Menschenhandelsrichtlinie (2011)

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Menschenhandelsrichtlinie (2011)

Richtlinientext

Richtlinie 2011/36/EU zur Verhütung und Bekämpfung des Menschenhandels und zum Schutz seiner Opfer sowie zur Ersetzung des Rahmenbeschlusses 2002/629/JI des Rates

Directive 2011/36/EU on preventing and combating trafficking in human beings and protecting its victims, and replacing Council Framework Decision 2002/629/JHA 

Stand des Verfahrens und Überwachung der Umsetzung durch die EU

Die Richtlinie ist am 15. April 2011 auf der Ebene der EU in Kraft getreten. Nach Ablauf der zweijährigen Frist wurde sie mit dem „Gesetz zur Verbesserung der Bekämpfung des Menschenhandels und zur Änderung des Bundeszentralregistergesetzes sowie des Achten Buches Sozialgesetzbuch“  in nationales Recht umgesetzt. Das Gesetz ist am 15.10.2016 in Kraft getreten. Es enthält ausschließlich strafrechtlich relevante Änderungen wie z. B. die Ausweitung der Strafvorschrift Menschenhandel auf weitere Begehungsformen wie  Menschenhandel zum Zwecke der Begehung von Straftaten und der Bettelei sowie zum Zwecke des Organhandels.

Hier finden Sie den parlamentarischen Verlauf

Hier finden Sie die Stellungnahmen der Sachverständigen zu dem Gesetzesentwurf

Kontakt

Heike Rabe
Geschlechtsspezifische Gewalt und Zugang zum Recht
Tel.: 030 25 93 59 - 127
E-Mail: rabe(at)institut-fuer-menschenrechte.de