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Wirtschaft und Menschenrechte - aktuell

Pressemitteilung zum Kabinettsbeschluss zum NAP Wirtschaft und Menschenrechte: Zögerliche Umsetzung bei der Integration von Menschenrechten in die Wirtschaft

Berlin - Anlässlich der heutigen Verabschiedung des Nationalen Aktionsplans Menschenrechte und Wirtschaft durch das Bundeskabinett erklärt Michael Windfuhr, stellvertretender Direktor des Deutschen Instituts für Menschenrechte:
"Der heute vom Kabinett verabschiedete Nationale Aktionsplan Wirtschaft und Menschenrechte ist weit entfernt vom ambitionierten Aktionsplan, den die Bundesregierung 2015 beim G7-Gipfel im bayrischen Schloss Elmau angekündigt hatte."

"Im Norden verhalten sich diese Unternehmen bestimmt nicht so"

Am 29. November traf das Deutsche Institut für Menschenrechte in Nairobi (Kenia) sechs afrikanische Schwesterinstitutionen zu einem Austausch über menschenrechtliche Auswirkungen unternehmerischen Handelns in der Landwirtschaft und im Bergbau in Afrika. Der Fokus des Gesprächs richtete sich auf regionale und transnationale Kooperationsbedarfe von Nationalen Menschenrechtsinstitutionen (NMRI) im Themenfeld "Wirtschaft und Menschenrechte".

Pressemitteilung: Institut vergibt vier Recherche-Stipendien für Journalisten zum Thema "Wirtschaft und Menschenrechte"

Berlin - Das Deutsche Institut für Menschenrechte hat vier Recherche-Stipendien in Höhe von je 2.000 Euro zum Thema "Transnationale Wirtschaftsverflechtungen und ihre Auswirkungen auf die Menschenrechte" vergeben. Prämiert wurden herausragende Recherche-Konzepte für journalistische Beiträge, die in deutschsprachigen Medien veröffentlicht werden sollen.

"Die eigenen Risiken kennen: Es lohnt sich"

Am 20. Juni luden das Deutsche Institut für Menschenrechte und das Deutsche Global Compact Netzwerk zur Debatte "Wirtschaft und Menschenrechte: Wie können Unternehmen menschenrechtliche Risiken und Auswirkungen ermitteln? - Antworten aus der Praxis" in die Berlin-Brandenburgische Akademie der Wissenschaften ein. Auf dem Podium diskutierten Bärbel Kofler, Beauftragte der Bundesregierung für Menschenrechtspolitik und Humanitäre Hilfe, Cornelia Heydenreich, Teamleiterin Unternehmensverantwortung bei Germanwatch, und Sibylle Baumgartner, Head of Corporate Responsibility, Kuoni Travel Management Ltd.

Kolumbien: Institut diskutierte mit Unternehmen, Zivilgesellschaft und betroffenen Gemeinden über menschenrechtliche Folgen des Kohlebergbaus

Vom 17. bis zum 22. Mai trafen sich die Nationalen Menschenrechtsinstitutionen Deutschlands und Kolumbiens, das Deutsche Institut für Menschenrechte und die Defensoría del Pueblo, und das Regionale Zentrum für Unternehmen und verantwortungsvolles unternehmerisches Handeln (CREER) mit für den Kohlebergbau in den kolumbianischen Regionen Cesar und La Guajira relevanten Akteuren. Die beiden Regionen liefern derzeit fast die gesamte Kohle für den Export. Auch die deutsche Energieindustrie importiert große Mengen Kohle von dort.

Training zu Wirtschaft und Menschenrechten mit der kolumbianischen Nationalen Menschenrechtsinstitution

Am 16. Mai 2016 fand in Bogotá, Kolumbien, ein Training zu "Wirtschaft und Menschenrechte" statt. Gastgeber waren zwei Nationale Menschenrechtsinstitutionen, die kolumbianische Defensoría del Pueblo und das Deutsche Institut für Menschenrechte; Kooperationspartner war das Regionale Zentrum für Unternehmen und verantwortungsvolles unternehmerisches Handeln (Centro Regional de Empresas y Emprendimientos Responsable, CREER). 35 der 36 Regionalbüros der Defensoría sowie 15 Mitarbeitende der Zentrale in Bogotá nahmen teil.

Pressemitteilung: Menschenrechtliche Risiken und Auswirkungen ermitteln

Berlin - Die Auswirkungen der eigenen Geschäftstätigkeit auf die Menschenrechte zu ermitteln, ist ein zentraler Aspekt der Leitprinzipien für Wirtschaft und Menschenrechte der Vereinten Nationen. Zur Umsetzung der Leitprinzipien in Deutschland entwickelt die Bundesregierung derzeit unter Beteiligung der Wirtschaft und Zivilgesellschaft einen Nationalen Aktionsplan für Wirtschaft und Menschenrechte.

Kontakt

Christopher Schuller
Projektkoordinator, Wissenschaftlicher Mitarbeiter
Zugang zum Recht, Investitions- und Handelsverträge, Landwirtschaftssektor
Tel.: 030 25 93 59 - 461
E-Mail: schuller(at)institut-fuer-menschenrechte.de

Jan-Christian Niebank
Wissenschaftlicher Mitarbeiter
Textilsektor, öffentliche Beschaffung, Wirtschaft und EZ
Tel.: 030 25 93 59 - 243
E-Mail: niebank(at)institut-fuer-menschenrechte.de

Sara Phung
Wissenschaftliche Mitarbeiterin, Nationaler Aktionsplan Wirtschaft und Menschenrechte, UN-Sozialpaktausschuss
Tel.: 030 25  93 59 - 124
E-Mail: phung(at)institut-fuer-menschenrechte.de

Deniz Utlu
Wissenschaftlicher Mitarbeiter
Rohstoffsektor, Human Rights Impact Assessments, Wirtschaftspolitik
Tel.: 030 25 93 59 - 469
E-Mail: utlu(at)institut-fuer-menschenrechte.de