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Pressemitteilung zum 80. Jahrestag der Novemberpogrome: "Wer Ausgrenzung betreibt, spaltet unsere Gesellschaft und trägt Mitschuld an Gewalt und Verrohung"

Berlin. Zum 80. Jahrestag der Novemberpogrome der Nationalsozialisten am 9. November erklärt die Direktorin des Deutschen Instituts für Menschenrechte, Beate Rudolf: "Der 9. November erinnert an ein fundamentales Ereignis in der deutschen Geschichte: die Novemberpogrome gegen jüdische Menschen im nationalsozialistischen Deutschland 1938. Der Gedenktag mahnt uns, die Würde jedes einzelnen Menschen zu verteidigen und gemeinsam für die Menschenrechte aller einzustehen."

Hausordnungen menschenrechtskonform gestalten! Das Recht auf Unverletzlichkeit der Wohnung (Art. 13 GG) gilt auch in Gemeinschaftsunterkünften für Geflüchtete

Die Privat- und Intimsphäre der Bewohner_innen von Gemeinschaftsunterkünften ist menschenrechtlich geschützt. Für Wohn- und Schlafräume in Gemeinschaftsunterkünften gilt das Recht auf Unverletzlichkeit der Wohnung gemäß Artikel 13 Grundgesetz (GG). Menschen, die in Deutschland Asyl suchen, leben häufig über lange Zeiträume in Gemeinschaftsunterkünften. Da die Erwachsenen und Kinder hier viel Zeit auf wenig Raum verbringen, ist es umso wichtiger, dass ihre Rechte beachtet werden. Dies muss sich auch in den Hausordnungen widerspiegeln, die das Zusammenleben in den Unterkünften regeln. Hierzu hat das Institut heute eine Publikation veröffentlicht.

Umfangreiche Hausaufgaben für die Bundesregierung

UN-Fachausschuss zum Sozialpakt veröffentlicht Abschließende Bemerkungen zum 6. Staatenbericht Deutschlands

Die Bundesregierung hat umfangreiche Hausaufgaben bekommen, um die Umsetzung der wirtschaftlichen, sozialen und kulturellen Rechte in Deutschland zu verbessern. Konkret geht es um die Themen Menschenrechte und Wirtschaft, Klimawandel, intersexuelle Kinder, Migrant_innen (insbesondere Familienzusammenführung), Arbeitssituation von Frauen und von Menschen mit Behinderungen, Mindestlohn, soziale Sicherheit, Recht auf Gesundheit, Bildung und Schulessen.

Erweiterter Webauftritt der Monitoring-Stelle UN-KRK

Webauftritt der Monitoring-Stelle UN-Kinderrechtskonvention überarbeitet
Warum setzt sich die Monitoring-Stelle UN-Kinderrechtskonvention (Monitoring-Stelle UN-KRK) des Deutschen Instituts für Menschenrechte dafür ein, dass Kinderrechte im Grundgesetz verankert werden? Wie lautet die Position der Monitoring-Stelle beim Thema Minderjährigen-Ehen? Welches Recht verbirgt sich hinter den Vorgaben aus Artikel 12 der UN-Kinderrechtskonvention? Antworten auf diese und viele weitere Fragen bietet seit heute der überarbeitete Webauftritt der Monitoring-Stelle.

Pressemitteilung: Kinderrechte als Maßstab für gute Kitas

Berlin. Das Deutsche Institut für Menschenrechte erklärt angesichts der heutigen ersten Lesung des Bundestags zum Entwurf eines Gesetzes zur Weiterentwicklung der Qualität und zur Teilhabe in der Kindertagesbetreuung (KiTa-Qualitäts- und Teilhabeverbesserungsgesetz):

"Wir begrüßen die Bereitschaft des Bundes, in die Qualität der Kindertagesbetreuung zu investieren. Wir bedauern jedoch, dass der vorliegende Gesetzentwurf dabei die Kinderrechte nicht ausreichend berücksichtigt."

Schwierige Zeiten für Journalismus und Zivilgesellschaft in der arabischen Welt

Diskussionsveranstaltung anlässlich der Verleihung des Raif Badawi Award for courageous journalists an das Netzwerk Arab Reporters for Investigative Journalism (ARIJ)
Den Arabischen Frühling verbanden viele Menschen in den Staaten des Nahen Ostens und Nordafrikas mit der Hoffnung auf Demokratie, Freiheit und menschenwürdige Lebensbedingungen. Doch mittlerweile ist der Geist von 2011 verflogen. Die Situation der Menschenrechte und der Pressefreiheit ist fast überall bedenklich. Neben der oft willkürlichen Inhaftierung vieler Journalist_innen sorgt beispielsweise das Verschwinden des saudischen Journalisten Jamal Khashoggi für große Besorgnis.

Armen Menschen zu ihrem Recht verhelfen

Dokumentation zur Umsetzung sozialer Menschenrechte in der Grundsicherung veröffentlicht

Armut hindert Menschen an der Wahrnehmung ihrer Rechte. Wer arm ist, muss sich vor allem um die Sicherung materieller Ressourcen kümmern. Diese Priorität sowie strikte Vorgaben von außen – etwa durch die Sozialbehörden – schränken den Entscheidungsspielraum der Betroffenen erheblich ein. Arme Menschen erleben sich selbst oft als machtlos und haben weniger Möglichkeiten, am sozialen, kulturellen und politischen Leben teilzuhaben.

Gebärdensprachfilme

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Veranstaltungen

22.11.2018 11:00-13:00 | Französische Friedrichstadtkirche, Gendarmenmarkt 5, 10117 Berlin

70 Jahre Allgemeine Erklärung der Menschenrechte - Für eine Kultur der Menschenrechte

Podiumsdiskussion in Zusammenarbeit mit dem Deutschen Kulturrat und der Initiative kulturelle Integration


10.12.2018 - 13.12.2018 09:30-13:00 | Deutsches Institut für Menschenrechte, Zimmerstraße 26/27, 10969 Berlin, Aufgang B, 8. Stock

AUSGEBUCHT++Pilotworkshop: Menschenrechtsbildung mit dem neuen KOMPASS

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