UN-Hochkommissarin für Menschenrechte, Navi Pillay, besuchte das Institut

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UN-Hochkommissarin für Menschenrechte Navi Pillay (2. v. r.) mit Michael Wiener (l.), Mitarbeiter im Hochkommissariat, Beate Rudolf (2. v. l.) und Michael Windfuhr (r.) © DIMR/I. Scheffer

UN-Hochkommissarin für Menschenrechte, Navi Pillay, besuchte das Institut

Die Menschenrechtshochkommissarin der Vereinten Nationen, Navanethem Pillay, stattete am 6. Dezember 2013 dem Institut einen Besuch ab. "Es ist mir wichtig, bei Besuchen in UN-Mitgliedstaaten immer auch die jeweilige Nationale Menschenrechtsinstitution aufzusuchen. Sie sind ein zentraler Baustein der innerstaatlichen Menschenrechtsarchitektur", betonte Pillay im Gespräch mit dem Institutsvorstand, Beate Rudolf und Michael Windfuhr.
Gegenstand des Austauschs waren die Stärkung Nationaler Menschenrechtsinstitutionen weltweit, die Verankerung eines menschenrechtsbasierten Ansatzes in der Armutsbekämpfung national wie international, die wirksame Bekämpfung von Rassismus in Deutschland, die Verwirklichung der Rechte von Menschen mit Behinderungen sowie die Durchsetzung der menschenrechtlichen Regeln zum Schutz der Privatheit. Pillay würdigte den internationalen Einsatz Deutschlands für die Menschenrechte und unterstrich, dass Menschenrechtspolitik nur glaubhaft sei, wenn sie kohärent nach innen wie nach außen verfolgt werde.

Die Hochkommissarin für Menschenrechte hielt sich auf Einladung des Bundespräsidenten in Deutschland auf. Bundespräsident Joachim Gauck hatte aus Anlass des 65. Jahrestages der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte am 6. Dezember zu einer Matinee ins Schloss Bellevue in Berlin eingeladen. Dabei hatte Pillay, wie schon zuvor der Bundespräsident in seiner Ansprache, die besondere Rolle von Menschenrechtsverteidigern und Menschenrechtsverteidigerinnen, zu denen auch Nationale Menschenrechtsinstitutionen zählen, hervorgehoben.