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Pressemitteilung: Schule muss Rassismus und Sklaverei thematisieren

Berlin. Anlässlich des Internationalen Tags des Gedenkens an die Opfer der Sklaverei und des transatlantischen Sklavenhandels am 25. März erklärt das Deutsche Institut für Menschenrechte: "In Deutschland sind Menschen afrikanischer Abstammung täglich rassistischer Diskriminierung, Afrophobie und Racial Profiling ausgesetzt".

Verständlich erklärt: Über 70 Fälle in der Rechtsprechungs-Datenbank "ius menschenrechte"

Die Rechtsprechungs-Datenbank "ius menschenrechte" soll den Zugang zu menschenrechtsrelevanten Informationen verbessern. Sie umfasst jetzt über 70 ausgewählte Entscheidungen internationaler Spruchkörper, wie der UN-Fachausschüsse, des Europäischen Gerichtshofs für Menschenrechte (EGMR) und des Gerichtshofs der Europäischen Union (EuGH).

Menschenrechtsakademie "Nationaler und internationaler Menschenrechtsschutz"

Mit Exkursion zum Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte in Straßburg!

5 Jahre UN-Deklaration zu Menschenrechtsbildung - Publikation zur Bedeutung frühkindlicher Menschenrechtsbildung erschienen

Menschenrechtsbildung ist ein lebenslanger Prozess, der in der frühen Kindheit seinen Anfang nimmt. Dies betont auch die UN-Deklaration zu Menschenrechtsbildung und -training, die vor fünf Jahren, am 19.12.2011, von den Vereinten Nationen verabschiedet wurde. Zum Jahrestag hat das Institut heute die Publikation "Menschenrechte von Anfang an - Die Bedeutung frühkindlicher Menschenrechtsbildung" veröffentlicht.

"Von der Absicht geleitet, Ungerechtigkeit zu überwinden"

Brücken zu schlagen, zwischen dem Menschenrechtsansatz und der empirischen Bildungsforschung, war das übergeordnete Ziel der Veranstaltung "Diskriminierung im Bildungsbereich abbauen", zu der das Deutsche Institut für Menschenrechte in Kooperation mit dem Wissenschaftszentrum Berlin für Sozialforschung (WZB) am 29. September eingeladen hatte. Anlass war die Veröffentlichung der Analyse "Das Menschenrecht auf Bildung im deutschen Schulsystem – Was zum Abbau von Diskriminierung notwendig ist". Der Fokus der Veranstaltung lag auf dem Schutz vor Diskriminierung, einem wesentlichen Strukturprinzip der Menschenrechte und somit auch des Menschenrechts auf Bildung.

Bedeutsame Basis

Die beiden zentralen Menschenrechtspakte, UN-Zivilpakt und UN-Sozialpakt, gibt es im Dezember 2016 seit 50 Jahren. Ein guter Anlass um darüber nachzudenken, inwiefern die beiden Pakte in der Menschenrechtsbildung von Bedeutung sind und ob sie direkt oder indirekt Anwendung in der Praxis finden. Dies wurde beim jährlich stattfindenden Netzwerktreffen Menschenrechtsbildung reflektiert.

Kinderrechte bewegen Kita-Praxis

Am 21. April lud die Abteilung Menschenrechtsbildung zur Veranstaltung "Kinderrechte umsetzen im Kita-Alltag" ein. Sie fand in Kooperation mit der Pädagogin Gerburg Fuchs statt, die von März 2015 bis Mai 2016 mit drei Berliner Kitas das Projekt "Spielen für die Kinderrechte - die Rolle der Prävention" durchgeführt hatte.