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Institut für Menschenrechte: Newsletter August/September 2019
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Inhalt


Kommende Veranstaltungen des Instituts


"Das Wissen der Angehörigen ist unverzichtbar" - Interview mit Barbara Lochbihler

Porträt.
Barbara Lochbihler © Olaf Köster

Weltweit werden Menschen im Auftrag oder mit Duldung von Regierungen entführt und an geheimen Orten gefangen gehalten oder getötet. Ihr Schicksal bleibt oft ungeklärt. Dieses sogenannte Gewaltsame Verschwindenlassen ist völkerrechtlich seit 2010 mit der UN-Konvention gegen das Gewaltsame Verschwindenlassen geächtet. Zum Internationalen Tag der Opfer des Verschwindenlassens am 30. August haben wir mit der Menschenrechtsexpertin Barbara Lochbihler gesprochen. Sie ist seit dem 1. Juli 2019 Mitglied in dem UN-Ausschuss, der die Einhaltung der Konvention überwacht.

Weiterlesen: "Das Wissen der Angehörigen ist unverzichtbar"


Wenn Eltern in Haft sind: Besuchsregelungen kindgerechter gestalten

Grafik, die ein Kind zeigt, das durch Gefängnisgitter greift.
© DIMR/Dóra Ferenczy

Das Deutsche Institut für Menschenrechte fordert mehr Besuchs- und Kontaktmöglichkeiten für Kinder inhaftierter Eltern. Die Inhaftierung eines Elternteils greift fundamental in das Leben von Kindern und das Eltern-Kind-Verhältnis ein. Die UN-Kinderrechtskonvention sichert jedem Kind das Recht auf unmittelbaren Kontakt mit seinen Eltern zu, sofern das dem Kindeswohl nicht widerspricht. In einer nicht repräsentativen Online-Umfrage hat das Institut bundesweit Justizvollzugsanstalten zur praktischen Umsetzung der Besuchs- und Kontaktmöglichkeiten befragt. Die Ergebnisse der Befragung sind in einer Publikation zusammengefasst.

Pressemitteilung: Wenn Eltern in Haft sind - Besuchsregelungen kindgerechter gestalten

Judith Feige (2019): Kontakt von Kindern zu ihren inhaftierten Eltern - Einblicke in den deutschen Justizvollzug. Berlin: Deutsches Institut für Menschenrechte.


Gegen Hetze und Diskriminierung, für Respekt und den Schutz vor Verfolgung von Sinti und Roma

Eine Blume liegt auf einem dreieckigen Plateau in einem Wasserbecken.
© Asio otus - Eigenes Werk, CC BY-SA 3.0

Anlässlich des Europäischen Tags des Gedenkens an den Genozid an den Sinti und Roma (2. August) erklärte das Deutsche Institut für Menschenrechte: "Heute vor 75 Jahren ermordeten die Nationalsozialisten und ihre Helfer die im Lagerabschnitt B II e von Auschwitz-Birkenau verbliebenen etwa 4.000 Sinti und Roma in den Gaskammern. Auf der Grundlage der nationalsozialistischen Rassenideologie wurden Sinti und Roma mit Beginn der NS-Herrschaft schrittweise entrechtet, ihrer Lebensgrundlagen beraubt und schließlich in Vernichtungslager deportiert oder in Massenerschießungen ermordet. Insgesamt fielen in Europa mehrere Hunderttausend Menschen dem Porajmos, dem Genozid an den Sinti und Roma, zum Opfer."

Pressemitteilung: Gedenktag Genozid an den Sinti und Roma am 2. August


Genfer Flüchtlingskonvention ins Zentrum der europäischen Flüchtlingspolitik stellen

Sonnenuntergang hinter einem Stacherdrahtzaun.
© Alexander Dreher / pixelio.de

Das Deutsche Institut für Menschenrechte erklärte anlässlich des 68. Jahrestags der Verabschiedung des Abkommens über die Rechtsstellung der Flüchtlinge (Genfer Flüchtlingskonvention) am 28. Juli 1951: "Die Europäische Union muss die Genfer Flüchtlingskonvention wieder verstärkt ins Zentrum ihrer Flüchtlingspolitik stellen. Zu den wichtigsten Prinzipien der Konvention zählen das Recht aller Geflüchteten auf ein faires Verfahren zur Prüfung der Schutzbedürftigkeit, das Verbot der Zurückweisung an der Grenze und das Verbot der Abschiebung in Staaten, in denen den Menschen Gefahren für Leib und Leben drohen."

Pressemiteilung: 68 Jahre Genfer Flüchtlingskonvention



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In unserem Pressespiegel finden Sie Berichte über das Deutsche Institut für Menschenrechte sowie Interviews und Berichte, in denen Instituts-Mitarbeitende zitiert werden.

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ISSN: 1867-4453 

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