Interview Christa Meyer

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Interview mit Christa Meyer

"Ich nutze das Online-Handbuch als Nachschlagewerk"

Christa Meyer © Stiftung EVZ/Jan Zappner

Christa Meyer, Sozialpädagogin, Programmleiterin in der Stiftung "Erinnerung, Verantwortung und Zukunft" im Handlungsfeld "Handeln für Menschenrechte".

Was bedeutet Inklusion für Sie?
Inklusion bedeutet für mich, dass alle teilhaben und teilnehmen können, dass alle die gleichen Rechte haben. Inklusion ist für mich etwas anderes als Integration. Es bedeutet einen Perspektivwechsel. Bei der Integration gehe ich von "Wir" und "die Anderen" aus, die Anderen, die integriert werden müssen. Bei der Inklusion sind alle schon da, von Anfang an dabei, sind alle gleich und bunt und vielfältig.

Wie lassen sich für Sie Bildungsarbeit und Inklusion verbinden?
Es wäre schön, wenn wir in der Bildungsarbeit dahin kommen, dass selbstverständlich alle mitgedacht werden, dass wir es schaffen, Bildungsangebote barrierefrei an zu bieten, sodass niemand ausgegrenzt wird oder sich ausgeschlossen fühlt.

Wie arbeiten Sie mit dem Online-Handbuch "Inklusion als Menschenrecht"?
Ich nutze es als Nachschlagewerk.

Mit welcher Methode aus dem Online-Handbuch arbeiten Sie besonders gerne?
Mit den Methoden habe ich selbst nicht gearbeitet. In Projekten, die die Stiftung EVZ fördert, wird unter anderem gerne mit der Materialiensammlung zum Thema "Behinderung, Krankheit und Euthanasie im Nationalsozialismus" gearbeitet, so zum Beispiel verweist die tschechischsprachige Publikation "Lidská práva" (Menschenrechte) bei Quellenangaben wiederholt auf das Online-Handbuch.

Interessierten Personen empfehle ich…
sich mal mit dem Online-Handbuch "Inklusion als Menschenrecht" zu beschäftigen, sich Zeit zu nehmen, zu entdecken, welche Schätze in den Materialien dieses Handbuches stecken.

(Interview: Mareike Niendorf)

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