News 2018

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News 2017

Monitoring braucht starke Partner

Die Kenianische Menschenrechtskommission zu Besuch bei der Monitoring-Stelle UN-Behindertenrechtskonvention in Berlin
Um erfolgreiches Monitoring der UN-Behindertenrechtskonvention zu betreiben, braucht es starke Institutionen und starke Partnerschaften. Während eines zweitägigen Austauschs diskutierten die Mitarbeitenden der Monitoring-Stelle in Berlin mit zwei Vertreter_innen der kenianischen Kommission für Menschenrechte (Kenya National Commission on Human Rights) über ihre Arbeit.

Menschenrechte auf der Leinwand

Deutscher Menschenrechts-Filmpreis wurde zum 11. Mal verliehen – Sechs Filme in sechs Kategorien
Festredner und Altbundespräsident Joachim Gauck würdigte den Einsatz der Künstler_innen und betonte die wichtige Rolle, die Filme bei der Vermittlung von Menschenrechten einnehmen können. "Denn der Film findet andere Türen in unsere Seele, als das politische Argument. Wir wollen und müssen diese Anregungen aus der Kunst im Sinne des politischen Wirksamwerdens einsetzen und fördern", so Gauck.

Interview: Nationale Menschenrechtsinstitution der Philippinen: Die Auswirkungen des Klimawandels und was wir dagegen tun

Die negativen Auswirkungen des Klimawandels, darunter die zunehmend intensiveren und immer häufiger auftretenden Extremwettereignisse wie Tropenstürme, Starkregen oder Dürren, können die Wahrnehmung der Menschenrechte beeinträchtigen. Welche Verantwortung tragen Unternehmen, wenn sie Schadstoffe ausstoßen, die im Zusammenhang mit dem globalen Temperaturanstieg stehen?

70 Jahre Allgemeine Erklärung der Menschenrechte: "Für eine Kultur der Menschenrechte"

Am 10. Dezember 1948 proklamierte die Generalversammlung der Vereinten Nationen feierlich die Allgemeine Erklärung der Menschenrechte als gemeinsame Richtschnur, auch genannt "common standard of achievement". 70 Jahre danach hat die Erklärung nichts von ihrer Aktualität verloren. Nach wie vor ist sie die Grundlage für die weltweite Anerkennung der Menschenrechte und für die Forderung nach deren Verwirklichung.
Anlässlich des 70. Jahrestags ihrer Verabschiedung luden das Deutsche Institut für Menschenrechte, der Deutsche Kulturrat und die Initiative kulturelle Integration zur Festveranstaltung "Für eine Kultur der Menschenrechte" ein. Sie fand am 22. November in der Französischen Friedrichstadtkirche in Berlin statt.

 

 

Humanitäre Hilfe inklusiv gestalten

In humanitären Krisen sind Menschen mit Behinderungen besonders gefährdet. Deutschland als zweitgrößter Geldgeber im Bereich der humanitären Hilfe weltweit muss Einfluss darauf nehmen, dass auch Menschen mit Behinderungen Zugang zu Hilfsmaßnahmen haben. Wie das gelingen kann, weiß Catharina Hübner von der Monitoring-Stelle UN-Behindertenrechtskonvention.

Eine Frage der Haltung

Mely Kiyak las am 8. November in der Institutsbibliothek aus ihrem Essay "Haltung"
In Deutschland gehört es in rechtsextremen und populistischen Kreisen zum guten Ton, demokratische und rechtsstaatliche Standards öffentlich infrage zu stellen. Vehemente Antworten und Gegenargumente aus Zivilgesellschaft und Politik erfolgen meist sofort. Angesichts der Provokationen erscheint dieses entschlossene Eintreten für Demokratie und Menschenrechte als wichtige und angemessene Reaktion. Doch spielt man damit nicht letztlich den Provokateur_innen in die Hände und verschafft ihnen das Medienecho, das sie sich wünschen? Muss Protest tatsächlich immer laut sein?

Hausordnungen menschenrechtskonform gestalten! Das Recht auf Unverletzlichkeit der Wohnung (Art. 13 GG) gilt auch in Gemeinschaftsunterkünften für Geflüchtete

Die Privat- und Intimsphäre der Bewohner_innen von Gemeinschaftsunterkünften ist menschenrechtlich geschützt. Für Wohn- und Schlafräume in Gemeinschaftsunterkünften gilt das Recht auf Unverletzlichkeit der Wohnung gemäß Artikel 13 Grundgesetz (GG). Menschen, die in Deutschland Asyl suchen, leben häufig über lange Zeiträume in Gemeinschaftsunterkünften. Da die Erwachsenen und Kinder hier viel Zeit auf wenig Raum verbringen, ist es umso wichtiger, dass ihre Rechte beachtet werden. Dies muss sich auch in den Hausordnungen widerspiegeln, die das Zusammenleben in den Unterkünften regeln. Hierzu hat das Institut heute eine Publikation veröffentlicht.