Publikationen

Servicenavigation

Sie befinden sich hier:  Publikationen

Publikationen

Suche in Publikationen

The situation at the EU external borders and the future European asylum policy
Joint Statement

The latest developments since end of February, when thousands of people arrived at the Greek-Turkish border and tried to reach the EU, provoked a questioning of fundamental international refugee and human rights law and longstanding problems of the Common European Asylum System became even more apparent. According to recent reports, several countries including Germany have submitted different reform proposals suggesting the implementation of mandatory registration and/or asylum procedures at the EU external borders. For this joint statement, the four National Human Rights Institutions (NHRIs) from Germany, Greece, Croatia and Bosnia-Herzegovina have intensified their discussions regarding the national developments in their respective countries. The Statement aims to give an idea to what extend the geographical situation plays a crucial role in affecting countries and which conclusions should be drawn from it. Due to their mandates, the Greek, Croatian and Bosnian-Herzegovinian NHRIs are able to provide an insight into the reception conditions, procedures and treatment of asylum seekers on the edge of the European Union.

(PDF, 294 KB, nicht barrierefrei)

Herausgeber/in: German Institute for Human Rights, Greek National Commission for Human Rights, Institution of Human Rights Ombudsman of Bosnia and Herzegovina, The Office of the Ombudswoman, the Republic of Croatia

Stellungnahme

11 Seiten

April 2020

Creative Commons-Lizenz CC-BY-NC-ND

Kostenlos Nicht bestellbar Herunterladen

Die Situation an den EU Außengrenzen und die zukünftige Europäische Asylpolitik
Gemeinsame Stellungnahme

Die jüngsten Entwicklungen an der griechisch-türkischen Grenze Ende Februar haben einmal mehr die seit langem bestehenden Probleme der Europäischen Asylpolitik deutlich vor Augen geführt. Zudem wurden internationale menschen- und flüchtlingsrechtliche Grundprinzipien infrage gestellt und teilweise ausgehebelt. Die Europäische Kommission hat angekündigt, einen neuen Asyl- und Migrationspakt vorzulegen. Deutschland hatte hierzu, neben anderen Mitgliedsstaaten, einen Reformvorschlag erarbeitet, der eine weitere Verlagerung der Asylpolitik an die EU-Außengrenzen vorsieht. Die gemeinsame Stellungnahme der vier Menschenrechtsinstitutionen aus Deutschland, Griechenland, Kroatien und Bosnien-Herzegowina möchte anhand von Länderberichten Einblicke in die Lage an den Außengrenzen vermitteln und verdeutlichen, welche Schlussfolgerungen daraus für die zukünftige gemeinsame europäische Asylpolitik gezogen werden sollten.

(PDF, 277 KB, nicht barrierefrei)

Herausgeber/in: Deutsches Institut für Menschenrechte, Griechische Nationale Menschenrechtskommission, Institution des Ombudsmanns für Menschenrechte von Bosnien und Herzegowina, Die Ombudsfrau der Republik Kroatien

Stellungnahme

11 Seiten

April 2020

Creative Commons-Lizenz CC-BY-NC-ND

Kostenlos Nicht bestellbar Herunterladen

Fact Sheet: UN-Kinderrechtskonvention

Die UN-KRK wurde am 20. November 1989 von der Generalversammlung der Vereinten Nationen verabschiedet. Sie ist ein völkerrechtlicher Vertrag, der die besonderen Schutz-, Fürsorge-, und Beteiligungsrechte von Kindern als Träger_innen von Menschenrechten formuliert. Die Monitoring-Stelle UN-Kinderrechtskonvention begleitet seit ihrer Einrichtung Mitte 2015 die Umsetzung der UN-Kinderrechtskonvention (UN-KRK) in Deutschland. Sie folgt dabei dem Mandat, die Rechte von Kindern im Sinne der UN-KRK zu fördern und zu schützen sowie die Umsetzung der Konvention in Deutschland durch sämtliche staatliche Stellen kritisch zu überwachen und zu bewerten.
Das Fact Sheet bietet einen Überblick über den Hintergrund und die zentralen Inhalte der Konvention.

