Kenianische Menschenrechtlerinnen und Menschenrechtler besuchten das Institut

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Die Vertreterinnen und Vertreter kenianischer Menschenrechtsorganisationen mit Antje Berger und Karsten Dümmel © DIMR/P. Bálint

Kenianische Menschenrechtlerinnen und Menschenrechtler besuchten das Institut

Vertreterinnen und Vertreter von kenianischen Menschenrechtsorganisationen waren am 26. September zu Besuch im Deutschen Institut für Menschenrechte. Sie diskutierten mit Institutsmitarbeitenden über Menschenrechtsprobleme in Kenia und Deutschland. Die Delegation besucht auf Einladung der Konrad-Adenauer-Stiftung eine Woche lang staatliche und nicht-staatliche Einrichtungen und Menschenrechtsorganisationen in Leipzig und Berlin. Dr. Karsten Dümmel, Direktor der Büros der Konrad-Adenauer-Stiftung, begleitet die Gruppe. Antje Berger, Mitarbeiterin der Internationalen Abteilung des Instituts, hob die besondere Bedeutung Nationaler Menschenrechtsinstitutionen (NHRIS) für die Förderung und den Schutz der Menschenrechte im nationalen, regionalen und internationalen Kontext hervor. Die anwesenden Menschenrechtsaktivistinnen und –aktivisten kooperieren zum Teil eng mit der kenianischen NHRI, der Kenya National Commission on Human Rights, die in der neuen kenianischen Verfassung verankert ist und eine gesetzliche Grundlage hat.

Die Anwesenden diskutierten unter anderem, wie Kenia und Deutschland das Problem von Menschenrechtsverletzungen durch nicht-staatliche Akteure angehen. Die Kenianerinnen und Kenianer zeigten sich zudem besorgt über die Situation von Flüchtlingen in Deutschland und die Praxis des Racial Profiling.
(ab)