Der Newsletter wird nicht korrekt angezeigt? > Newsletter hier online lesen <

Logo Deutsches Institut fuer Menschenrechte
Institut für Menschenrechte: Newsletter April/März 2019
Headerbild Deutsches Institut fuer Menschenrechte

Inhalt


Kommende Veranstaltungen des Instituts


Kinderrechte unter der Lupe: Berichtsverfahren zur UN-Kinderrechtskonvention startet

Ein lachendes Kind im Porträt, darüber der Text: Recht auf Förderung.
Die Bundesregierung hat den 5./6. Staatenbericht zur UN-KRK beim UN-Ausschuss für die Rechte des Kindes vorgelegt - erstmals auch in kindgerechter Form © B. Betzelt/DIMR

Anlässlich des Jahrestages des Inkrafttretens der UN-Kinderrechtskonvention in Deutschland am 5. April erklärte Claudia Kittel, die Leiterin der Monitoring-Stelle UN-Kinderrechtskonvention: "Dieser Tag ist ein guter Tag, um sich vor Augen zu halten, dass Kinder und Jugendliche eigene Rechte haben und diese einfordern können. Der Staat hat nicht nur die Verpflichtung, Kinder zu schützen, sondern auch zu fördern und zu beteiligen. Das sind zentrale Anliegen der UN-Kinderrechtskonvention, welche sich auch im Grundgesetz wiederfinden sollten. Einen wichtigen Beitrag zur Verwirklichung der Kinderrechte leistet das Berichtsverfahren vor dem UN-Ausschuss für die Rechte des Kindes."

Pressemitteilung (04.04.2019): Kinderrechte unter der Lupe – Berichtsverfahren zur UN-Kinderrechtskonvention startet


10 Jahre UN-BRK in Deutschland: Institut fordert "Pakt für inklusive Bildung"

Mit einem "Pakt für Inklusion" könnte der Bund die Länder langfristig beim Aufbau der inklusiven Schule unterstützen ©Andi Weiland/Gesellschaftsbilder.de

Anlässlich des 10. Jahrestags des Inkrafttretens der UN-Behindertenrechtskonvention in Deutschland am 26.03.2019 erklärte der Leiter der Monitoring-Stelle UN-Behindertenrechtskonvention des Deutschen Instituts für Menschenrechte, Valentin Aichele: "Zehn Jahre nach Inkrafttreten der UN-Behindertenrechtskonvention ist der gemeinsame Unterricht von Kindern mit und ohne Behinderungen in Deutschland immer noch nicht die Regel. Der Anteil der Schüler_innen mit Beeinträchtigungen, die in Sonder- und Förderschulen unterrichtet werden, ist in den letzten Jahren nur geringfügig gesunken. Die Politik muss endlich die Rahmenbedingungen für eine qualitativ hochwertige inklusive Bildung schaffen."

Pressemitteilung: 10 Jahre UN-Behindertenrechtskonvention am 26.03.2019 – Menschenrechtsinstitut fordert "Pakt für inklusive Bildung"


10 Jahre UN-BRK in Deutschland: Miteinander von Menschen mit und ohne Behinderung immer noch nicht der Normalfall

Zu den Menschen mit Behinderungen zählen nach der UN-Konvention auch Personen mit langfristigen chronischen Erkrankungen, psychosozialen oder anderen Beeinträchtigungen, deren Teilhabechancen aufgrund gesellschaftlicher Barrieren reduziert sind © Andi Weiland/Gesellschaftsbilder

Am 26. März 2009 trat die UN-Behindertenrechtskonvention in Deutschland in Kraft. Vieles wurde seitdem auf den Weg gebracht, um Menschen mit Behinderungen ein selbstbestimmtes Leben und gleichberechtigte Teilhabe zu ermöglichen. Doch auch 2019 ist Deutschland noch keine inklusive Gesellschaft. Zu diesem Schluss kommt ein Bericht des Instituts, der die Umsetzung der UN-Behindertenrechtskonvention in neun Bereichen, etwa Bildung, Wohnen, Arbeiten oder Mobilität, in den Blick nimmt. "Dass Menschen mit Behinderungen das Recht haben, selbst über ihr Leben zu bestimmen und gleichberechtigter Teil der Gesellschaft zu sein, ist in den letzten zehn Jahren zunehmend ins gesellschaftliche Bewusstsein gerückt", sagte Valentin Aichele, Leiter der Monitoring-Stelle UN-Behindertenrechtskonvention des Deutschen Instituts für Menschenrechte. Zahlreiche Menschen aus Politik und Verwaltung, aus Verbänden und verschiedenen Professionen hätten sich engagiert an die Umsetzung der UN-Konvention gemacht.