(PDF, 238 KB, nicht barrierefrei)

Herausgeber/in: Deutsches Institut für Menschenrechte

Weitere Publikationen

3 Seiten

April 2020

Creative Commons-Lizenz CC-BY-NC-ND

Kostenlos Nicht bestellbar Herunterladen

Corona-Krise: Menschenrechte müssen das politische Handeln leiten

Am 11. März hat die Weltgesundheitsorganisation (WHO) den Ausbruch der Viruserkrankung COVID-19 zur Pandemie erklärt, als eine Infektion „mit alarmierender Ausbreitung und Schwere“, die die ganze Welt betrifft und von allen Staaten „dringende und aggressive Maßnahmen verlangt“. Seitdem haben viele Staaten Maßnahmen ergriffen, die die Ausbreitung der Pandemie verzögern sollen. Mehr als zwei Milliarden Menschen sind inzwischen beispielsweise von Ausgangsbegrenzungen oder -sperren betroffen. Seit dem 23. März 2020 gilt auch in Deutschland eine weitreichende Kontaktbeschränkung, die den sozialen Austausch außerhalb des eigenen Hausstands erheblich einschränkt. Die Corona-Krise hat eine besondere menschenrechtliche Dimension: Es geht um den Schutz eines zentralen Menschenrechts für große Teile der Menschheit; die Bewältigung der Krise hat vielfache Auswirkungen auf die Verwirklichung und den Schutz der Menschenrechte.
2. ergänzte Fassung

(PDF, 216 KB, nicht barrierefrei)

Herausgeber/in: Deutsches Institut für Menschenrechte

Stellungnahme

14 Seiten

März 2020

Creative Commons-Lizenz CC-BY-NC-ND

Kostenlos Nicht bestellbar Herunterladen

Menschenrechtliche Aktions- und Maßnahmenpläne
Handreichung für Anwender_innen aus Verwaltung und Zivilgesellschaft

Diese Handreichung dient als Unterstützung bei der Erstellung eines Aktionsplans zur Umsetzung der UN-Behindertenrechtskonvention (UN-BRK). Sie stellt Informationen für die verantwortlichen Personen der jeweiligen Verwaltungen und für die beteiligten Vertreter_innen der Zivilgesellschaft bezüglich der Anforderungen und des Aufbaus eines menschenrechtlichen Aktionsplans zusammen. Die Handreichung beinhaltet praktische Hinweise zur Erarbeitung von Handlungsfeldern sowie zur Umsetzungsbegleitung, Evaluierung und Fortschreibung von Aktionsplänen. Stand Dezember 2019.

(PDF, 192 KB)

Autor/in: Monitoring-Stelle UN-Behindertenrechtskonvention

Herausgeber/in: Deutsches Institut für Menschenrechte

Handreichung

7 Seiten

März 2020

Kostenlos Nicht bestellbar Herunterladen

Zukunftspotenzial entfalten
Die Aktionspläne der Länder zur Umsetzung der UN-Behindertenrechtskonvention

Der politische Handlungsansatz "Aktionspläne" hat sich im Zusammenhang mit der UN-Behindertenrechtskonvention (UN-BRK) über eine Dekade hinweg von einer großen Unbekannten zu einem fast landläufig genutzten Instrument entwickelt. Die vorliegende Analyse untersucht die derzeit in den Ländern geltenden Aktionspläne (Stichtag 01.11.2019) und prüft, ob die Länder die allgemeinen und menschenrechtlich spezifischen Fragen, die sich bei der Umsetzung der UN-BRK stellen, darin reflektieren und insbesondere, wie sie diese Fragen beantwortet haben. Dabei sucht sie zum einen nach guten und überzeugenden Lösungen, zum anderen überprüft sie, ob menschenrechtliche Mindeststandards, etwa zu Querschnitt und Prozessgestaltung, hinreichend zum Tragen gekommen sind.

(PDF, 2,9 MB)

Autor/in: Valentin Aichele, Peter Litschke, Judith Striek, Nils Vief

Herausgeber/in: Deutsches Institut für Menschenrechte

Analyse/Studie

URN: urn:nbn:de:0168-ssoar-67118-8

70 Seiten

März 2020

Creative Commons-Lizenz CC-BY-NC-ND

Von der Notlösung zum Dauerzustand
Recht und Praxis der kommunalen Unterbringung wohnungsloser Menschen in Deutschland

Wohnungslose Menschen leben auf der Straße, bei Freund_innen oder Bekannten auf dem Sofa, im Auto oder in Notunterkünften. Wer wohnungslos ist, ist in seinen Rechten eingeschränkt – nicht nur dem Recht auf Wohnen, sondern auch dem Recht auf Familienleben, auf Gesundheit oder dem Recht auf Teilhabe an der Gesellschaft. Die vorliegende Analyse fokussiert auf einen Teilaspekt der Wohnungslosigkeit, nämlich die kommunale Unterbringung wohnungsloser Menschen. Wenn Menschen keine Möglichkeit haben, irgendwo unterzukommen und nicht auf der Straße leben wollen, besteht eine Unterbringungsverpflichtung der Kommunen. Dies betrifft mehrere zehntausend Menschen in Deutschland.

