UN-Sicherheitsrat: Neue Resolution gegen sexuelle Gewalt in Konflikten

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UN-Sicherheitsrat: Neue Resolution gegen sexuelle Gewalt in Konflikten

Der Sicherheitsrat der Vereinten Nationen hat am 24. Juni in einer Resolution bekräftigt, die Anstrengungen im Kampf gegen sexuelle Gewalt in Konflikten zu verstärken. Mit der neuen Resolution 2106 soll den bisher häufig ungestraften Vergewaltigungen ein Ende gesetzt werden, denen zahllose Frauen und Mädchen, aber auch Männer und Jungen ausgesetzt sind. Der Bekämpfung sexueller Gewalt in Konflikten wird oberste Priorität eingeräumt.

Die 15 Mitglieder des Sicherheitsrates stimmten einstimmig für die Resolution.

In drei früheren Resolutionen - 1820 (im Jahr 2008), 1888 (2009) und 1960 (2010) - hatte der Sicherheitsrat bereits bestätigt, dass systematisch angewandte und als Kriegsmittel eingesetzte sexuelle Gewalt eine fundamentale Gefahr für den internationalen Frieden und die internationale Sicherheit darstelle und entsprechend geahndet werden müsse. (hil)

Resolution 2106 (2013) (PDF, 47 KB, nicht barrierefrei)