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Gesetzliche Möglichkeiten bei der Geburtenregistrierung von Kindern von Geflüchteten ausschöpfen

Neue Publikation erschienen
Um Rechte wie den Zugang zu staatlichen Leistungen oder Leistungen der Gesundheitsvorsorge wahrnehmen zu können, ist ein Identitätsnachweis erforderlich. Die Grundlage für den Identitätsnachweis erfolgt in Deutschland, indem Geburten ins Geburtenregister eingetragen und Geburtsurkunden ausgestellt werden. Bei diesen Verwaltungsvorgängen müssen auch die Eltern des Kindes ihre Identität nachweisen. Menschen, die geflüchtet sind, ist dies nicht immer möglich.

Interview: "Notwendig sind neben freiwilligen Ansätzen gesetzliche Vorgaben für die Textilbranche"

Heute hat das Landgericht Dortmund im Prozess gegen das Unternehmen KiK entschieden: Der Prozess, in dem ein Überlebender und drei Hinterbliebene wegen eines Brandes bei einem Zulieferer in Pakistan auf Schmerzensgeld geklagt hatten, sollte die Frage nach der Mitverantwortung des deutschen Unternehmens für den mangelnden Brandschutz klären. Ergebnis: Das Gericht sieht den Fall als verjährt an. Der Fall steht damit stellvertretend für die vielen Hürden, denen sich Betroffene von Menschenrechtsverletzungen in transnationalen Liefer- und Wertschöpfungsketten gegenübersehen. Wir sprachen mit Jan-Christian Niebank, Wissenschaftlicher Mitarbeiter des Instituts, über die Hintergründe von Menschenrechtsverletzungen im Textilsektor.

 

 

Klimapolitik muss menschenrechtsorientiert sein

Das Deutsche Institut für Menschenrechte informierte und diskutierte bei der Weltklimakonferenz in Kattowitz über die Notwendigkeit einer menschenrechtsbasierten Klimapolitik
Vom 2. bis 14. Dezember 2018 fand die 24. Weltklimakonferenz in Kattowitz (Polen) statt. Sie gilt als wichtigste Klimakonferenz seit der Verabschiedung des Pariser Klimaabkommens 2015, da in Kattowitz die Umsetzungsleitlinien des Abkommens verabschiedet wurden.

 

 

Monitoring braucht starke Partner

Die Kenianische Menschenrechtskommission zu Besuch bei der Monitoring-Stelle UN-Behindertenrechtskonvention in Berlin
Um erfolgreiches Monitoring der UN-Behindertenrechtskonvention zu betreiben, braucht es starke Institutionen und starke Partnerschaften. Während eines zweitägigen Austauschs diskutierten die Mitarbeitenden der Monitoring-Stelle in Berlin mit zwei Vertreter_innen der kenianischen Kommission für Menschenrechte (Kenya National Commission on Human Rights) über ihre Arbeit.

Menschenrechte auf der Leinwand

Deutscher Menschenrechts-Filmpreis wurde zum 11. Mal verliehen – Sechs Filme in sechs Kategorien
Festredner und Altbundespräsident Joachim Gauck würdigte den Einsatz der Künstler_innen und betonte die wichtige Rolle, die Filme bei der Vermittlung von Menschenrechten einnehmen können. "Denn der Film findet andere Türen in unsere Seele, als das politische Argument. Wir wollen und müssen diese Anregungen aus der Kunst im Sinne des politischen Wirksamwerdens einsetzen und fördern", so Gauck.

Pressemitteilung: KOMPASS – Bildungsarbeit für ein weltoffenes Europa

Berlin. Jeden Tag werden Kinder und Jugendliche aufgrund ihrer Herkunft, ihres Gesundheitszustands oder ihrer sexuellen Orientierung diskriminiert. Beispielsweise sind laut einer Studie des Deutschen Jugendinstituts acht von zehn queeren Jugendlichen in der Schule oder am Ausbildungsplatz Spott, Beleidigungen und Beschimpfungen ausgesetzt, werden sozial ausgegrenzt oder sogar körperlich attackiert.

Pressemitteilung: "Die Allgemeine Erklärung der Menschenrechte ist eine Erfolgsgeschichte" – 70 Jahre Allgemeine Erklärung der Menschenrechte

Berlin. Aus Anlass des 70. Jahrestages der Verabschiedung der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte am 10. Dezember erklärt Beate Rudolf, Direktorin des Deutschen Instituts für Menschenrechte:

"Die Allgemeine Erklärung der Menschenrechte ist eine Erfolgsgeschichte. Viele Menschenrechtsaktivisten berufen sich seit 1948 täglich auf diesen universalen Maßstab. Menschen überall auf der Welt wissen genau: Es ist im ureigenen Interesse aller, für die Menschenrechte einzutreten - für die eigenen Rechte wie für Rechte anderer."

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