Pressemitteilung: Menschenrechtsinstitut begrüßt UN-Resolution zum Recht auf Wasser und Sanitärversorgung

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Pressemitteilung: Menschenrechtsinstitut begrüßt UN-Resolution zum Recht auf Wasser und Sanitärversorgung

Berlin - Das Deutsche Institut für Menschenrechte begrüßt die Resolution der UN-Generalversammlung zum Recht auf Wasser und Sanitärversorgung vom 28. Juli 2010. Mit dieser Resolution hat die UN-Generalversammlung das Recht auf Wasser und Sanitärversorgung als Menschenrecht anerkannt. Der Resolution stimmten 122 Länder zu, darunter Deutschland, 41 Länder enthielten sich der Stimme. Eingebracht wurde der Antrag von Bolivien.

Dazu erklärt Beate Rudolf, Direktorin des Deutschen Instituts für Menschenrechte:

"Die Resolution hat eine enorme Signalwirkung. Sie ist ein politisches Bekenntnis der Staaten und unterstreicht die Bedeutung dieses Rechts. Die Staaten erkennen damit an, dass sie das Recht auf Wasser und Sanitärversorgung achten, schützen und auch verwirklichen müssen. Bei dieser Resolution sollte es nicht bleiben. Worauf es jetzt ankommt, ist die tatsächliche Umsetzung dieses Menschenrechts in allen Ländern mit dem Ziel, dass alle Menschen uneingeschränkten Zugang zu ausreichendem, sicherem, bezahlbarem Wasser sowie zu hygienischer Sanitärversorgung erhalten.

Wir freuen uns deshalb, dass die Resolution auch das Mandat der unabhängigen Expertin zum Menschenrecht auf Wasser und Sanitärversorgung der Vereinten Nationen, Catarina de Albuquerque, stärkt."

Die unabhängige Expertin zum Menschenrecht auf Wasser und Sanitärversorgung der Vereinten Nationen, Catarina de Albuquerque, ist beauftragt, zur inhaltlichen Klärung der rechtlichen Verpflichtung und zur Identi­fizierung von guter Umsetzungspraxis beizu­tragen. Sie berichtet jährlich an die UN-Generalversammlung und an den UN-Menschenrechtsrat. Das Deutsche Institut für Menschenrechte unterstützt das Mandat seit März 2009 mit wissenschaftlicher Beratung.

Weitere Informationen:

UN-Resolution: The human right to water and sanitation (Draft 26 July 2010) (PDF, 39 KB, nicht barrierefrei)

Pressemitteilung der Generalversammlung der Vereinten Nationen zur UN-Resolution (28. Juli 2010):
General Assembly Adopts Resolution Recognizing Access to Clean Water, Sanitation as Human Right

Pressemitteilung von Catarina de Albuquerque, unabhängige Expertin zum Menschenrecht auf Wasser und Sanitärversorgung:
UN expert welcomes recognition as a human right of access to safe and clean drinking water and sanitation 

Website of the Independent Expert on the issue of human rights obligations related to access to safe drinking water and sanitation, Catarina de Albuquerque

Recherche-Tool des Deutschen Instituts für Menschenrechte: Das Recht auf Wasser und Sanitärversorgung

Pressekontakt:
Bettina Hildebrand, Pressesprecherin
Telefon: 030 25 93 59 - 14 
Mobil: 0160 96 65 00 83
E-Mail: hildebrand(at)institut-fuer-menschenrechte.de