Migration

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Migration

Wanderungsbewegungen innerhalb der Staaten, vor allem aber auch zwischen den Staaten prägen die gegenwärtigen Gesellschaften immer mehr. Dadurch entstehen verschiedene menschenrechtliche Herausforderungen. Für Menschen, die sich auf der Flucht befinden, müssen Aufnahmemöglichkeiten bestehen und der Zugang zu einem fairen Asylverfahren gewährleistet sein. Integrationsmaßnahmen für Menschen mit Migrationsgeschichte, aber auch die Kriterien für den Erwerb der Staatsbürgerschaft sind am Maßstab des Diskriminierungsverbots kritisch zu prüfen. Alle Menschen, die sich in einem Land aufhalten, und sei es auch ohne legalen Aufenthaltstitel, müssen die Möglichkeit haben, beispielsweise ihre Menschenrechte auf Bildung und Gesundheit wirksam in Anspruch zu nehmen. Durch die Zuwanderung der letzten Jahrzehnte sind viele Staaten, darunter auch Deutschland, kulturell und religiös pluralistischer geworden. Damit gewinnt auch das Menschenrecht auf Religionsfreiheit - etwa im Blick auf muslimische Minderheiten - neue innenpolitische Brisanz, wie sich am Streit um das Kopftuch zeigen lässt.

Dr. Petra Follmar-Otto
Leiterin der Abteilung Menschenrechtspolitik Inland/Europa
Tel.: 030 25 93 59 - 27
E-Mail: follmar(at)institut-fuer-menschenrechte.de

Dr. Hendrik Cremer
Wissenschaftlicher Mitarbeiter
Migration, Rassismus und Kinderrechte
Tel.: 030 25 93 59 - 42
E-Mail: cremer(at)institut-fuer-menschenrechte.de