanbul-Konvention: Gewaltschutz ist ein Menschenrecht

Beate Rudolf, Direktorin des Instituts, betonte, dass wirksamer Gewaltschutz und die Selbstbestimmung der gewaltbetroffenen Person immer zusammengedacht werden müssen © DIMR/Stelzer

Frauen sind anders und häufiger von geschlechtsspezifischer Gewalt betroffen als Männer. Die Istanbul-Konvention des Europarates verpflichtet die Staaten deshalb zum umfassenden und wirksamen Schutz aller Frauen vor geschlechtsspezifischer und vor häuslicher Gewalt. Seit einem Jahr gilt diese Konvention hierzulande als Bundesgesetz: Zeit genug, ein erstes Zwischenfazit zu ziehen. Zu diesem Zweck lud das Deutsche Institut für Menschenrechte gemeinsam mit dem Deutschen Juristinnenbund, dem Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend und dem Lehrstuhl für Öffentliches Recht und Geschlechterstudien der Humboldt-Universität zu Berlin zur Fachtagung ein. Ziel war es, sich mit Vertreter_innen aus Praxis, Politik, Behörden, Wissenschaft und Zivilgesellschaft auszutauschen, um Erfolge und Verbesserungspotenziale zu erörtern.

Weiterlesen: "Gewaltschutz ist ein Menschenrecht"


"Das Diskriminierungsverbot ist ein zentrales Element der Menschenrechtsbildung"

Menschenrechtsbildung und rassismuskritische, diskriminierungssensible Bildung muss in den Aus- und Weiterbildungsplänen relevanter Berufsgruppen explizit verankert werden © DIMR

Institut bei der Enquete-Kommission zu Rassismus im Thüringer Landtag

Das Institut nahm am 5. Februar, vertreten durch Sandra Reitz, an einer Sachverständigen-Anhörung im Bereich außerschulische Bildung in der Enquete-Kommission "Ursachen und Formen von Rassismus und Diskriminierungen in Thüringen sowie ihre Auswirkungen auf das gesellschaftliche Zusammenleben und die freiheitliche Demokratie" im Thüringer Landtag teil. Sandra Reitz erläuterte den Zusammenhang von Menschenrechtsbildung, Diskriminierungsschutz und Rassismus sowie die Bedeutung von Menschenrechtsbildung für die Demokratie und die Verwirklichung aller Menschenrechte.

Weiterlesen: Das Diskriminierungsverbot ist ein zentrales Element der Menschenrechtsbildung


6. Werner Lottje Lecture: Ungarn als Musterbeispiel für die Rückentwicklung von Demokratie

v. l.: Manuel Sarrazin (Sprecher für Osteuropapolitik der Grünen), Dora Kanizsai-Nagy (Kalunba), Wolfgang Heinz und Márta Pardavi (Ungarisches Helsinki-Komitee) © DIMR/Scheffer

Die 6. Werner Lottje Lecture beschäftigte sich mit Zivilgesellschaft und Menschenrechtsverteidiger_innen in Ungarn

Die Handlungsspielräume der Zivilgesellschaft in Ungarn werden von Jahr zu Jahr stärker eingeschränkt, was sowohl die ungarische Demokratie als auch die Menschenrechte bedroht. "Ungarn ist ein Musterbeispiel für die Rückentwicklung von Demokratie", betonte Márta Pardavi, die Co-Vorsitzende der Menschenrechtsorganisation Ungarisches Helsinki-Komitee.

Weiterlesen: "Ungarn ist ein Musterbeispiel für die Rückentwicklung von Demokratie"



Bibliothek

Neuerwerbungen der Bibliothek 

Die Neuerwerbungen der Bibliothek können Sie im Online-Katalog einsehen. Eine thematische Eingrenzung der neuen Titel anhand der Hauptgruppen der Aufstellungssystematik ist möglich.

Unsere Neuerwerbungen finden Sie auch in LibraryThing

Und bei Twitter:
Neuerwerbungen der Bibliothek bei Twitter

"Current Contents":
Die Inhaltsverzeichnisse aktueller Zeitschriften der Bibliothek.

Link des Monats:
Zum Link des Monats

 Die Bibliothek bietet Bücher, Filme und andere Medien in Leichter Sprache an.
Materialien in Leichter Sprache

Die Öffnungszeiten der Bibliothek:
Mo-Fr von 10:00 bis 17:00 Uhr.

Telefon: 030 – 259 359 – 10

Profil der Bibliothek


Twitter

Aktuelle News, Veranstaltungshinweise und Statements des Instituts finden Sie jederzeit in Twitter:

@DIMR_Berlin 


Pressespiegel

Screenshot der Seite "Pressespiegel" auf der Instituts-Website.

