News 2014

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"Unrecht anzuerkennen ist ein wesentlicher Bestandteil der Wiedergutmachung von Menschenrechtsverletzungen"

"Die Anerkennung von Menschenrechtsverletzungen ist ein gesellschaftlicher Lernprozess – national wie international. Das haben auch die Flüchtlinge und Vertriebenen nach dem Zweiten Weltkrieg erfahren müssen", so Beate Rudolf, Direktorin des Instituts, auf dem Tag der Heimat des Kreisverbandes Oberhavel des Bundes der Vertriebenen am 4. Oktober in Oranienburg.

"Heimat ist eine Illusion"

Am 14. November las der Islamwissenschaftler Ahmad Milad Karimi in der Bibliothek des Instituts aus seinem Buch "Osama bin Laden schläft bei den Fischen". Vor dem Hintergrund seiner Erfahrungen als Flüchtlingskind erinnerte Karimi daran, dass Bildung ein Menschenrecht ist.

Vorsitzender der UN-Arbeitsgruppe zu willkürlicher Haft zum Gespräch im Institut

Am 13. November besuchte der Vorsitzende der UN-Arbeitsgruppe zu willkürlicher Haft (Working Group on Arbitrary Detention, UN WGAD), der Norweger Mads Andenas, in Begleitung des Sekretärs der Arbeitsgruppe, Miguel de la Lama, das Deutsche Institut für Menschenrechte zu einem Gedankenaustausch mit Mitarbeitenden des Instituts und der Zivilgesellschaft.

Empfehlungen des Dachverbands der NHRIs anlässlich des G20-Gipfels

Anlässlich des diesjährigen Treffens der G20 am 15./16. November im australischen Brisbane wendet sich das Internationale Koordinierungskomitee der Nationalen Menschenrechtsinstitutionen (ICC) mit einer Reihe von Empfehlungen an die teilnehmenden Staaten. Grundtenor der Empfehlungen ist die Priorisierung der Menschenrechte in sämtlichen politischen Entscheidungsprozessen der G20.

"Fehlende Möglichkeit einer Gruppenklage ist fatal"

Auf Einladung von Richard Howitt, MdEP, der European Coalition for Corporate Justice (ECCJ), und der tschechischen Menschenrechtskanzlei Frank Bold versammelten sich vorgestern in Brüssel ein Dutzend Juristinnen und Juristen, Menschenrechtlerinnen und Menschenrechtler, darunter Christopher Schuller, wissenschaftlicher Mitarbeiter am Deutschen Institut für Menschenrechte.

Empfehlungen zu Grenzkontrollen am Frankfurter Flughafen auf Basis einer Studie der EU-Grundrechteagentur

Die EU-Grundrechteagentur (FRA) veröffentlicht am 10. November die Ergebnisse der Untersuchung von Grenzkontrollen an fünf europäischen internationalen Flughäfen in der EU, darunter Frankfurt/Main. Das Institut hat auf Basis der Ergebnisse der EU-Grundrechteagentur Empfehlungen für Deutschland formuliert.

Die Menschenrechte intersexueller Menschen besser schützen!

Anlässlich des morgigen Tags der Solidarität mit intersexuellen Menschen (08.11.2014) erinnert das Deutsche Institut für Menschenrechte daran, dass nach wie vor dringender menschenrechtlicher Handlungsbedarf besteht. Bereits im Jahr 2011 haben der UN-Ausschuss über wirtschaftliche, soziale und kulturelle Rechte und der UN-Ausschuss gegen Folter die deutsche Regierung und das Parlament  nachdrücklich dazu aufgefordert, das Recht intersexueller Menschen auf Gesundheit wirksam zu schützen.