Interview Uta George

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Interview mit Uta George

"Ich arbeite besonders gerne mit den Biografien - sie sind konkret und zeigen die unterschiedlichen Facetten des Lebens"

Dr. Uta George © privat

Dr. Uta George, Soziologin und freiberufliche Trainerin im Bereich historisch-politische Bildung. Ihr Schwerpunkt liegt in der Arbeit mit Menschen mit Lernschwierigkeiten bzw. auf inklusiven Bildungsangeboten und Multiplikatorinnen- und Multiplikatorenschulungen. Sie ist außerdem tätig in der kommunalen Integrationsarbeit (Menschen mit Migrationshintergrund). Sie ist Autorin zahlreicher Publikationen.

Was bedeutet Inklusion für Sie?
Inklusion bedeutet für mich die uneingeschränkte Möglichkeit von allen Menschen an der Gesellschaft teilzuhaben, ohne Barrieren, Einschränkungen und Sonderdienste. Das Konzept Inklusion erfordert ein Umdenken. Im Fokus muss die Gesellschaft stehen, die Barrieren schafft bzw. nicht abschafft. Hier gilt es einen Wechsel in der Denk- und Handlungsweise zu erzielen.

Wie lassen sich für Sie Bildungsarbeit und Inklusion verbinden?
Bildungsarbeit und Inklusion gehören für mich unbedingt zusammen. Bildung, damit meine ich schulische und außerschulische Bildungsangebote, müssen sich so öffnen, dass jede und jeder, die oder der es möchte, Zugang zu ihnen findet. Jeder Mensch hat das Recht auf Bildung. Es ist die Aufgabe der Bildungsinstitutionen, Bildner und Bildnerinnen, diesen Anspruch zu verwirklichen.

Wie arbeiten Sie mit dem  Online-Handbuch "Inklusion als Menschenrecht"?
Ich setze einzelne Methoden in meinen Fortbildungen ein.

Mit welcher Methode aus dem Online-Handbuch arbeiten Sie besonders gerne?
Ich arbeite besonders gerne mit den Biografien. Sie sind konkret und zeigen die unterschiedlichen Facetten des Lebens.

Interessierten Personen empfehle ich…
das Handbuch durchzustöbern und bei dem was von besonderem Interesse ist, in die Tiefe zu gehen. Es bietet für viele Fragestellungen und Menschen mit unterschiedlichen Interessen Bildungsmöglichkeiten.

(Interview: Mareike Niendorf)

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