In unserem Pressespiegel finden Sie Berichte über das Deutsche Institut für Menschenrechte sowie Interviews und Berichte, in denen Instituts-Mitarbeitende zitiert werden.

Zum Pressespiegel 2019

nach oben

Impressum

Zu unserer Datenschutzerklärung

Herausgeber:
Deutsches Institut für Menschenrechte, Presse- und Öffentlichkeitsarbeit, Zimmerstr. 26/27 10969 Berlin
 
Website: www.institut-fuer-menschenrechte.de
 
V. i. S. d. P.:
Bettina Hildebrand, E-Mail: hildebrand@institut-fuer-menschenrechte.de
 
Redaktion:
Laura Geuter, E-Mail: geuter@institut-fuer-menschenrechte.de

Haftung für Inhalte

Als Diensteanbieter sind wir gemäß § 7 Abs. 1 Telemediengesetz (TMG) für eigene Inhalte auf diesen Seiten nach den allgemeinen Gesetzen verantwortlich. Nach §§ 8 bis 10 TMG sind wir als Diensteanbieter jedoch nicht verpflichtet, übermittelte oder gespeicherte fremde Informationen zu überwachen oder nach Umständen zu forschen, die auf eine rechtswidrige Tätigkeit hinweisen.

Verpflichtungen zur Entfernung oder Sperrung der Nutzung von Informationen nach den allgemeinen Gesetzen bleiben hiervon unberührt. Eine diesbezügliche Haftung ist jedoch erst ab dem Zeitpunkt der Kenntnis einer konkreten Rechtsverletzung möglich. Bei Bekanntwerden von entsprechenden Rechtsverletzungen werden wir diese Inhalte umgehend entfernen.

Haftung für Links

Unser Angebot enthält Links zu externen Websites Dritter, auf deren Inhalte wir keinen Einfluss haben. Deshalb können wir für diese fremden Inhalte auch keine Gewähr übernehmen. Für die Inhalte der verlinkten Seiten ist stets der jeweilige Anbieter oder Betreiber der Seiten verantwortlich. Die verlinkten Seiten wurden zum Zeitpunkt der Verlinkung auf mögliche Rechtsverstöße überprüft. Rechtswidrige Inhalte waren zum Zeitpunkt der Verlinkung nicht erkennbar.

Eine permanente inhaltliche Kontrolle der verlinkten Seiten ist jedoch ohne konkrete Anhaltspunkte einer Rechtsverletzung nicht zumutbar. Bei Bekanntwerden von Rechtsverletzungen werden wir derartige Links umgehend entfernen.

Urheberrecht

Die durch die Seitenbetreiber erstellten Inhalte und Werke auf diesen Seiten unterliegen dem deutschen Urheberrecht. Die Vervielfältigung, Bearbeitung, Verbreitung und jede Art der Verwertung außerhalb der Grenzen des Urheberrechtes bedürfen der schriftlichen Zustimmung der jeweiligen Autor_in bzw. Ersteller_in. Downloads und Kopien dieser Seite sind nur für den nicht-kommerziellen Gebrauch gestattet.

Soweit die Inhalte auf dieser Seite nicht vom Betreiber erstellt wurden, werden die Urheberrechte Dritter beachtet. Insbesondere werden Inhalte Dritter als solche gekennzeichnet. Sollten Sie trotzdem auf eine Urheberrechtsverletzung aufmerksam werden, bitten wir um einen entsprechenden Hinweis. Bei Bekanntwerden von Rechtsverletzungen werden wir derartige Inhalte umgehend entfernen.

ISSN: 1867-4453 

Bitte beachten Sie:
Dies ist eine automatisch versendete Nachricht. Bitte antworten Sie nicht auf diese E-Mail, da die Adresse nur zum Versand von E-Mails eingerichtet ist.
Wenn Sie Fragen zum Newsletter haben, schicken Sie uns bitte eine E-Mail an: scheffer@institut-fuer-menschenrechte.de.

Newsletter-Format und Daten ändern:
Wenn Sie den Newsletter zukünftig im Text-Format erhalten möchten, nutzen Sie bitte das Änderungsformular.

Wenn Sie bereits registrierte Abonnentin bzw. registrierter Abonnent unseres Newsletter sind und Ihre Daten ändern wollen, möchten wir Sie bitten sich, vom Newsletter abzumelden und sich anschließend erneut mit Ihren neuen Daten anzumelden.

Newsletter abbestellen:
Wenn Sie den Newsletter abbestellen möchten, nutzen Sie bitte das Newsletter-Abmeldeformular.