"Für ein offenes Land mit freien Menschen" – 30 Jahre Friedliche Revolution

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Veranstaltungen

24.10.2019 18:00-20:00 | Haus der Demokratie und Menschenrechte, Robert-Havemann-Saal Greifswalder Straße 4, 10405 Berlin

"Für ein offenes Land mit freien Menschen" – 30 Jahre Friedliche Revolution

Ausschnitt eines Demonstrationstransparents mit der Aufschrift "Für Presse- und Demonstrationsfreiheit"

BArch, Bild 183­1989­1104­006 / Peter Zimmermann

Zeitzeugengespräch mit Ulrike Poppe und Thomas Krüger

"Für ein offenes Land mit freien Menschen", "Reisefreiheit – Meinungsfreiheit – Pressefreiheit", "Freie Wahlen" lauteten die Forderungen, für die DDR-Bürger_innen im Herbst 1989 auf die Straße gingen. Dass es zu diesen Massenprotesten kommen konnte, ist unter anderem den Bürgerrechtler_innen zu verdanken, die in den 1980er Jahren immer lauter die Einhaltung der Menschenrechte in der DDR anmahnten. Prägend war etwa die "Initiative Frieden und Menschenrechte", die 1986 in Ost-Berlin gegründet wurde.

Welche Bedeutung hatten die Menschenrechte als Bezugspunkt für die Bürgerbewegung der DDR? Wie konnten sich oppositionelle Initiativen Ende der 1980er Jahre Handlungsspielräume erobern? Welche Lehren lassen sich aus dem Prozess der Wiedervereinigung nach 1990 ziehen? Welche Erfahrungen und Impulse der Bürgerbewegung können helfen, die gesellschaftlichen Herausforderungen von heute zu meistern?

Über diese und weitere Fragen möchten wir ins Gespräch kommen.

Unsere Gesprächspartner_innen

Ulrike Poppe war Mitglied der "Initiative Frieden und Menschenrechte", Gründungsmitglied der Bürgerbewegung "Demokratie Jetzt" und weiterer Initiativen; sie saß wegen ihres Engagements in Untersuchungshaft und wurde von der Stasi bespitzelt; von 2010 bis 2017 war sie die Brandenburger
Landesbeauftragte zur Aufarbeitung der Folgen der kommunistischen Diktatur.

Thomas Krüger engagierte sich in der "Kirche von Unten" und gehörte 1989 zu den Gründungsmitgliedern der Sozialdemokratischen Partei (SDP) in der DDR. 1990 war er Mitglied der erstmals frei gewählten Volkskammer, bis 1991 zudem Erster Stellvertreter des Oberbürgermeisters in Ost-Berlin. Seit 2000 ist er Präsident der Bundeszentrale für politische Bildung.

Moderation: Sabine Adler, Deutschlandfunk

Begrüßung: Prof. Dr. Beate Rudolf, Direktorin des Deutschen Instituts
für Menschenrechte

Zum Ausklang der Veranstaltung laden wir Sie zu einem kleinen Umtrunk ein.

Der Eintritt zur Veranstaltung ist frei.

Einladung als PDF (613 KB) herunterladen.

Anmeldung

Bitte nutzen Sie unser Online-Anmeldeformular.

Hinweise zur Barrierefreiheit

Der Veranstaltungsort ist rollstuhlgerecht. Weitere Unterstützung bieten wir Ihnen im Rahmen unserer Möglichkeiten gerne an. Bitte teilen Sie uns bis zum 10. Oktober 2019 mit, welche Unterstützung Sie benötigen.

Veranstaltungsort

Haus der Demokratie und Menschenrechte
Robert-Havemann-Saal
Greifswalder Straße 4
10405 Berlin

Tram M4 sowie Bus 142 und 200. Haltestelle ist jeweils "Am Friedrichshain"
Informationen zur barrierefreien Anreise mit öffentlichen Verkehrsmitteln auf der Website der BVG.

Kontakt und Information

Deutsches Institut für Menschenrechte
Tobias Stelzer
Zimmerstraße 26/27
10969 Berlin
Tel.: 030 259 359-13
stelzer@institut-fuer-menschenrechte.de