Pressemitteilung: 10 Jahre UN-Behindertenrechtskonvention in Deutschland - Miteinander von Menschen mit und ohne Behinderung immer noch nicht der Normalfall


Weltfrauentag 8. März: Rechte von Frauen mit Behinderungen stärken, gegen Mehrfachdiskriminierung vorgehen

Porträt einer Person
Artikel 6 der UN-BRK verpflichtet staatliche Stellen dazu, durch gezielte Maßnahmen dafür zu sorgen, dass Frauen mit Behinderungen ihre Rechte gleichberechtigt mit anderen genießen können © DIMR

Anlässlich des Weltfrauentags am 8. März ruft das Institut dazu auf, die Rechte von Frauen und Mädchen mit Behinderungen zu stärken. Frauen mit Behinderungen sind mehrfacher Diskriminierung ausgesetzt: Sie werden nicht nur aufgrund ihres Geschlechts, sondern auch aufgrund ihrer Beeinträchtigung benachteiligt. Kommen weitere Merkmale – wie etwa eine Fluchterfahrung – hinzu, so kann dies zu noch stärkerer Benachteiligung führen. "In Deutschland leben laut Mikrozensus circa 6,43 Millionen Frauen mit Behinderungen, das entspricht 15,6 Prozent der weiblichen Bevölkerung. In vielen Lebensbereichen sind sie besonders benachteiligt", erklärte Beate Rudolf, Direktorin des Deutschen Instituts für Menschenrechte. So fehle es etwa an Angeboten der Assistenz zur Elternschaft von Frauen mit psychosozialen und intellektuellen Beeinträchtigungen sowie barrierefrei zugänglichen Angeboten der Gesundheitsversorgung vor allem in ländlichen Regionen.

Pressemitteilung: Rechte von Frauen mit Behinderungen stärken, gegen Mehrfachdiskriminierung vorgehen – Weltfrauentag 8. März


"So viel Normalität wie möglich für die Kinder Inhaftierter schaffen": Lesung "Im Gefängnis: ein Kinderbuch über das Leben hinter Gittern"

© DIMR/Sonnenberg

Thomas Engelhardt las am 28. März in der Bibliothek des Instituts aus seinem Buch "Im Gefängnis: ein Kinderbuch über das Leben hinter Gittern". In Deutschland gibt es Schätzungen zufolge 100.000 Kinder und Jugendliche, die von der Inhaftierung eines Elternteils betroffen sind. Ihre Bedürfnisse und Schwierigkeiten sind wenig bekannt. Die Monitoring-Stelle UN-Kinderrechtskonvention setzt sich dafür ein, die Rechte und Bedürfnisse der Kinder von Inhaftierten sichtbar zu machen. Vor allem ist hier das Recht des Kindes auf weiteren Umgang mit den Eltern während der Inhaftierung von Bedeutung sowie eine Ausgestaltung der Kontaktmöglichkeiten in einer kindgerechten Art und Weise. Diese Perspektive greifen auch Thomas Engelhardt und Monika Osberghaus in ihrem Buch auf.

Weiterlesen: "So viel Normalität wie möglich für die Kinder Inhaftierter schaffen" – Nachbericht zur Lesung von "Im Gefängnis"

Audiomitschnitt der Lesung in unserer Mediathek


Grundlagen für einen menschenwürdigen Pflegestandard schaffen - Fachgespräch in Berlin

Porträt einer alten Person mit dem Text: Recht auf Gesundheit
Neben der Notwendigkeit konkreter rechtlicher Ansprüche auf hochwertige Pflege, wurde auch die tatsächliche Verfügbarkeit von entsprechenden Angeboten in den Fokus gerückt © DIMR

Die Entwicklung menschenwürdiger Standards in der Langzeit- und Palliativpflege sowie die Gewährleistung von Autonomie und Unabhängigkeit älterer Menschen standen im Fokus des Fachgesprächs des Instituts und des Polnischen Kommissars für Menschenrechte am 22. Januar in Berlin. Neben Vertreter_innen beider Institutionen nahmen externe Wissenschaftler_innen teil. Ziel der Kooperation der beiden Institutionen ist die Stärkung des internationalen Schutzes der Menschenrechte Älterer. Die Teilnehmer_innen diskutierten über Herausforderungen, Schlüsselelemente sowie notwendige Maßnahmen zur Etablierung und Ausgestaltung der Rechte auf Langzeit- und Palliativpflege sowie auf Autonomie und Unabhängigkeit im Alter.

Weiterlesen: Grundlagen für einen menschenwürdigen Pflegestandard schaffen



Bibliothek

Neuerwerbungen der Bibliothek 

Die Neuerwerbungen der Bibliothek können Sie im Online-Katalog einsehen. Eine thematische Eingrenzung der neuen Titel anhand der Hauptgruppen der Aufstellungssystematik ist möglich.

Unsere Neuerwerbungen finden Sie auch in LibraryThing

Und bei Twitter:
Neuerwerbungen der Bibliothek bei Twitter

"Current Contents":
Die Inhaltsverzeichnisse aktueller Zeitschriften der Bibliothek.

Link des Monats:
Zum Link des Monats

 Die Bibliothek bietet Bücher, Filme und andere Medien in Leichter Sprache an.
Materialien in Leichter Sprache

Die Öffnungszeiten der Bibliothek:
Mo-Fr von 10:00 bis 17:00 Uhr.