(PDF, 1,8 MB, nicht barrierefrei)

++Von dieser Publikation können höchstens 5 Exemplare bestellt werden++

Autor/in: Claudia Engelmann, Claudia Mahler, Petra Follmar-Otto

Herausgeber/in: Deutsches Institut für Menschenrechte

Analyse/Studie

64 Seiten

März 2020

Creative Commons-Lizenz CC-BY-NC-ND

Nach den Morden in Hanau
Menschenrechtliche Verpflichtungen zum Schutz vor und zur effektiven Strafverfolgung von rassistischer und rechtsextremer Gewalt umsetzen

Die rassistischen und antisemitischen Anschläge in Halle und Hanau sowie die Aufdeckung rechtsextremer und rechtsterroristischer Gruppierungen und Netzwerke, in die auch Beamte aus Sicherheitsbehörden involviert sind, haben die Bedrohung durch Rassismus und Rechtsextremismus ins Zentrum der öffentlichen Aufmerksamkeit gerückt. Von Rassismus und Antisemitismus Betroffene stellen mit hoher Dringlichkeit die Frage, ob sie in Deutschland vor Gewalt, Übergriffen und Hetze geschützt sind, und fordern ein grundsätzliches Umdenken und die Sicherstellung ihrer Repräsentation und Beteiligung in Staat und Gesellschaft. Mit dieser Stellungnahme zeigt das Institut die aus menschenrechtlicher Perspektive bestehenden Handlungsbedarfe auf und skizziert Handlungsempfehlungen für den Schutz vor rassistischer, antisemitischer und rechtsextremer Gewalt und deren wirksame Strafverfolgung.

(PDF, 211 KB, nicht barrierefrei)

Herausgeber/in: Deutsches Institut für Menschenrechte

Stellungnahme

13 Seiten

März 2020

Creative Commons-Lizenz CC-BY-NC-ND

Kostenlos Nicht bestellbar Herunterladen

Factsheet: Das Vorgehen Griechenlands und der EU an der türkisch-griechischen Grenze
Eine menschen- und flüchtlingsrechtliche Bewertung der aktuellen Situation

Seit Ende Februar erreichen wieder tausende Menschen die Grenze zwischen der Türkei und Griechenland - die Vereinten Nationen gehen aktuell von mindestens 13.000 aus. Nach Medienberichten verhindern griechische Grenzsoldaten, zum Teil unter Einsatz von Wasserwerfern, Tränengas und Blendgranaten, dass Menschen die türkisch-griechische Grenze überqueren. Das aktuelle Vorgehen Griechenlands an der Grenze zur Türkei ist nicht vereinbar mit völker- und menschenrechtlichen Grundsätzen, zu deren Einhaltung sich Griechenland verpflichtet hat.

(PDF, 149 KB, nicht barrierefrei)

Herausgeber/in: Deutsches Institut für Menschenrechte

Weitere Publikationen

URN: urn:nbn:de:0168-ssoar-66832-6

4 Seiten

März 2020

Creative Commons-Lizenz CC-BY-NC-ND

Kostenlos Nicht bestellbar Herunterladen

Submission to Inform the Preparation by the CEDAW Committee of a List of Issues Prior to Reporting by Germany

In the following, the GIHR addresses a number of selected fields of implementation that it suggests the CEDAW Committee considers as it prepares the list of issues to be transmitted to Germany prior to the submission of its report.
The proposals concern those thematic areas related to women's human rights in which the GIHR has worked, gathered information and gained expertise during the past years.

