Zugang zum Recht

Servicenavigation

Sie befinden sich hier: Themen > Wirtschaft >  Zugang zum Recht

Zugang zum Recht

Menschenrechte zu schützen ist sowohl eine Verpflichtung von Staaten als auch die Verantwortung von Unternehmen, aber im Bereich der Wirtschaft kommt es häufig zu Menschenrechtsverletzungen. Diese müssen aufgearbeitet und für Abhilfe muss gesorgt werden. Doch auf dem Weg dorthin stehen die Betroffenen einigen Hürden gegenüber und  im Vorfeld müssen knifflige Fragen beantwortet werden:

Wer hat die Menschenrechtsverletzung verursacht und ist somit für Entschädigung verantwortlich? Welche Gerichte in welchem Land sind zuständig, wenn ein deutsches Unternehmen an einer Menschenrechtsverletzung im Ausland beteiligt ist? Wie kann sich eine betroffene Gemeinde aus dem globalen Süden vor deutschen Gerichten durchsetzen? Welche Hürden stehen zwischen Betroffenen – deutschen wie ausländischen – und dem Zugang zur deutschen Justiz?

Manche Fälle eignen sich nicht für Gerichtsverfahren und können anders geklärt werden, zum Beispiel durch Mediationsverfahren. Dazu muss die Politik bestehende Mechanismen, wie zum Beispiel die Nationale Kontaktstelle nach den Leitsätzen der Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD), stärken und bestehende Zugangshürden zu diesen abbauen.

Das Deutsche Institut für Menschenrechte setzt sich auf nationaler, europäischer und internationaler Ebene für den verbesserten Zugang zum Recht für die Betroffenen von wirtschaftsbedingten Menschenrechtsverletzungen ein. Wir nehmen an politischen Prozessen innerhalb Deutschlands sowie der EU, des Europarates und der Vereinten Nationen teil und intervenieren mit unabhängigen Gutachten in einschlägigen Fällen vor deutschen und internationalen Gerichten.

Nach oben

Kontakt

Christopher Schuller
Projektkoordinator, Wissenschaftlicher Mitarbeiter
Zugang zum Recht, Investitions- und Handelsverträge, Landwirtschaftssektor
Tel.: 030 25 93 59 - 461
E-Mail: schuller(at)institut-fuer-menschenrechte.de