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Monitoring-Stelle UN-KRK - aktuell

Pressemitteilung: 25 Jahre UN-Kinderrechtskonvention in Deutschland (5. April) - Jedes Kind soll wissen, wohin es sich wenden kann, um seine Rechte einzufordern

Berlin. Anlässlich des 25. Jahrestags des Inkrafttretens der UN-Kinderrechtskonvention in Deutschland am 5. April 1992 fordert das Deutsche Institut für Menschenrechte, bundesweit lokale Anlaufstellen für Kinderrechte zu stärken und – wo nicht vorhanden – einzurichten.

"Das Bild vom Kind hat sich in den letzten 25 Jahren gewandelt"

Am 3. April, einen Tag vor der Festveranstaltung anlässlich 25 Jahren UN-Kinderrechtskonvention in Deutschland, trifft sich die Monitoring-Stelle UN-Kinderrechtskonvention zu einem Austausch mit der Bundesarbeitsgemeinschaft (BAG) Kinderinteressen e. V. Im Fokus des Treffens steht der Aufbau eines Beschwerdemanagements für Kinder und Jugendliche. Wir sprachen vorab mit Jana Frädrich (BAG) und Claudia Kittel (Monitoring-Stelle KRK).

Wir machen uns stark für Kinderrechte

Fachveranstaltung 25 Jahre UN-Kinderrechtskonvention in Deutschland

Kooperationsveranstaltung mit dem Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend und der National Coalition Deutschland – Netzwerk zur Umsetzung der UN-Kinderrechtskonvention e.V.

Pressemitteilung: Bildungszugang von geflüchteten Kindern – Neue Website www.landkarte-kinderrechte.de

Berlin - Welchen Zugang zu Kitas und Schulen haben geflüchtete Kinder in Deutschland? Einen schnellen Überblick über die Antworten der für die Kitas und Schulen zuständigen Ministerien aller 16 Bundesländer auf diese Frage verschafft die erste Landkarte auf der heute veröffentlichten Website www.landkarte-kinderrechte.de des Deutschen Instituts für Menschenrechte.

Im Zeichen der Flucht: Jahresbericht 2015 erschienen

Das Jahr 2015 stand in Deutschland im Zeichen der Flucht. Für das Deutsche Institut für Menschenrechte bedeutete das bei seiner Beratung von Bundestag und Bundesregierung zweierlei: Zum einen, sich für ein Asylsystem einzusetzen, in dessen Zentrum das Menschenrecht jedes und jeder Einzelnen auf Schutz und auf gerichtlichen Rechtsschutz gegen Ablehnungsentscheidungen steht. Zum anderen darauf hinzuwirken, dass sich Unterbringung und Integration der geflüchteten Menschen an den Menschenrechten ausrichten. Das Institut hat 2015 für eine menschenrechtskonforme Asyl­- und Migrationspolitik geworben und wird dies auch weiterhin tun.

Noch viel zu schwer, sich zu beschweren

"Wir sind eingesperrt", beklagen drei Schülerinnen der Berliner Ernst-Reuter-Oberschule. Ihr Schulgelände wird von einem meterhohen abgeschlossenen Zaun eingerahmt. "Hier fühlen wir uns nicht wohl", beschweren sich die jungen Frauen. Doch die Beschwerde allein hilft ihnen nicht, wenn sie nicht gehört und ernst genommen wird. Geäußert von einem Kind, muss eine Beschwerde weitere bisweilen unüberwindbare Hürden meistern. Das soll sich ändern. Der Kinderrechtsausschuss der Vereinten Nationen hat Deutschland aufgefordert, eine Beschwerdestelle für Kinder und Jugendliche zu schaffen. Denn die Beschwerde ist ein im Grundgesetz verankerter Schutzmechanismus, der allen Teilen der Gesellschaft zugänglich sein muss. Daher hat das Deutsche Institut für Menschenrechte am 16. November zur Konsultation "Beschwerden ermöglichen! - Beschwerdewege für Kinder und Jugendliche" nach Berlin eingeladen. Im Zentrum des Austausches stand die Frage: Wie kann sich ein Kind hierzulande effektiv beschweren?

Beschwerdewege für Kinder und Jugendliche - noch gibt es viele Baustellen

Am 16. November lud die Monitoring-Stelle UN-Kinderrechtskonvention ins Aufbau Haus in Berlin ein, um mit der Zivilgesellschaft über den Zugang zum Recht für Kinder und Jugendliche zu diskutieren. Rund 90 Vertreterinnen und Vertreter von Kinderbüros, einschlägigen Verbänden und Institutionen, sowie auch Jugendliche aus Freiburg und Berlin trafen sich zu der ganztägigen Konsultation "Beschwerden ermöglichen! Beschwerdewege für Kinder und Jugendliche".

Video "Was macht die Monitoring-Stelle?"

Video "Was macht die Monitoring-Stelle?" (Gebärdensprache)

Kontakt

Portrait Claudia Kittel

Claudia Kittel
Leiterin der Monitoring-Stelle
Tel.: 030 25 93 59 - 241
E-Mail: kittel(at)institut-fuer-menschenrechte.de

Judith Feige       
Wissenschaftliche Mitarbeiterin
Monitoring-Stelle
Tel.: 030 25 93 59 - 462
E-Mail: feige(at)institut-fuer-menschenrechte.de

Stephan Gerbig
Wissenschaftlicher Mitarbeiter Monitoring-Stelle
Tel.: 030 - 25 93 59 - 475
E-Mail: gerbig(at)institut-fuer-menschenrechte.de