Vorstand

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Der Vorstand des Instituts

Den Vorstand des Instituts bilden

Prof. Dr. Beate Rudolf (Direktorin) und

Michael Windfuhr (stv. Direktor)

 

Vita Prof. Dr. Beate Rudolf, Direktorin

Prof. Dr. Beate Rudolf, Direktorin © DIMR/ S. Pietschmann

Seit 1.1.2010:
Direktorin des Deutschen Instituts für Menschenrechte

2003-2009:
Juniorprofessorin für Öffentliches Recht und Gleichstellungsrecht am Fachbereich Rechtswissenschaft der Freien Universität Berlin

seit 2006:
Leiterin des Teilprojekts "Völkerrechtliche Standards für Governance in schwachen und zerfallenden Staaten" innerhalb des Sonderforschungsbereichs "Governance in Räumen begrenzter Staatlichkeit - Neue Formen des Regierens?" an der Freien Universität Berlin (ab 1.1.2010 fortgeführt unter dem Titel "Völkerrechtliche Bewertung inter- und transnationaler Governance-Strukturen in Räumen begrenzter Staatlichkeit")

2000-2003:
Lise-Meitner-Stipendiatin des Landes Nordrhein-Westfalen

2001-2002:
Research Fellow an der Tulane Law School, New Orleans, USA

1999:
Promotion zum Dr. iur. an der Humboldt-Universität zu Berlin und Verleihung des Förderpreis für Wissenschaften der Landeshauptstadt Düsseldorf

1994-2000:
Wissenschaftliche Assistentin am Lehrstuhl für deutsches und ausländisches öffentliches Recht, Völkerrecht und Europarecht der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf (Prof. Dr. Juliane Kokott, LL.M., SJD)

1991-1994:
Rechtsreferendariat, Stationen: Landgericht Bonn, Staatsanwaltschaft Bonn, Stadtverwaltung Königswinter, Verwaltungsgericht Köln, OLG Köln, Rechtsanwälte Freier und Olsson (Bonn), Großkanzlei Hale and Dorr (Boston, USA) und Europarat, Direktorat für Menschenrechte (Straßburg)

1990-1992:
Wissenschaftliche Hilfskraft am Institut für Völkerrecht der Rheinischen Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn (Prof. Dr. Christian Tomuschat)

1984-1986:
Studentische Hilfskraft am Institut für Römisches Recht der Rheinischen Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn (Prof. Dr. Rolf Knütel)

1983-1989:
Studium der Rechtswissenschaft an der Rheinischen Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn, der Université de Genève, dem Institut de Hautes Etudes Internationales und dem Institut des Etudes Européennes (Genf) als Stipendiatin der Studienstiftung des deutschen Volkes

1981:
5. Preis des Bundespräsidenten beim Schülerwettbewerb Deutsche Geschichte 1980 zum Thema "Alltag im Nationalsozialismus" (zusammen mit Pia Linden)

Forschungsschwerpunkte:
Völkerrecht, Europarecht, deutsches und vergleichendes Verfassungsrecht, mit besonderem Fokus auf Grund- und Menschenrechten, Gleichheit und Nichtdiskriminierung sowie Staatsstrukturprinzipien und Governance-Strukturen

Andere Funktionen:
Deutscher Juristinnenbund (djb): Mitglied der Kommission Öffentliches Recht, Völker- und Europarecht (2004-2009), zugleich Verbindungsfrau dieser Kommission in der Kommission "Arbeits-, Gleichstellungs- und Wirtschaftsrecht" des djb (2007-2009)

European Women Lawyers' Association (EWLA): Vorstandsmitglied 2005-2007, Vizepräsidentin (seit 2007), Vertreterin der EWLA in der "Plattform für Grundrechte" der Agentur der Europäischen Union für Grundrechte (2008-2009)

Mitglied des Advisory Panel der "Plattform für Grundrechte" für die Agentur der Europäischen Union für Grundrechte (Kooperationsnetz der Zivilgesellschaft) (Mai 2009 – April 2010)

Mitglied des Netzwerks von Rechtsexperten der Europäischen Kommission auf dem Gebiet der Geschlechtergleichstellung (seit 2008)

International Law Association (ILA): Mitglied des Komitees "Feminism and International Law" (seit 2006); Mitglied des Komitees "Non-State Actors" (seit 2008)

Mitglied des Beirats der Juristischen Gesellschaft zu Berlin (2004-2009)

Mitglied der Redaktion von: "Europäischer Gerichtshof für Menschenrechte.  Deutschsprachige Sammlung (EGMR-E)", hrsg. von Erika Engel und Norbert Paul Engel (seit 2008)

Rechnungsprüferin für Women in International Security Deutschland e. V. (WIIS.de) (seit 2008)

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Vita Michael Windfuhr, Stellvertretender Direktor

Michael Windfuhr © DIMR/A. Losier

Michael Windfuhr, Jahrgang 1961, studierte in Heidelberg Politikwissenschaft, Germanistik, Geographie und Philosophie. Fast 20 Jahre lang hat er die internationale Menschenrechtsorganisation FIAN (Food First Information and Action Network) mit aufgebaut und mit geleitet. Dort war er zuerst für die Fallrecherchen in Lateinamerika zuständig, dann zehn Jahre Vertreter von FIAN bei den Vereinten Nationen und anschließend Generalsekretär. In dieser Zeit beteiligte er sich maßgeblich an den Standard setzenden Prozessen für das Recht auf angemessene Nahrung, wie der Entwicklung der freiwilligen Leitlinien zur Umsetzung des Rechts auf Nahrung, die im November 2004 von der Welternährungsorganisation (FAO) einstimmig angenommen wurden.

Ab 2006 leitete Michael Windfuhr beim Diakonischen Werk der EKD das Menschenrechtsreferat. Zum Diakonischen Werk gehört auch die internationale Arbeit von Brot für die Welt. In dieser Zeit hat er im Bereich der wirtschaftlichen, sozialen und kulturellen Rechte besonders zum Recht auf Wasser und Sanitärversorgung, zum Recht auf soziale Sicherheit und zu dem Zusammenhang von Armut und Menschenrechten gearbeitet. Im Bereich der bürgerlichen und politischen Menschenrechte setzte er sich besonders für den Schutz von Menschenrechtsverteidigern und die Absicherung politischer Spielräume für die Zivilgesellschaft ein. Darüber hinaus war er über viele Jahre Lehrbeauftragter am Institut für Politische Wissenschaften der Universität Heidelberg. Seit dem 1. Januar 2011 ist Windfuhr stellvertretender Direktor des Deutschen Instituts für Menschenrechte.

Letzte Buchveröffentlichungen:
Windfuhr, Michael (ed.): Beyond the Nation State. Human Rights in Times of Globalisation, Stockholm, 2005; Windfuhr, M., Bals, Ch, Harmeling, Sven: Climate change, food security and the right to food. Study published by Bread for the World, Stuttgart, 2008.