Monitoring braucht starke Partner

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Gruppenbild der genannten vor einer Leinwand mit dem Logo des Instituts.

Anna Würth, Judith Striek (beide DIMR), Bernard Mogesa, Elizabeth Kamundia (beide von der Kenya National Commission on Human Rights), Bodo von Borries (VENRO), Veronika Hilber (CBM), Frauke Seidensticker (Seidensticker coaching and consulting), Bettina Schmidt (GIZ) und Valentin Aichele (DIMR) © DIMR/Stelzer

Monitoring braucht starke Partner

Die Kenianische Menschenrechtskommission zu Besuch bei der Monitoring-Stelle UN-Behindertenrechtskonvention in Berlin

Um erfolgreiches Monitoring der UN-Behindertenrechtskonvention zu betreiben, braucht es starke Institutionen und starke Partnerschaften. Während eines zweitägigen Austauschs diskutierten die Mitarbeitenden der Monitoring-Stelle in Berlin mit zwei Vertreter_innen der kenianischen Kommission für Menschenrechte (Kenya National Commission on Human Rights) über ihre Arbeit.

Der Chief Executive Director und Commission Secretary der Kenianischen Menschenrechtskommission, Dr. Bernard Mogesa, stellte das Engagement der kenianischen Kommission dar. Wie in Deutschland ist auch in Kenia die Sensibilisierung für die Rechte von Menschen mit Behinderungen eine noch stehende Aufgabe. So sind in dem ostafrikanischen Land beispielsweise Menschen mit Albinismus von schweren Menschenrechtsverletzungen bedroht, weil ihren Gliedmaßen magische Wirkung nachgesagt wird. Im Vordergrund des Besuchs stand zunächst voneinander zu lernen, durch das Vorstellen der eigenen Arbeit und den intensiven Austausch über die jeweiligen Ansätze in folgenden Arbeitsbereichen: politische Beteiligung, rechtliche Handlungsfähigkeit und Datenerhebung. Die deutschen Kolleg_innen waren insbesondere vom starken Mandat der kenianischen Schwesterorganisation beindruckt. So hat die Kommission in Kenya eigene Untersuchungsbefugnisse und weitreichende Klagemöglichkeiten vor Gericht.

Der zweite Tag war reserviert für die fachliche Diskussion in einem erweiterten Kreis über die Rolle nationaler Menschenrechtsinstitutionen in der Entwicklungszusammenarbeit. Gerade für die NHRI mit einer Monitoring-Funktion gibt es vielversprechende Ansatzpunkte zur Kooperation im Bereich der Entwicklungszusammenarbeit. Hier verständigten sich beide Institutionen auf eine weitere Zusammenarbeit in der Zukunft, etwa, indem beide ein Monitoring Deutschlands als Geberland und Kenias als Empfängerland von Geldern der Entwicklungszusammenarbeit weiter vorantreiben.

(JS)