(PDF, 227 KB)

Herausgeber/in: Deutsches Institut für Menschenrechte

Weitere Publikationen

URN: urn:nbn:de:0168-ssoar-66834-6

11 Seiten

März 2020

Kostenlos Nicht bestellbar Herunterladen

Kinderrechte ins Grundgesetz
Stellungnahme zum Referentenentwurf eines Gesetzes zur Änderung des Grundgesetzes zur ausdrücklichen Verankerung der Kinderrechte

Der aus den Medien bekannte Referentenentwurf verfolgt das Ziel, Kinderrechte entsprechend den Verabredungen des Koalitionsvertrags im Grundgesetz zu verankern und sieht hierfür die Einfügung eines neuen Artikel 6 Absatz 1a im Grundgesetz vor. Das Institut begrüßt, dass sowohl das Kindeswohl-Prinzip als auch das Recht auf Beteiligung im Grundgesetz verankert werden sollen. Die konkrete Ausgestaltung im Referentenentwurf bleibt jedoch signifikant hinter dem bestehenden Gewährleistungsgehalt der UN-Kinderrechtskonvention, der Europäischen Grundrechtecharta sowie hinter der Rechtsprechung des Bundesverfassungsgerichts zurück.

(PDF, 320 KB, nicht barrierefrei)

Herausgeber/in: Deutsches Institut für Menschenrechte

Stellungnahme

12 Seiten

Februar 2020

Creative Commons-Lizenz CC-BY-NC-ND

Kostenlos Nicht bestellbar Herunterladen

Comparing National Action Plans implementing the UN Guiding Principles on Business and Human Rights
Comparison of European countries and the United States of America

The analysis compares the National Action Plans (NAPs) of several European countries and the United States of America. The NAPs' development process, the conformity of their contents with the UN Guiding Principles on Business and Human Rights (UNGPs) and the structures for implementing the plans are compared and, as far as possible, the German efforts to implement the UNGPs are classified and evaluated. The comparison identifies numerous weaknesses, but also examples of successful implementation in the countries examined. A number of general trends can be observed across countries from which lessons learned can be drawn for new and further developments of NAPs.

(PDF, 2 MB)

Autor/in: Jan-Christian Niebank

Herausgeber/in: Deutsches Institut für Menschenrechte

Analyse/Studie

36 Seiten

Februar 2020

Creative Commons-Lizenz CC-BY-NC-ND

Kostenlos Nicht bestellbar Herunterladen

Stellungnahme zum Referentenentwurf eines Gesetzes zum Schutz von Kindern vor geschlechtsverändernden operativen Eingriffen
Referentenentwurf des Bundesministeriums der Justiz und für Verbraucherschutz vom 09.01.2020

Das Institut begrüßt die Ziele des Gesetzentwurfes, nicht einwilligungsfähige Kinder vor aufschiebbaren erheblichen Eingriffen in ihre körperlichen Geschlechtsmerkmale zu schützen, und zugleich dem Kind selbstbestimmt gewählte medizinische Behandlung entsprechend seiner wachsenden Selbstbestimmung zu ermöglichen. Ziel der Regelung muss es sein, einen wirkungsvollen Schutz vor aufschiebbaren erheblichen Eingriffen in die körperlichen Geschlechtsmerkmale des nicht einwilligungsfähigen Kindes zu erreichen. Aus Sicht des Instituts besteht bei einigen Aspekten des Entwurfs noch Nachbesserungsbedarf, um den intendierten Schutz auch tatsächlich zu erreichen.

(PDF, 132 KB)

Herausgeber/in: Deutsches Institut für Menschenrechte

Stellungnahme

6 Seiten

Februar 2020

Creative Commons-Lizenz CC-BY-NC-ND

Kostenlos Nicht bestellbar Herunterladen

Ergebnisse der Evaluierung des Bremer Landesaktionsplans zur Umsetzung der UN-Behindertenrechtskonvention
Evaluations-Bericht der Monitoring-Stelle UN-Behindertenrechtskonvention

2014 hat das Bundesland Bremen seinen "Aktionsplan zur Umsetzung der UN Behindertenrechtskonvention im Land Bremen" verabschiedet und veröffentlicht. Im letzten Kapitel des Plans, "Ausblick – Fortschreibung des Aktionsplans", wurde bereits festgelegt, eine Evaluation durchzuführen. Mit dieser Evaluation hat die Bremer Senatorin für Soziales, Jugend, Frauen, Integration und Sport im Dezember 2018 das Deutsche Institut für Menschenrechte beauftragt. Der vorliegende Bericht gibt die Ergebnisse dieser Evaluation wieder.

