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Wissenschaftliche Mitarbeit im Forschungsdatenmanagement

Das Deutsche Institut für Menschenrechte e.V. ist die Nationale Menschenrechtsinstitution Deutschlands. Es ist gemäß den Pariser Prinzipien der Vereinten Nationen akkreditiert (A-Status). Zu den Aufgaben des Instituts gehören Politikberatung, Menschenrechtsbildung, Information und Dokumentation, anwendungsorientierte Forschung zu menschenrechtlichen Themen sowie die Zusammenarbeit mit internationalen Organisationen. Es wird aus dem Haushalt des Deutschen Bundestages finanziert. Das Institut ist zudem mit dem Monitoring der Umsetzung der UN-Behindertenrechtskonvention und der UN-Kinderrechtskonvention betraut worden und hat hierfür entsprechende Monitoring-Stellen eingerichtet.

Die Forschungskoordination unterstützt und fördert anwendungsorientierte Menschenrechtsforschung am Institut. Die empirischen Erhebungen generieren unterschiedliche Forschungsdaten, u.a. qualitative Daten, Datensätze aus eigenen Befragungen, teils mit Fallzahlen im unteren dreistelligen Bereich sowie Sekundärdatenanalysen. Die Ergebnisse menschenrechtlicher Forschung fließen in die Politikberatung ein und werden der Öffentlichkeit und insbesondere den Rechteinhabenden und ihren Organisationen zur Verfügung gestellt.

Das Institut sucht zum 01. Juli 2023 im Arbeitsbereich der Forschungskoordination eine*n wissenschaftliche*n Mitarbeiter*in zu Konzeption und Implementierung des Forschungsdatenmanagements: 60 % der vollen Wochenarbeitszeit, befristet auf 12 Monate.

Menschenrechtsarbeit braucht vielfältige Perspektiven auf allen Ebenen. Wir begrüßen daher Bewerbungen von Menschen mit Diskriminierungserfahrungen, insbesondere Menschen mit Behinderungen und Menschen, die sich als Sinti*zze und Rom*nja, Schwarze Menschen, Person of Color, jüdisch, muslimisch oder Geflüchtete bezeichnen, sowie trans oder intergeschlechtliche Personen und Hochschulabsolvent*innen der ersten Generation.

Ihre Aufgaben:

  • Konzeption und Aufbau des Forschungsdatenmanagements (FDM) für die Archivierung und (perspektivische) Sekundärnutzung qualitativer und quantitativer Forschungsdaten nach internationalen Standards
    • Erarbeitung eines Konzepts für die Dokumentation von Daten und Metadaten im Einklang mit den Bedarfen des Instituts und seiner Zielgruppen und anschlussfähig an auszuwählende Datenrepositorien
    • Klärung forschungsethischer und datenschutzrechtlicher Anforderungen an das FDM
    • Konzeption und Durchführung interner Fortbildungen zum FDM sowie Unterstützung der Wissenschaftlichen Mitarbeitenden des Instituts bei der Umsetzung
  • Weiterentwicklung von Leitlinien guter wissenschaftlicher Praxis sowie Verankerung im Institut, einschließlich Konzeption und Umsetzung interner Fortbildungen
  • Bei Bedarf und in geringerem Umfang: Beratung wissenschaftlicher Mitarbeiter*innen sowie Konzeption und Umsetzung interner Fortbildungen zu verschiedenen methodischen Schwerpunkten nach Absprache

Ihr Profil:

  • Abgeschlossenes Studium (Sozialwissenschaften, Bibliothekswissenschaften oder vergleichbar) oder geisteswissenschaftliches Studium mit Zusatzqualifikation im Bereich Datenmanagement
  • Kenntnisse im Bereich Forschungsdatenmanagement oder fundierte Kenntnisse im Bereich qualitativer und quantitativer Forschungsmethoden
  • Deutsch auf Niveau C1, Englisch mindestens auf Niveau B2

Wünschenswert sind darüber hinaus

  • Kenntnisse und Erfahrungen mit dem Forschungsdatenmanagement mit Blick auf qualitative und quantitative Daten
  • Erfahrungen im Umgang mit digitalen Forschungsdaten und -prozessen sowie zugehörigen Werkzeugen wie z. B. Datenmanagementplänen, Metadatenschemata und Repositorien
  • Praktische Erfahrungen mit qualitativer und quantitativer Forschung
  • Erfahrungen mit interdisziplinärer Zusammenarbeit
  • Expertise in einem Forschungsfeld mit Menschenrechtsbezug
  • Erfahrung mit Fortbildung oder Lehre

Wir bieten:

Eine vielseitige und spannende Mischung aus eigenständiger konzeptioneller Arbeit, Projektmanagement und Beratungstätigkeit, enge Zusammenarbeit mit der Forschungskoordination und der Bibliothek des Instituts, Berührungspunkte mit vielfältigen, interdisziplinären menschenrechtlichen Forschungsfeldern. Wir bieten zudem Flexibilität bei der Gestaltung der Arbeitszeit und des Arbeitsplatzes, einschließlich der Möglichkeit mobilen Arbeitens, sowie Unterstützung bei technischen Hilfsmitteln und sonstigen individuellen Bedarfen. Die Tätigkeit wird bei Vorliegen der persönlichen Voraussetzungen entsprechend Entgeltgruppe 13 TVöD (Bund) vergütet.

Bewerbungsfahren und Kontakt:

Wir führen ein anonymisiertes Bewerbungsverfahren durch. Zur Bewerbung nutzen Sie bitte ausschließlich unser Online-Bewerbungsformular und füllen die dort hinterlegten Unterlagen aus. Bitte schicken Sie uns keinen Lebenslauf, Anschreiben oder Foto. Wenn wir weitere Unterlagen benötigen, werden wir Sie kontaktieren.

Bei inhaltlichen Rückfragen kontaktieren Sie bitte Dr. Miriam Schroer-Hippel: schroer-hippel@dimr.de, Telefon: 030 259 359-463 (bis zum 31. März 2023).

Bei technischen Schwierigkeiten kontaktieren Sie bitte Karin Jank: jank@dimr.de, Telefon: 030 259 359-246.

Die Bewerbungsfrist endet am 14. April 2023 um 23:59 Uhr. Die Vorstellungsgespräche finden online (Zoom oder MS Office) und voraussichtlich ab dem 5. Mai 2023 statt. Der genaue Termin wird mit der Einladung bekannt gegeben.

Wir freuen uns auf Ihre Bewerbung!

Ansprechpartner_in

Dr. Miriam Schroer-Hippel

Forschungskoordinatorin

Telefon: 030 259 359 - 463

E-Mail: schroer-hippel(at)institut-fuer-menschenrechte.de

Karin Jank

Assistenz der Direktorin

Telefon: 030 259 359 - 246

E-Mail: jank(at)institut-fuer-menschenrechte.de

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