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Wissenschaftliche Mitarbeit Monitoring-Stelle UN-Behindertenrechtskonvention/Projekt Saarland

Das Deutsche Institut für Menschenrechte e.V. ist die Nationale Menschenrechtsinstitution Deutschlands. Es ist gemäß den Pariser Prinzipien der Vereinten Nationen akkreditiert (A-Status). Zu den Aufgaben des Instituts gehören Politikberatung, Menschenrechtsbildung, Information und Dokumentation, anwendungsorientierte Forschung zu menschenrechtlichen Themen sowie die Zusammenarbeit mit internationalen Organisationen. Es wird aus dem Haushalt des Deutschen Bundestages finanziert. Das Institut ist zudem mit dem Monitoring der Umsetzung der UN-Behindertenrechtskonvention und der UN-Kinderrechtskonvention betraut worden und hat hierfür entsprechende Monitoring-Stellen eingerichtet.

Seit April 2020 hat das Institut einen auf zwei Jahre befristeten Auftrag zur Bildung und Führung einer unabhängigen Monitoring-Stelle für das Saarland auf Grundlage des § 24 des Saarländischen Behindertengleichstellungsgesetzes.

Die Monitoring-Stelle UN-Behindertenrechtskonvention sucht zum 01.01.2021 eine_n wissenschaftliche_n Mitarbeiter_in (Teilzeit 50%)

zur Mitarbeit im Rahmen dieses Auftrags. Die Stelle ist bis zunächst bis 31.03.2022 befristet; eine Weiterbeschäftigung wird angestrebt. Geplanter Arbeitsort ist Saarbrücken. Im Ausnahmefall ist auch Berlin als Arbeitsort möglich. Mit der Aufgabe sind planbare Dienstreisen verbunden.

Wir möchten die Diversität unserer Mitarbeitenden erhöhen und freuen uns daher besonders über Bewerbungen von Menschen mit Behinderungen sowie Menschen mit Rassismuserfahrung/people of colour auf diese Stelle.

Ihre Aufgaben

  • Beratung und Begleitung des Saarländischen Landtags sowie der Landesregierung bei der Umsetzung der Anforderungen der UN-BRK, insbesondere bei relevanten administrativen und gesetzgeberischen Umsetzungsprozessen
  • Zusammenarbeit mit der Kompetenz- und Koordinierungsstelle der Landesregierung (Focal Point Saarland) sowie nichtstaatlichen Akteuren, insbesondere mit sozialwissenschaftlichen Forschungseinrichtungen
  • Fachliche Beratung der zuständigen Stellen (Kommunale Spitzenverbände, Landschaftsverbände, Kommunen, EUTB-Stellen, der/des Landesbehindertenbeauftragten) und Gremien (Fachbeiräte, Behindertenbeiräte, interministerielle Arbeitsgruppen) im Saarland
  • Stellungnahmen insbesondere zu Vorhaben der Landesregierung und die Mitwirkung in politischen Prozessen, z. B. Gesetzgebungsverfahren
  • Stellungnahmen im Rahmen der Berichtspflichten der Landesregierung nach dem SBGG und der SBGVO
  • Zielgruppengerechte Kommunikation von Ergebnissen der Monitoring-Tätigkeit auf der Website des Instituts sowie in Publikationen bzw. Materialien zu UN-BRK-bezogenen Themen im Saarland, die im Rahmen des Auftrags erstellt werden.

Ihr Profil

Sie haben:

  • einen rechts- oder sozialwissenschaftlichen Hochschulabschluss bzw. eine vergleichbare wissenschaftliche Qualifikation
  • Kenntnisse und Erfahrungen zur Situation und zu den Rechten von Menschen mit Behinderungen
  • Kenntnisse im Bereich des internationalen Menschenrechtsschutzes
  • ein hohes Maß an Selbstständigkeit und Teamfähigkeit
  • die Bereitschaft zu regelmäßigen Dienstreisen im Bundesgebiet
  • sehr gute deutsche (C2) und gute englische Sprachkenntnisse (B2)

Wünschenswert sind:

  • Berufserfahrung auf einem der Gebiete Politik bzw. Politikberatung, Rechts- und/oder Teilhabeberatung, Verbands- oder sonstige zivilgesellschaftliche Arbeit, Wissenschaft, Verwaltung
  • Praktische Vorerfahrungen im menschenrechtlichen Bereich und/oder der Behinderten(selbst)hilfe
  • Vertiefte Kenntnisse zur UN-Behindertenrechtskonvention
  • Kenntnisse über Verwaltungsstrukturen auf Ebene der Bundesländer, insbesondere des Saarlands
  • Erfahrung in der Kommunikation mit verschiedenen Zielgruppen und Kenntnisse über barrierefreie Kommunikation
  • Interesse an übergreifenden Fragen des Diskriminierungsschutzes
  • Interesse an interdisziplinärer und intersektionaler Arbeit

Wir bieten

  • eine vielseitige, interessante Aufgabe mit hoher Praxisrelevanz
  • die Einbettung in ein Team aus engagierten Mitarbeitenden verschiedener Disziplinen mit hoher fachlicher Kompetenz
  • hohe Flexibilität bei der Gestaltung der Arbeitszeit und des Arbeitsplatzes sowie Unterstützung bei technischen Hilfsmitteln und sonstigen individuellen Bedarfen

Die Stelle wird entsprechend Entgeltgruppe 13 TVöD (Bund) vergütet und ist zunächst bis zum 31.03.2022 befristet.

Bewerbungsverfahren

Zur Bewerbung nutzten Sie bitte ausschließlich unser Online-Bewerbungsformular und füllen die dort hinterlegten Bewerbungsunterlagen aus, speichern sie unter Ihrem Namen (Nachname, Vorname) und laden sie am Ende der Online-Bewerbung hoch. Weitere barrierefreie Bewerbungsformate sind nach Rücksprache möglich.

Wir führen ein anonymisiertes Bewerbungsverfahren durch. Bitte schicken Sie uns deshalb keinen Lebenslauf, Anschreiben oder Foto. Wenn wir Ihre vollständigen Unterlagen benötigen, werden wir Sie kontaktieren.

Bitte geben Sie in Ihrer Bewerbung an, welcher Dienstort für Sie in Betracht kommt.

Die Bewerbungsfrist endet am 26.10.2020, 12:00 Uhr (Eingang Ihrer elektronischen Unterlagen am Institut).

Die Vorstellungsgespräche finden voraussichtlich in der 46. oder 48. Kalenderwoche statt. Der genaue Termin wird mit der Einladung bekannt gegeben.

Wir freuen uns auf Ihre Bewerbung!

Ansprechpartner_in

Cathrin Kameni

Assistentin der Leitung

Telefon: 030 259 359 - 450

E-Mail: un-brk(at)institut-fuer-menschenrechte.de

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