(PDF, 732 KB)

Autor/in: Peter Litschke, Dr. Sabine Bernot, Catharina Hübner, Dr. Susann Kroworsch, Jakob Krusche, Dr. Leander Palleit, Dr. Britta Schlegel, Dr. Judith Striek

Herausgeber/in: Deutsches Institut für Menschenrechte

Weitere Publikationen

URN: urn:nbn:de:0168-ssoar-66833-1

92 Seiten

Februar 2020

Kostenlos Nicht bestellbar Herunterladen

Stellungnahme zum Entwurf eines Gesetzes zur Änderung des Grundgesetzes
(Änderung des Artikels 3 Abs. 3 – Einführung des Merkmals sexuelle Identität)

Öffentliche Anhörung des Rechtsausschusses des Bundestags am 12. Februar 2020
Der Gesetzentwurf der Fraktionen FDP, Die Linke und Bündnis 90/Die Grünen sieht vor, in das Diskriminierungsverbot des Art. 3 Abs. 3 des Grundgesetzes (GG) zusätzlich zu den dort aufgeführten Diskriminierungsmerkmalen das Merkmal "sexuelle Identität" aufzunehmen. Die vorliegenden Ausführungen nehmen dazu insbesondere aus dem Blickwinkel des menschenrechtlichen Diskriminierungsschutzes Stellung.

(PDF, 246 KB)

Herausgeber/in: Deutsches Institut für Menschenrechte

Stellungnahme

9 Seiten

Februar 2020

Creative Commons-Lizenz CC-BY-NC-ND

Kostenlos Nicht bestellbar Herunterladen

Stellungnahme zum Referentenentwurf des Bundesministeriums der Justiz und für Verbraucherschutz
zur Änderung des Strafgesetzbuches – Modernisierung des Schriftenbegriffs und anderer Begriffe sowie Erweiterung der Strafbarkeit nach den §§ 86, 86a, 111 und 130 des Strafgesetzbuches bei Handlungen im Ausland

Die Monitoring-Stelle begrüßt ausdrücklich die Initiative des Bundesministeriums der Justiz und für Verbraucherschutz (BMJV) zur Modernisierung des § 20 StGB. Sie zielt nicht nur auf diskriminierungsfreie Sprache als wichtigen Schritt hin zum Abbau von Stigmatisierung und Stereotypen, sondern bietet auch die Chance, eine zentrale strafrechtliche Bestimmung in Einklang mit der UN-BRK zu bringen. Die vorgesehene Änderung der Begriffe ist jedoch allein nicht ausreichend. Im Lichte der UN-BRK sollte darüber hinaus eine grundlegende Neujustierung der Regelungen zu Schuldausschluss und -minderung insgesamt erfolgen und neben § 20 StGB auch die §§ 17, 21 und 63 StGB in den Blick genommen werden.

(PDF, 196 KB)

Herausgeber/in: Deutsches Institut für Menschenrechte

Stellungnahme

6 Seiten

Januar 2020

Creative Commons-Lizenz CC-BY-NC-ND

Kostenlos Nicht bestellbar Herunterladen

Stellungnahme zu Artikel 1 Landesgleichberechtigungsgesetz (LGBG)
des Referentenentwurfs eines Gesetzes zur Umsetzung des Übereinkommens der Vereinten Nationen über die Rechte von Menschen mit Behinderungen im Land Berlin der Senatsverwaltung für Integration, Arbeit und Soziales vom 15.10.2019

Eine an der UN-BRK ausgerichtete Neufassung des LGBG hat erheblichen Einfluss auf das Leben und die gesellschaftliche Teilhabe von Menschen mit Behinderungen in Berlin. So enthält die Konvention in Artikel 1 den an der Wechselwirkung mit Barrieren orientierten sozialen Behinderungsbegriff. Das defizitorientierte, medizinische Verständnis von Behinderung wird dadurch überwunden. In Artikel 3 sind allgemeine Prinzipien, wie zum Beispiel Nichtdiskriminierung, Teilhabe und Zugänglichkeit verankert. Die allgemeinen Verpflichtungen der Vertragsstaaten, wie beispielsweise die Partizipation von Menschen mit Behinderungen, sind in Artikel 4 aufgeführt. Der vorliegende Referentenentwurf setzt viele Vorgaben der UN-BRK um und stärkt damit die Rechte von Menschen mit Behinderungen.

