Menschenhandel

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Menschenhandel

In Deutschland arbeiten viele Menschen unter prekären Bedingungen, z. B. in der Pflege, im Haushalt, in der Prostitution, der Landwirtschaft oder auf dem Bau. Einige von ihnen werden durch Zwang, Gewalt oder Bedrohung in ihrer Selbstbestimmung derart eingeschränkt, dass sie nicht mehr frei über ihre Arbeitskraft entscheiden können und wirtschaftlich massiv ausgebeutet werden. Insbesondere Frauen, die nicht freiwillig als Prostituierte arbeiten oder die nicht mit den Bedingungen in der Prostitution einverstanden sind, erfahren darüber hinaus massive Verletzungen ihrer sexuellen Integrität.

Das im internationalen Recht sogenannte Verbot der Sklaverei gehört deshalb zu den absolut geltenden Menschenrechtsnormen, die nicht relativiert werden dürfen. Es gehört zu den menschenrechtlichen Verpflichtungen der Staaten, wirksame Maßnahmen gegen Verhältnisse faktischer Rechtlosigkeit zu treffen und die Betroffenen zur Wahrnehmung ihrer Rechte zu befähigen.

Kontakt

Heike Rabe
Geschlechtsspezifische Gewalt und Zugang zum Recht
Tel.: 030 25 93 59 - 127
E-Mail: rabe(at)institut-fuer-menschenrechte.de