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Stellenausschreibung - Wissenschaftliche Mitarbeit für den Bereich Menschenrechtsbildung

Das Deutsche Institut für Menschenrechte e.V. ist die Nationale Menschenrechtsinstitution Deutschlands. Es ist gemäß den Pariser Prinzipien der Vereinten Nationen akkreditiert (A-Status). Zu den Aufgaben des Instituts gehören Politikberatung, Menschenrechtsbildung, Information und Dokumentation, anwendungsorientierte Forschung zu menschenrechtlichen Themen sowie die Zusammenarbeit mit internationalen Organisationen. Es wird aus dem Haushalt des Deutschen Bundestages finanziert. Das Institut ist zudem mit dem Monitoring der Umsetzung der UN-Behindertenrechtskonvention und der UN-Kinderrechtskonvention betraut worden und hat hierfür entsprechende Monitoring-Stellen eingerichtet.

Das Institut sucht möglichst zum 01.10.2022

eine*n wissenschaftliche*n Mitarbeiter*in für den Bereich Menschenrechtsbildung

in Teilzeit (50%, also 19,5 Wochenstunden), befristet bis 31.12.2023 mit der Möglichkeit der Verlängerung vorbehaltlich der weiteren Finanzierung.

Wir streben eine gleichmäßige Repräsentation aller gesellschaftlichen Gruppen unter unseren Mitarbeitenden an und möchten den Anteil von Menschen mit Migrationsgeschichte, Schwarzen Personen /PoCs und Menschen mit Behinderungen im Institut erhöhen.

Ihre Aufgaben:

Sie recherchieren und stellen konzeptuelle Überlegungen zu Menschenrechtsbildung an. Dabei ist ein diskriminierungssensibler und intersektionaler, partizipativer Ansatz von besonderer Relevanz. Sie bearbeiten entsprechend Ihrer Interessen und Erfahrungen eigenständig einen der folgenden Themenschwerpunkte:

  • Digitale Menschenrechtsbildung
  • Das Recht auf Bildung v.a. im schulischen Kontext
  • Menschenrechtsbildung für Pflichtenträger*innen, z.B. Soziale Arbeit, Pflege, Polizei

Alternativ haben Sie auch die Möglichkeit, einen eigenen Schwerpunkt im Kontext Menschenrechtsbildung einzubringen oder die Abteilung in mehreren der genannten Themenschwerpunkte zu unterstützen.

Hierbei recherchieren Sie wissenschaftlich, koordinieren Absprachen, Beratungen, Vernetzungstreffen und andere Veranstaltungen mit Expert*innen inklusive (Selbst-) Organisationen, die Sie inhaltlich vor- und nachbereiten. Sie schreiben Entwürfe und wirken mit an Drittmittelanträgen und Publikationen einschließlich pädagogischer Handreichungen.

Darüber hinaus leisten Sie konzeptionelle, inhaltliche und organisatorische Mitarbeit in der Abteilung. Dies umfasst Mitwirkung an Publikationen, Politikberatung und Veranstaltungen, zum Beispiel: am Netzwerktreffen Menschenrechtsbildung, der Menschenrechts-Akademie, Eingaben an nationale und internationale Gremien des Menschenrechtsschutzsystems, Rückmeldungen zu Curricula. Eine diskriminierungssensible Gestaltung der Produkte und Veranstaltungen ist uns auch hierbei ein besonderes Anliegen. Ferner beraten Sie Kolleg*innen im Institut, aber auch außerhalb des Instituts, z.B. Bildungsträger, Bildungspraktiker*innen und Vertreter*innen von Bildungspolitik zu Fragen der Menschenrechtsbildung. Sie beteiligen sich an institutsinternen Prozessen.

Ihr Profil:

  • Abgeschlossenes wissenschaftliches Hochschulstudium (Master / Magister / Staatsexamen etc.) in einer für den Aufgabenbereich einschlägigen Fachrichtung
  • Zweijährige Berufserfahrung im Bereich der diskriminierungskritischen Bildungsarbeit mit entsprechender Auseinandersetzung und pädagogischen Kompetenzen in den Bereichen Diskriminierungsschutz, Rassismuskritik, Inklusion, Partizipation und Diversität
  • Deutschkenntnisse in Wort und Schrift mindestens auf C1-Niveau und Kenntnisse einer offiziellen UN-Sprache (Arabisch, Chinesisch, Englisch, Französisch, Russisch, Spanisch, Niveau B2 oder höher)

Wünschenswert:

  • Erfahrungen in der Menschenrechtsbildung, vorzugsweise in mindestens einem der oben genannten Themenfelder
  • Kenntnisse im Bereich der Menschenrechte und des Menschenrechtsschutzsystems

Aus arbeitsrechtlichen Gründen können gemäß § 14 Abs. 2 Teilzeit- und Befristungsgesetz nur Bewerber*innen berücksichtigt werden, die nicht zuvor bei dem Deutschen Institut für Menschenrechte beschäftigt waren.

Wir bieten:

Eine spannende Mischung aus eigenständiger und gemeinschaftlicher Arbeit in einem kleinen, kollegialen Team. Wir sind u.a. über Drittmittelanträge bestrebt, eine vertragliche Verlängerungsmöglichkeit über den 31.12.2023 hinaus anzubieten. Die Eingruppierung erfolgt bei Vorliegen der tarifrechtlichen Voraussetzungen in die Entgeltgruppe E13 TVöD (Bund).

Wir bieten hohe Flexibilität bei der Gestaltung der Arbeitszeit und des Arbeitsplatzes sowie Unterstützung bei technischen Hilfsmitteln. Ein Teil der Arbeit kann (auch) von zuhause aus als mobile Arbeit erledigt werden. Dies wird, ebenso wie die Verteilung der Arbeitszeit auf konkrete Wochentage, gemeinschaftlich vereinbart. Wir sind bestrebt, in Team-Absprache Entlastungsräume zu schaffen, sowohl innerhalb der Abteilung als auch z.B. durch Coaching-Angebote.  

Kontakt:

Wir führen ein anonymisiertes Bewerbungsverfahren durch. Zur Bewerbung nutzen Sie bitte ausschließlich unser Onlinebewerbungsformular und füllen die dort hinterlegten Bewerbungsunterlagen aus. Bitte schicken Sie uns deshalb keinen Lebenslauf, Anschreiben oder Foto. Wenn wir weitere Unterlagen benötigen, werden wir Sie kontaktieren.

Barrierefreie Bewerbungsformate stellen wir Ihnen gern zur Verfügung. Bitte kontaktieren Sie dafür Jana Kind kind(at)institut-fuer-menschenrechte.de oder Tel.: 030 – 25 93 59 – 484 ab dem 25. Juli 2022). Für darüber hinaus gehende Informationen können Sie sich auch an Müge Zünbül wenden unter zuenbuel@institut-fuer-menschenrechte.de oder Tel. 030 – 25 93 59 – 460.
 

Die Bewerbungsfrist endet am 21.08.2022
Die Vorstellungsgespräche finden online ab dem 05.09.2022 statt. Der genaue Termin wird mit der Einladung bekannt gegeben.

Wir freuen uns auf Ihre Bewerbung!

Ansprechpartner*in

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