Telefon: 030 – 259 359 – 10

Profil der Bibliothek


Twitter

Aktuelle News, Veranstaltungshinweise und Statements des Instituts finden Sie jederzeit in Twitter:

@DIMR_Berlin 


Pressespiegel

Screenshot der Seite "Pressespiegel" auf der Instituts-Website.

In unserem Pressespiegel finden Sie Berichte über das Deutsche Institut für Menschenrechte sowie Interviews und Berichte, in denen Instituts-Mitarbeitende zitiert werden.

Zum Pressespiegel 2019

nach oben

Impressum

Zu unserer Datenschutzerklärung

Herausgeber:
Deutsches Institut für Menschenrechte, Presse- und Öffentlichkeitsarbeit, Zimmerstr. 26/27 10969 Berlin
 
Website: www.institut-fuer-menschenrechte.de
 
V. i. S. d. P.:
Bettina Hildebrand, E-Mail: hildebrand@institut-fuer-menschenrechte.de
 
Redaktion:
Laura Geuter, E-Mail: geuter@institut-fuer-menschenrechte.de

Haftung für Inhalte

Als Diensteanbieter sind wir gemäß § 7 Abs. 1 Telemediengesetz (TMG) für eigene Inhalte auf diesen Seiten nach den allgemeinen Gesetzen verantwortlich. Nach §§ 8 bis 10 TMG sind wir als Diensteanbieter jedoch nicht verpflichtet, übermittelte oder gespeicherte fremde Informationen zu überwachen oder nach Umständen zu forschen, die auf eine rechtswidrige Tätigkeit hinweisen.

Verpflichtungen zur Entfernung oder Sperrung der Nutzung von Informationen nach den allgemeinen Gesetzen bleiben hiervon unberührt. Eine diesbezügliche Haftung ist jedoch erst ab dem Zeitpunkt der Kenntnis einer konkreten Rechtsverletzung möglich. Bei Bekanntwerden von entsprechenden Rechtsverletzungen werden wir diese Inhalte umgehend entfernen.

Haftung für Links

Unser Angebot enthält Links zu externen Websites Dritter, auf deren Inhalte wir keinen Einfluss haben. Deshalb können wir für diese fremden Inhalte auch keine Gewähr übernehmen. Für die Inhalte der verlinkten Seiten ist stets der jeweilige Anbieter oder Betreiber der Seiten verantwortlich. Die verlinkten Seiten wurden zum Zeitpunkt der Verlinkung auf mögliche Rechtsverstöße überprüft. Rechtswidrige Inhalte waren zum Zeitpunkt der Verlinkung nicht erkennbar.

Eine permanente inhaltliche Kontrolle der verlinkten Seiten ist jedoch ohne konkrete Anhaltspunkte einer Rechtsverletzung nicht zumutbar. Bei Bekanntwerden von Rechtsverletzungen werden wir derartige Links umgehend entfernen.

Urheberrecht

Die durch die Seitenbetreiber erstellten Inhalte und Werke auf diesen Seiten unterliegen dem deutschen Urheberrecht. Die Vervielfältigung, Bearbeitung, Verbreitung und jede Art der Verwertung außerhalb der Grenzen des Urheberrechtes bedürfen der schriftlichen Zustimmung der jeweiligen Autor_in bzw. Ersteller_in. Downloads und Kopien dieser Seite sind nur für den nicht-kommerziellen Gebrauch gestattet.

Soweit die Inhalte auf dieser Seite nicht vom Betreiber erstellt wurden, werden die Urheberrechte Dritter beachtet. Insbesondere werden Inhalte Dritter als solche gekennzeichnet. Sollten Sie trotzdem auf eine Urheberrechtsverletzung aufmerksam werden, bitten wir um einen entsprechenden Hinweis. Bei Bekanntwerden von Rechtsverletzungen werden wir derartige Inhalte umgehend entfernen.

ISSN: 1867-4453 

Bitte beachten Sie:
Dies ist eine automatisch versendete Nachricht. Bitte antworten Sie nicht auf diese E-Mail, da die Adresse nur zum Versand von E-Mails eingerichtet ist.
Wenn Sie Fragen zum Newsletter haben, schicken Sie uns bitte eine E-Mail an: scheffer@institut-fuer-menschenrechte.de.

Newsletter-Format und Daten ändern:
Wenn Sie den Newsletter zukünftig im Text-Format erhalten möchten, nutzen Sie bitte das Änderungsformular.

Wenn Sie bereits registrierte Abonnentin bzw. registrierter Abonnent unseres Newsletter sind und Ihre Daten ändern wollen, möchten wir Sie bitten sich, vom Newsletter abzumelden und sich anschließend erneut mit Ihren neuen Daten anzumelden.

Newsletter abbestellen:
Wenn Sie den Newsletter abbestellen möchten, nutzen Sie bitte das Newsletter-Abmeldeformular.