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Pressemitteilung: 10 Jahre UN-Behindertenrechtskonvention am 26.03.2019 – Menschenrechtsinstitut fordert "Pakt für inklusive Bildung"

Berlin. Anlässlich des 10. Jahrestags des Inkrafttretens der UN-Behindertenrechtskonvention in Deutschland erklärt der Leiter der Monitoring-Stelle UN-Behindertenrechtskonvention des Deutschen Instituts für Menschenrechte, Valentin Aichele:
"Zehn Jahre nach Inkrafttreten der UN-Behindertenrechtskonvention ist der gemeinsame Unterricht von Kindern mit und ohne Behinderungen in Deutschland immer noch nicht die Regel. Der Anteil der Schülerinnen und Schüler mit Beeinträchtigungen, die in Sonder- und Förderschulen unterrichtet werden, ist in den letzten Jahren nur geringfügig gesunken. Die Politik muss endlich die Rahmenbedingungen für eine qualitativ hochwertige inklusive Bildung schaffen."

Pressemitteilung: 10 Jahre UN-Behindertenrechtskonvention in Deutschland - Miteinander von Menschen mit und ohne Behinderung immer noch nicht der Normalfall

Berlin – Am 26. März 2009 trat die UN-Behindertenrechtskonvention in Deutschland in Kraft. Vieles wurde seitdem auf den Weg gebracht, um Menschen mit Behinderungen ein selbstbestimmtes Leben und gleichberechtigte Teilhabe zu ermöglichen. Doch auch 2019 ist Deutschland noch keine inklusive Gesellschaft. Zu diesem Schluss kommt ein heute veröffentlichter Bericht des Deutschen Instituts für Menschenrechte, der die Umsetzung der UN-Behindertenrechtskonvention in neun Bereichen, etwa Bildung, Wohnen, Arbeiten oder Mobilität, in den Blick nimmt.

Pressemitteilung: Rechte von Frauen mit Behinderungen stärken, gegen Mehrfachdiskriminierung vorgehen – Weltfrauentag 8. März

Berlin. Anlässlich des Weltfrauentags am 8. März ruft das Deutsche Institut für Menschenrechte dazu auf, die Rechte von Frauen und Mädchen mit Behinderungen zu stärken. Frauen mit Behinderungen sind mehrfacher Diskriminierung ausgesetzt: Sie werden nicht nur aufgrund ihres Geschlechts, sondern auch aufgrund ihrer Beeinträchtigung benachteiligt. Kommen weitere Merkmale – wie etwa eine Fluchterfahrung – hinzu, so kann dies zu noch stärkerer Benachteiligung führen.

Grundlagen für einen menschenwürdigen Pflegestandard schaffen

Die Entwicklung menschenwürdiger Standards in der Langzeit- und Palliativpflege sowie die Gewährleistung von Autonomie und Unabhängigkeit älterer Menschen standen im Fokus des Fachgesprächs des Deutsche Instituts für Menschenrechte und des Polnischen Kommissars für Menschenrechte am 22. Januar in Berlin. Neben Vertreter_innen beider Institutionen nahmen auch externe Wissenschaftler_innen teil.

"Ungarn ist ein Musterbeispiel für die Rückentwicklung von Demokratie"

Die 6. Werner Lottje Lecture beschäftigte sich mit Zivilgesellschaft und Menschenrechtsverteidiger_innen in Ungarn
Die Handlungsspielräume der Zivilgesellschaft in Ungarn werden von Jahr zu Jahr stärker eingeschränkt, was sowohl die ungarische Demokratie als auch die Menschenrechte bedroht. "Ungarn ist ein Musterbeispiel für die Rückentwicklung von Demokratie", betonte Márta Pardavi, die Co-Vorsitzende der Menschenrechtsorganisation Ungarisches Helsinki-Komitee. Sie war vom Deutschen Institut für Menschenrechte und von Brot für die Welt als Redner_in zur diesjährigen Werner Lottje Lecture am 21. Februar nach Berlin eingeladen worden.

 

 

Pressemitteilung: Wahlgesetze müssen für Europawahl und Landtagswahlen überarbeitet werden - Wahlrechtsausschlüsse von Menschen mit Behinderungen

Berlin. Zur heute veröffentlichten Entscheidung des Bundesverfassungsgerichts zu den Regelungen der Wahlrechtsausschlüsse für Betreute in allen Angelegenheiten und wegen Schuldunfähigkeit untergebrachte Straftäter erklärt die Monitoring-Stelle UN-Behindertenrechtskonvention des Deutschen Instituts für Menschenrechte:
"Wir begrüßen die Feststellung des Bundesverfassungsgerichts, dass die Regelungen der Wahlrechtsausschlüsse für in allen ihren Angelegenheiten Betreute gemäß § 13 Nr. 2 des Bundeswahlgesetzes (BWahlG) und für wegen Schuldunfähigkeit in einem psychiatrischen Krankenhaus untergebrachte Straftäter gemäß § 13 Nr. 3 BWahlG verfassungswidrig sind."

Pressemitteilung: EU-Rüstungsexportpolitik muss sich an Menschenrechten orientieren

Berlin. Auf der Münchener Sicherheitskonferenz forderte das Bundesverteidigungsministerium gemeinsame europäische Richtlinien für Rüstungsexporte. Medienberichten zufolge wollen sich Deutschland und Frankreich jetzt auf erste Grundsätze verständigen, die auch den Export gemeinsam produzierter Rüstungsgüter in Länder außerhalb der EU und Nato erleichtern sollen.

Gebärdensprachfilme

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Audio- und Videobar

Veranstaltungen

24.10.2019 18:00-20:00 | Haus der Demokratie und Menschenrechte, Robert-Havemann-Saal Greifswalder Straße 4, 10405 Berlin

"Für ein offenes Land mit freien Menschen" - 30 Jahre Friedliche Revolution

Zeitzeugengespräch mit Ulrike Poppe und Thomas Krüger


07.11.2019 - 08.11.2019 13:00-17:00 | Deutsches Institut für Menschenrechte, Konferenzraum Aufgang B

Workshop: Diskriminierungssensible Sprache in Bibliotheken

Zweitägiger Workshop zum bewussten Umgang mit Sprache im beruflichen Kontext.

Die Veranstaltung ist leider ausgebucht. Bitte schicken Sie uns eine Mail an bib-info(at)dimr.de, wenn wir Sie auf die Warteliste setzen sollen.


12.11.2019 19:00 | Deutsches Institut für Menschenrechte, Bibliothek, Aufgang A, 7. Etage (Fahrstuhl), Zimmerstr. 26/27, 10969 Berlin

"Extreme Sicherheit: Rechtsradikale in Polizei, Verfassungsschutz, Bundeswehr und Justiz"

Lesung und Gespräch mit Heike Kleffner und Matthias Meisner


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