Geflüchtete Menschen mit Behinderungen: Monitoring-Stelle UN-BRK drängt auf bedarfsgerechte Aufnahme in Deutschland

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Monitoring-Stelle - aktuell

Flüchtlingsunterkünfte sind nur selten barrierefrei © DIMR

Geflüchtete Menschen mit Behinderungen: Monitoring-Stelle UN-BRK drängt auf bedarfsgerechte Aufnahme in Deutschland

Unter den Geflüchteten, die nach Deutschland kommen, sind auch Menschen mit Behinderungen. Diese haben das Recht darauf, dass ihre Bedarfe in der Flüchtlingspolitik systematisch berücksichtigt werden. Dennoch zeigt sich in der Praxis, dass ihre Lage von drastischen Problemen geprägt ist: Ihre Bedarfe werden deutschlandweit nicht systematisch erkannt, Flüchtlingsunterkünfte sind nur selten barrierefrei und die gesundheitliche Versorgung nach dem Asylbewerberleistungsgesetz ist völlig unzureichend.

Die heute erschienene Publikation "Geflüchtete Menschen mit Behinderungen: Handlungsnotwendigkeiten für eine bedarfsgerechte Aufnahme in Deutschland" fasst Ergebnisse einer Untersuchung der Monitoring-Stelle UN-Behindertenrechtskonvention zur Lebenssituation von geflüchteten Menschen mit Behinderungen aus 2017 zusammen und formuliert Empfehlungen dazu, was politisch für eine bedarfsgerechte Flüchtlingsaufnahme getan werden sollte. (bl)

Publikation:
Deutsches Institut für Menschenrechte (2018): Geflüchtete Menschen mit Behinderungen: Handlungsnotwendigkeiten für eine bedarfsgerechte Aufnahme in Deutschland (Position Nr. 16)

Weitere Informationen:
Geflüchtete Menschen mit Behinderungen

Menschenrechtsbericht 2017 – Kapitel 4: Geflüchtete Menschen mit Behinderungen: Identifikation, Unterbringung und Versorgung