Transnationale Kooperation: Institut beim Treffen des Netzwerks der Afrikanischen Nationalen Menschenrechtsinstitutionen

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v. l.: Deniz Utlu und Christopher Schuller © DIMR/A. Berger (Archiv)

Transnationale Kooperation: Institut beim Treffen des Netzwerks der Afrikanischen Nationalen Menschenrechtsinstitutionen

Das Deutsche Institut für Menschenrechte nahm am 28. November am Treffen des Netzwerks der Afrikanischen Nationalen Menschenrechtsinstitutionen (NANHRI) in Accra, Ghana, teil. In einem dreistündigen Workshop diskutierten Christopher Schuller und Deniz Utlu, Wissenschaftliche Mitarbeiter des Instituts im Bereich Menschenrechte und Wirtschaft mit den Mitgliedern des afrikanischen Netzwerks über mögliche Kooperationen von Nationalen Menschenrechtsinstitutionen im Bereich Wirtschaft und Menschenrechte. Der Workshop wurde von der Vorsitzenden des NANHRI, der Direktorin der Commission on Human Rights and Administrative Justice (CHRAJ) in Ghana, Lauretta Lamptey, moderiert.

Die Nationalen Menschenrechtsinstitutionen aus Marokko, Sierra Leone, Malawi und Südafrika präsentierten Fälle aus der Vergangenheit, in denen eine transnationale Kooperation mit europäischen Nationalen Menschenrechtsinstitutionen hilfreich gewesen wäre, etwa weil deutsche Unternehmen involviert waren. Beispiele für mögliche Kooperationsfelder, die im Workshop identifiziert wurden, sind der Austausch von Informationen über Unternehmen und ihre Aktivitäten, das gemeinsame Entwickeln von Methoden und Kriterien zur menschenrechtlichen Risikoanalyse und Folgenabschätzung ökonomischer Aktivitäten sowie die Stärkung der Zivilgesellschaft.

Das Treffen des NANHRI findet alle zwei Jahre statt. (du)