UN-Sonderberichterstatter kritisiert die Praxis der gezielten Tötungen

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UN-Sonderberichterstatter kritisiert die Praxis der gezielten Tötungen

Der UN-Sonderberichterstatter zu außergerichtlichen Hinrichtungen, Philip Alston, hat in seinem aktuellen Bericht die Praxis der gezielten Tötungen kritisiert. Vor allem die USA würden mit Drohnen-Angriffen gezielte Tötungen durchführen, so Alston. Er kommt zu dem Schluss, dass der Einsatz von Drohnen außerhalb eines bewaffneten Konflikts fast immer rechtswidrig sei. Sein Bericht fordert von den hierfür verantwortlichen Staaten Informationen über Opfer - auch über zivile Opfer - und über die Mechanismen der Entscheidungsfindung sowie Informationen zur Klärung der politischen Verantwortung und der rechtlichen Begründung für ein solches Vorgehen. Der Bericht wurde am 2. Juni von den Vereinten Nationen veröffentlicht.

Bericht des UN-Sonderberichterstatters über gezielte Tötungen:
Report of the Special Rapporteur on extrajudicial, summary or arbitrary executions, Philip Alston: Study on targeted killings (PDF, 187 KB, nicht barrierefrei)