(PDF, 307 KB)

Herausgeber/in: Deutsches Institut für Menschenrechte

Stellungnahme

20 Seiten

Januar 2020

Creative Commons-Lizenz CC-BY-NC-ND

Kostenlos Nicht bestellbar Herunterladen

Getting to Critical Mass - Will the EU Now Provide the Necessary Traction?
Statement on the Revised Draft for a Legally Binding Human Rights Instrument of the United Nation’s Open-ended Intergovernmental Working Group on Transnational Corporations and Other Business Enterprises with Respect to Human

With the adoption of Resolution 26/9 in June of 2014, the UN Human Rights Council decided to establish an intergovernmental working group on transnational corporations and other business enterprises (OEIGWG). The working group's mandate is to elaborate an international legally binding instrument to regulate the activities of transnational corporations and other business enterprises with respect to human rights. The OEIGWG met for the fifth round of negotiations from 14 to 18 October 2019. In attendance were 89 of the 193 UN member states, the State of Palestine and the Holy See (as observer states), and also the EU (albeit without a mandate to negotiate). A revised draft1 released by the Ecuadorian chairmanship and dated 16 July 2019 served as the basis for discussion at the session, during which 27 UN member states put forth their views on the draft.

(PDF, 287 KB, nicht barrierefrei)

Herausgeber/in: Deutsches Institut für Menschenrechte

Stellungnahme

16 Seiten

Dezember 2019

Creative Commons-Lizenz CC-BY-NC-ND

Kostenlos Nicht bestellbar Herunterladen

Entwicklung der Menschenrechtssituation in Deutschland, Juli 2018 bis Juni 2019, Bericht an den Deutschen Bundestag
Kurzer Bericht in Leichter Sprache

In dem Bericht geht es um die Zeit vom 1. Juli 2018 bis zum 30. Juni 2019.
Der  Bericht informiert über:

  • Menschenrechte in Deutschland
  • Menschen ohne Wohnung
  • Menschenrechte in der Ausbildung
  • Menschenrechte in Firmen
  • Wichtige Themen aus alten Berichten

(PDF, 1,6 MB)

Herausgeber/in: Deutsches Institut für Menschenrechte

Jahresbericht

24 Seiten

Dezember 2019

Creative Commons-Lizenz CC-BY-NC-ND

Kostenlos Nicht bestellbar Herunterladen

Rechte älterer Menschen - Sozialer Schutz und lebenslanges Lernen
Fachgespräche zur 10. Sitzung der UN Open-Ended Working Group on Ageing (OEWG-A) 2019

Im Jahr 2019 veranstaltete das Deutsche institut für Menschenrechte gemeinsam mit dem Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend zwei Fachgespräche zur Vorbereitung der 10. Sitzung der UN Open-Ended Working Group on Ageing (OEWG-A). Die vorliegende Dokumentation stellt die Hintergründe des UN-Prozesses zur Stärkung der Menschenrechte Älterer vor, dokumentiert die Ergebnisse der beiden deutschen Fachgespräche zur Vorbereitung der 10. Sitzung der OEWG-A und informiert über die Ergebnisse dieser Sitzung im April 2019.

(PDF, 1,3 MB)

Herausgeber/in: Deutsches Institut für Menschenrechte

Dokumentationen

URN: urn:nbn:de:0168-ssoar-66544-7

ISBN: 978-3-946499-58-9 (PDF)

23 Seiten

Dezember 2019

Creative Commons-Lizenz CC-BY-NC-ND

Kostenlos Nicht bestellbar Herunterladen

Warenkorb

Keine Produkte im Warenkorb

Open Access

Logo SSOAR
Logo Pedocs

Das Institut kooperiert mit den Open-Access-Repositorien SSOAR und peDOCS.

Weiterlesen

Copyright-Hinweis

Alle nicht zum Herunterladen, zum Ausdruck oder zum elektronischen Versand ausdrücklich freigegebenen Publikationen und anderen Inhalte, insbesondere Fotos, Logos und Titelbilder, dürfen weder in körperlicher noch in unkörperlicher Form verwertet oder in sonst einer Weise genutzt werden. Soweit die Nutzung von Inhalten gestattet ist, richtet sich die Erlaubnis nach unseren Nutzungsbedingungen in der Allgemeinen Contentlizenz.