News 2012

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News 2012

Institut beim Global Media Forum: Fachleute diskutierten über die Rechte auf Bildung und auf sexuelle Selbstbestimmung

Das Deutsche Institut für Menschenrechte war in diesem Jahr zum zweiten Mal Gastgeber eines Workshops beim Global Media Forum (GMF) der Deutschen Welle, das vom 25.-27. Juni 2012 in Bonn stattfand. Das GMF versammelt  jedes Jahr bis zu 2.000 Fachleute, Journalisten und Journalistinnen aus aller Welt im World Conference Center am Rhein. Schwerpunktthema in diesem Jahr war "Bildung, Kultur, Medien – die Gestaltung einer nachhaltigen Welt".

Zweites Treffen der Monitoring-Stelle mit den Behindertenbeauftragten in Berlin

Am 14. Juni 2012 fand das zweite Treffen der Monitoring-Stelle zur UN-Behindertenrechtskonvention mit den Beauftragten der Länder und des Bundes für die Belange von Menschen mit Behinderung in Berlin statt.

Nationale Menschenrechtsinstitutionen fordern Menschenrechtsorientierung der Ergebnisse der UN-Konferenz über Nachhaltige Entwicklung

Vom 20. bis 22. Juni findet in Rio de Janeiro die UN-Konferenz über Nachhaltige Entwicklung statt. 20 Jahre nach der Weltumweltkonferenz von 1992 sollen einerseits die derzeit drängenden Herausforderungen der Menschheit - Armut, Kilmawandel, Übernutzung der natürlichen Ressourcen - besprochen werden, andererseits soll geklärt werden, wie die Wirtschaft bei einem Umbau hin zu nachhaltiger Entwicklung mitgenommen werden kann. Leitbegriff ist deshalb die "Green Economy". Im Vorbereitungsprozess waren einige der Referenzen zu Menschenrechten aus dem Abschlussdokument gestrichen worden – zum Recht auf Wasser, Recht auf Gesundheit oder Recht auf Nahrung. Um die Bedeutung der Achtung, des Schutzes und der Umsetzung der Menschenrechte für die Realisierung einer nachhaltigen und Armut reduzierenden Entwicklung zu betonen, hat der weltweite Dachverband der Nationalen Menschenrechtsinstitutionen einen Brief an das Konferenz-Sekretariat und alle Staaten verfasst.

Podiumsdiskussion zu Grenzen und Handlungsspielräumen in der Arbeit des UN-Sicherheitsrates

Am 6. Juni 2012 veranstalteten die Friedrich-Ebert-Stiftung und das Deutsche Institut für Menschenrechte gemeinsam eine Podiumsdiskussion zum Thema "UN-Sicherheitsrat: Zwischen Menschenrechten und Realpolitik".

Menschen mit geistiger Behinderung und Menschen mit psychischen Gesundheitsproblemen werden in vielen EU-Ländern diskriminiert

Ungeachtet der Ratifizierung der UN-Behindertenrechtskonvention durch die EU und 21 ihrer Mitgliedstaaten werden Menschen mit geistiger Behinderung und Menschen mit psychischen Gesundheitsproblemen nach wie vor diskriminiert.

"Religionsfreiheit ist nicht das Recht auf die Hegemonie bestimmter religiöser Vorstellungen"

Am 10. Mai 2012 war der UN-Sonderberichterstatter über Religions- und Weltanschauungsfreiheit, Prof. Dr. Heiner Bielefeldt, zu Gast in Berlin. Im Veranstaltungsort "Jerusalemkirche" referierte Bielefeldt über "Ein umkämpftes Menschenrecht: Die Religionsfreiheit im Kontext der Vereinten Nationen". Matthias Drobinski von der Süddeutschen Zeitung befragte Bielefeldt anschließend zum Thema.

"Menschenrechte verbieten Diskriminierungen aufgrund von sexueller Orientierung oder Geschlechtsidentität"

Anlässlich des Internationalen Tages gegen Homophobie & Transphobie (International Day Against Homophobia & Transphobia, IDAHO) am 17. Mai erklärte Prof. Dr. Beate Rudolf, Direktorin des Deutschen Instituts für Menschenrechte: "Menschenrechte verbieten Diskriminierungen aufgrund von sexueller Orientierung oder Geschlechtsidentität genauso wie aufgrund von Behinderung, ethnischer Herkunft oder des Geschlechts."