Menschenrechte auf der Leinwand

Servicenavigation

Sie befinden sich hier: Aktuell > News > Newsarchiv >  Menschenrechte auf der Leinwand

Newsarchiv

13 Erwachsene und ein Kind auf einer Bühne vor einer Leinwand mit der Aufschrift "Deutscher Menschenrechts-Filmpreis 2018"

Ehrengäste und Preisträger_innen beim Deutschen Menschenrechts-Filmpreis 2018, © Deutscher Menschenrechts-Filmpreis

Menschenrechte auf der Leinwand

Deutscher Menschenrechts-Filmpreis wurde zum 11. Mal verliehen – Sechs Filme in sechs Kategorien

Festredner und Altbundespräsident Joachim Gauck würdigte den Einsatz der Künstler_innen und betonte die wichtige Rolle, die Filme bei der Vermittlung von Menschenrechten einnehmen können. "Denn der Film findet andere Türen in unsere Seele, als das politische Argument. Wir wollen und müssen diese Anregungen aus der Kunst im Sinne des politischen Wirksamwerdens einsetzen und fördern", so Gauck.

Am 8. Dezember – im Vorfeld des Internationalen Tags der Menschenrechte – fand die Verleihung des Deutschen Menschenrechts-Filmpreises in Nürnberg statt. Mehr als 500 Gäste kamen in die Nürnberger Tafelhalle, um die sechs prämierten Filme zu würdigen. 

Im Zweijahresrhythmus zeichnet ein aus 21 Organisationen bestehender Veranstalterkreis Filme in mittlerweile sechs verschiedenen Kategorien mit dem Deutschen Menschenrechts-Filmpreis aus. Auch das Deutsche Institut für Menschenrechte gehört zu diesem Kreis. Die Preise werden unabhängig von staatlichen Akteuren, Branchenverbänden oder Unternehmen der Medienlandschaft vergeben.

Aus den 382 Einsendungen wählte die Jury folgende Filme aus:

  • Langfilm: "Styx" von Wolfgang Fischer, Drama, 2018, 94 Minuten
  • Kurzfilm: "Joe Boots" von Florian Baron, Dokumentarfilm, 2017, 30 Minuten
  • Magazinbeitrag: "Erst integrieren, dann abschieben: Deutschlands absurde Asylpolitik" von Naima El Moussaoui und Ralph Hötte, Magazinbeitrag/Politmagazin, 2017, 10 Minuten (MONITOR)
  • Hochschule: "Thinking like a Mountain" von Alexander Hick, Dokumentarfilm, 2018, 71 Minuten
  • Amateure: "Just a Normal Girl" von Vanessa Ugiagbe und Yasemin Markstein, Dokumentarfilm, 2018, 25 Minuten
  • Bildung: "Der Tatortreiniger – Sind Sie sicher?" von Arne Feldhusen und Mizzi Meyer, Serie & Unterhaltung, 2016, 30 Minuten

Deutscher Menschenrechts-Filmpreis in Berlin

Die prämierten Filme gehen im Anschluss an die Preisverleihung auf Deutschlandtour und machen in verschiedenen Städten Station. Die "Lange Nacht des Menschenrechts-Films" zeigt die ausgezeichneten Filme am 15. Januar 2019 in Berlin (19 Uhr, Kino in der Kulturbrauerei, Schönhauser Allee 36, 10435 Berlin). Einige der Filmemacher_innen stehen zum Gespräch zur Verfügung. Die Veranstaltung wird vom Deutschen Institut für Menschenrechte, Amnesty International, der Baha’i Gemeinde Berlin, dem Deutschen Anwaltverein und der Deutschen UNESCO-Kommission organisiert.

Weitere Informationen

Veranstaltungsankündigung "Lange Nacht des Menschenrechts-Films" am 15. Januar 2019 in Berlin

Offizielle Website des Deutschen Menschenrechts-Filmpreises mit Informationen zur 11. Verleihung