"Missstände sichtbar machen" – Deutscher Menschenrechtsfilmpreis 2012 verliehen

Servicenavigation

Sie befinden sich hier: Aktuell > News > Newsarchiv >  "Missstände sichtbar machen" – Deutscher Menschenrechtsfilmpreis 2012 verliehen

Newsarchiv

v. l.: Heidi Specogna <br>(Preisträgerin "Profi"), <br>Daniel Sponsel (Jury), <br> Julia Karg (Cutterin) <br>© Dt. Menschenrechts-<br>filmpreis

"Missstände sichtbar machen" – Deutscher Menschenrechtsfilmpreis 2012 verliehen

Die Verleihung des Deutschen Menschenrechtsfilmpreises lockte am 8. Dezember 500 Besucherinnen und Besucher in die Nürnberger Tafelhalle. Zum achten Mal wurde der Filmpreis in den Kategorien "Profiproduktionen", "Kurzfilme", "Filmhochschule", "Amateure" und "Bildung" verliehen. Aus über 200 eingereichten Filmen entschied sich die Jury für "Mädchengeschichten: Esther und die Geister" von Heidi Specogna, "Bon Voyage" von Fabio Friedli, "Rausch" von Verena Jahnke, "Syrien – Zwischen Verzweiflung und Hoffnung" von Tim Hartelt und "Five ways to kill a man" von Christopher Bisset.

Überreicht wurden die Preise vom Kabarettisten und Fernsehmoderator Christoph Süß, der das Publikum durch die zweistündige Veranstaltung führte. Gerhard Koller, stellvertretender Vorsitzender des Deutschen Jugendherbergswerks, und Bettina Reitz, Fernsehdirektorin des Bayerischen Rundfunks, betonten in ihren Statements die Notwendigkeit, auch Menschenrechtsverletzungen in Deutschland aufzuzeigen, da viele Menschen annähmen, dass Verstöße gegen die Menschenrechte vor allem ein Problem anderer Länder seien. Das Medium Film sei für diese Bewusstseinsbildung  besonders geeignet.

Auch in diesem Jahr unterstützten wieder zahlreiche Personen aus Politik, Bildung und Medien die Veranstaltung. Patinnen und Paten waren unter anderen Jutta Limbach, Markus Löning, Iris Berben, Ulrich Wilhelm und Thomas Krüger. Zur Preisverleihung kamen unter anderen die Bundestagsabgeordneten Marina Schuster und Jürgen Klimke, beide Mitglieder im Ausschuss für Menschenrechte und humanitäre Hilfe, sowie Christine Stahl, Vizepräsidentin des Bayerischen Landtags.

Das Deutsche Institut für Menschenrechte ist neben 17 weiteren Menschenrechtsorganisationen und -institutionen Mitveranstalter des Deutschen Menschenrechtsfilmpreises. Es war auf der Veranstaltung mit einem Präsentationsstand vertreten. Die organisatorische Verantwortung der Verleihung des Menschenrechtsfilmpreises hat die Evangelische Medienzentrale Bayern. (cw)

Weitere Informationen, u. a. zu den prämierten Filmen, finden Sie auf der Website des Menschenrechts-Filmpreises