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Geflüchtete Menschen mit Behinderungen: Monitoring-Stelle UN-BRK drängt auf bedarfsgerechte Aufnahme in Deutschland

Unter den Geflüchteten, die nach Deutschland kommen, sind auch Menschen mit Behinderungen. Diese haben das Recht darauf, dass ihre Bedarfe in der Flüchtlingspolitik systematisch berücksichtigt werden. Dennoch zeigt sich in der Praxis, dass ihre Lage von drastischen Problemen geprägt ist: Ihre Bedarfe werden deutschlandweit nicht systematisch erkannt, Flüchtlingsunterkünfte sind nur selten barrierefrei und die gesundheitliche Versorgung nach dem Asylbewerberleistungsgesetz ist völlig unzureichend.

Gewaltschutz in stationären Wohneinrichtungen: Empfehlungen zum Schutz von Frauen vor geschlechtsspezifischer Gewalt

Am 1. Februar ist das Übereinkommen des Europarats zur Verhütung und zur Bekämpfung von Gewalt gegen Frauen und häusliche Gewalt (Istanbul-Konvention) in Deutschland in Kraft getreten. Aus diesem Anlass hat das Deutsche Institut für Menschenrechte in seiner Analyse "Die Istanbul-Konvention. Neue Impulse für die Bekämpfung von geschlechtsspezifischer Gewalt" Handlungsempfehlungen zu dessen Umsetzung formuliert. Der Gewaltschutz von Frauen mit Behinderungen ist einer von sechs Bereichen, in denen die Studie vorrangigen Umsetzungsbedarf feststellt. Frauen mit Behinderungen sind überdurchschnittlich oft von Gewalt betroffen.

Pressemitteilung: Berufsbildungspakt – Berufsbildung muss inklusiver werden

Berlin. Anlässlich der laufenden Koalitionsverhandlungen empfiehlt das Deutsche Institut für Menschenrechte, die allgemeine Berufsausbildung so zu gestalten, dass mehr Menschen mit Behinderungen eine anerkannte Berufsausbildung abschließen können.

Niedersächsischer Koalitionsvertrag: Zu wenig Anstrengungen für die Rechte von Menschen mit Behinderungen

In Niedersachsen hat die neu gewählte Regierung aus SPD und CDU die Arbeit aufgenommen und ihren Koalitionsvertrag vorgestellt. Die Monitoring-Stelle UN-Behindertenrechtskonvention des Deutschen Instituts für Menschenrechte veröffentlichte heute eine Auswertung dazu, inwieweit im Koalitionsvertrag die Umsetzung der Rechte von Menschen mit Behinderungen verankert ist.

"Inklusive Bildung ist für mich der Schlüssel für ein selbstbestimmtes Leben von Menschen mit Behinderungen"

Interview mit Yetnebersh Nigussie, Preisträgerin des Alternativen Nobelpreises 2017, über die Bedeutung inklusiver Bildung, Perspektivwechsel und die Notwendigkeit von Allianzen

Yetnebersh Nigussie besuchte anlässlich der Verleihung der Alternativen Nobelpreise in Stockholm  am 5. Dezember 2017 das Deutsche Institut für Menschenrechte. Mit der Monitoring-Stelle UN-Behindertenkonvention des Instituts tauschte sie sich über internationale Entwicklungszusammenarbeit, den Vertrag von Marrakesch und inklusive Bildung aus. "Inklusive Bildung ist für mich der Schlüssel für eine inklusive Gesellschaft und ein selbstbestimmtes Leben von Menschen mit Behinderungen", sagt Nigussie im Interview mit dem Institut.

Pressemitteilung: Menschen mit Behinderungen stärker in den Fokus deutscher Entwicklungszusammenarbeit rücken

Internationaler Tag der Menschen mit Behinderungen am 03.12.

Berlin – Laut Weltgesundheitsorganisation (WHO) und Weltbank gibt es weltweit mehr als eine Milliarde Menschen mit Behinderungen, das sind 15 Prozent der Weltbevölkerung. Rund 80 Prozent von ihnen leben in Entwicklungsländern. Sie sind überdurchschnittlich von Armut betroffen und haben unter anderem einen erschwerten Zugang zu medizinischen Dienstleistungen; Kinder mit Behinderungen gehen beispielsweise seltener in die Schule als Kinder ohne Behinderungen. 

Berliner Gleichberechtigungsgesetz: Angestrebte Reform in dieser Legislaturperiode begrüßt

Am 13. November hat die Berliner Senatsverwaltung den aktuellen Arbeitsentwurf eines reformierten Gleichberechtigungsgesetzes für Menschen mit Behinderungen vorgestellt. Auf einem Fachtag hatte die Monitoring-Stelle UN-Behindertenrechtskonvention des Deutschen Instituts für Menschenrechte gemeinsam mit der Senatsverwaltung für Integration, Arbeit und Soziales die Möglichkeit zur öffentlichen Diskussion der geplanten Änderungen sowie noch einzubeziehender Forderungen eingeladen.

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Kontakt

Dr. Valentin Aichele, LL.M.
Leiter der Monitoring-Stelle
Tel.: 030 25 93 59 - 450
E-Mail: un-brk(at)institut-fuer-menschenrechte.de

Cathrin Kameni
Assistentin der Leitung der Monitoring-Stelle UN-BRK
Tel.: 030 25 93 59 - 450
E-Mail: un-brk(at)institut-fuer-menschenrechte.de

Porträt Sabine Bernot

Dr. Sabine Bernot
Wissenschaftliche Mitarbeiterin
Monitoring-Stelle UN-BRK
Tel.: 030 259 359 - 448
E-Mail: bernot(at)institut-fuer-menschenrechte.de

Porträt Catharina Hübner

Catharina Hübner, LL.M.
Wissenschaftliche Mitarbeiterin
Monitoring-Stelle
Tel: 030 25 93 59 - 413
E-Mail: huebner(at)institut-fuer-menschenrechte.de

Dr. Susann Kroworsch
Wissenschaftliche Mitarbeiterin
Monitoring-Stelle UN-BRK
Tel.: 030 259 359 - 444
E-Mail: kroworsch(at)institut-fuer-menschenrechte.de

Dr. Britta Leisering
Wissenschaftliche Mitarbeiterin
Monitoring-Stelle
Tel.: 030 25 93 59 - 451
E-Mail: leisering(at)institut-fuer-menschenrechte.de

Peter Litschke
Wissenschaftlicher Mitarbeiter
Monitoring-Stelle
Tel.: 030 25 93 59 - 457
E-Mail: litschke(at)institut-fuer-menschenrechte.de

Dr. Leander Palleit
Wissenschaftlicher Mitarbeiter Monitoring-Stelle
Tel.: 030 25 93 59 - 458
E-Mail: palleit(at)institut-fuer-menschenrechte.de

 

 

Dr. Judith Striek
Wissenschaftliche Mitarbeiterin
Monitoring-Stelle UN-BRK
Tel.: 030 25 93 59 - 468
E-Mail: striek(at)institut-fuer-menschenrechte.de