Gefahrensituationen und humanitäre Notlagen

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Gefahrensituationen und humanitäre Notlagen

Menschen mit Behinderungen sind von Gefahrensituationen, einschließlich bewaffneten Konflikten, humanitären Notlagen und Naturkatastrophen unverhältnismäßig stark betroffen. Hilfsprogramme sind für sie häufig nicht zugänglich. Dies führt zu weitreichenden Menschenrechtsverletzungen.
Aus der UN-Behindertenrechtskonvention folgt jedoch die Verpflichtung der Vertragsstaaten, in Gefahrensituationen und humanitären Notlagen alle erforderlichen Maßnahmen zu ergreifen, um den Schutz und die Sicherheit von Menschen mit Behinderungen zu gewährleisten. Erforderlich sind sowohl spezifische Projekte, die die Belange von Menschen mit Behinderungen berücksichtigen, als auch die Einbeziehung von Menschen mit Behinderungen in alle Programme und Strategien der Humanitären Hilfe. Die Monitoring-Stelle begleitet die Vorhaben der Bundesregierung und setzt sich dabei für eine inklusive und auf den Menschenrechten basierende Katastrophenhilfe ein.

Interview vom 30.11.2018: Humanitäre Hilfe inklusiv gestalten

Position: Humanitäre Hilfe inklusiv gestalten. Die Rechte von Menschen mit Behinderungen systematisch verankern, Deutsches Institut für Menschenrechte 2018

News vom 03.03.2017: Katastrophenhilfe muss inklusiv sein

Information: Katastrophenhilfe muss inklusiv sein. Empfehlungen des UN-Hochkommissariats für Menschenrechte (PDF, 120 KB)

Studie des UN-Hochkommissariats (2015): The rights of persons with disabilities in situations of risk and humanitarian emergencies