Global Alliance of National Human Rights Institutions

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Global Alliance of National Human Rights Institutions (GANHRI)

Nationale Menschenrechtsinstitutionen (NMRI) sind global und regional vernetzt. Auf globaler Ebene vertritt die "Globale Allianz der Nationalen Menschenrechtsinstitutionen" (Global Alliance of National Human Rights Institutions, GANHRI) die Interessen der NMRI. Dieser internationale Dachverband besteht seit 1993, früher unter dem Namen International Coordinating Committee of National Human Rights Institutions (ICC). Das Deutsche Institut für Menschenrechte ist die Nationale Menschenrechtsinstitution Deutschlands und GANHRI-Mitglied. Seit 2016 hat die Direktorin des Instituts den GANHRI-Vorsitz inne (bis 2019).

GANHRI unterstützt, koordiniert und sichert die Präsenz von NMRI in internationalen Konferenzen und Gremien, fördert den gegenseitigen Austausch und überwacht die Einhaltung der "Pariser Prinzipien" der Vereinten Nationen, dem Regelwerk für NMRI.

Die Übereinstimmung einer Nationalen Menschenrechtsinstitution mit den "Pariser Prinzipien" wird in einem von den Vereinten Nationen anerkannten Akkreditierungsverfahren überprüft. Dieses wird von GANHRI durchgeführt. Zuständig ist deren Unterausschuss für Akkreditierung (Sub-Committee on Accreditation, SCA), unterstützt von der "National Institutions, Regional Mechanisms and Civil Society Section (NRCS)" des Hochkommissariats für Menschenrechte in Genf. Bei voller Erfüllung der "Pariser Prinzipien" wird der "A-Status" verliehen; bei nur teilweiser Erfüllung der "B-Status". NMRI mit A-Status müssen sich alle fünf Jahre einer Überprüfung ihres Akkreditierungsstatus unterziehen (Re-Akkreditierung). NMRI mit "B-Status" haben lediglich einen Beobachterstatus. Wird eine Institution mit A akkreditiert, kann sie Mitwirkungsrechte in verschiedenen Gremien der Vereinten Nationen wahrnehmen.

Im Rahmen von GANHRI arbeiten die NMRI zudem in Arbeitsgruppen zu Menschenrechtsthemen mit globaler Bedeutung, etwa zu Menschenrechten älterer Menschen, zu Wirtschaft und Menschenrechten oder Nachhaltigen Entwicklungszielen. Weitere Zusammenarbeit gibt es zu den Rechten von Menschen mit Behinderungen, Menschenrechten von Frauen, Flucht und Migration, NMRI in Konflikt- und Post-Konflikt-Situationen und zu dem schwindenden Raum für Zivilgesellschaft in vielen Teilen der Welt.

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