UN-Frauenrechtskonvention CEDAW

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CEDAW

Das Institut trägt zur Bekanntmachung des UN-Übereinkommens zur Beseitigung jeder Form von Diskriminierung der Frau (CEDAW) bei und will insbesondere die Nutzung der Mechanismen zum Monitoring der nationalen Umsetzung durch Nichtregierungsorganisationen unterstützen. 

Veranstaltung "30 Jahre UN-Frauenrechtsübereinkommen (CEDAW)" am 05.09.2011 in Berlin

Podiumsdiskussion © Isis Martins

30 Jahre CEDAW: Menschenrechte sind unteilbar

1981 trat das Übereinkommen der Vereinten Nationen zur Beseitigung jeder Form von Diskriminierung der Frau (CEDAW) in Kraft. Anlässlich seines 30. Jahrestages luden der Deutsche Frauenrat, das Deutsche Institut für Menschenrechte und das Gunda-Werner-Institut der Heinrich-Böll-Stiftung am 5. September 2011 zu einer gemeinsamen Veranstaltung in Berlin. Dabei ging es nicht nur um die Geschichte einer der wichtigsten UN-Menschenrechtskonventionen, sondern vor allem um deren Umsetzung in und durch die bundesdeutsche Politik.

Zum ausführlichen Bericht

Audio-Mitschnitte der Veranstaltung


Fachkonferenz "Frauenrechte: wirtschaftliche und soziale Dimensionen"

Ein Follow Up zu den Empfehlungen des UN-Frauenrechtsausschusses (CEDAW), 04.10.2010, Berlin 

 

Podiumsdiskussion: Brigitte Triems, Carola Bury, Beate Rudolf, Ingrid Fischbach, Judy Gummich (v. l.) © DIMR

Mit der Fachkonferenz am 4. Oktober 2010 bot das Deutsche Institut für Menschenrechte Vertreterinnen und Vertretern der zuständigen Ministerien, des Parlaments, von Gleichstellungsbeauftragten und der Zivilgesellschaft ein Forum, um die Umsetzung der wirtschaftlichen, sozialen und kulturellen Rechte von Frauen in Deutschland zu diskutieren. Im Mittelpunkt der Tagung stand die Frage, welche Maßnahmen auf Bundes- und Landesebene ergriffen werden können, um die Umsetzung der menschenrechtlichen Verpflichtungen Deutschlands im Sinne der Empfehlungen des UN-Frauenrechtsausschusses weiter voranzutreiben.
 
Im Fokus der Podiumsdiskussion am Vormittag standen die Armutsrisiken von Frauen. Eine Vertreterin von "Intersexuelle Menschen e. V." sprach in einer Intervention über die Menschenrechte von inter- und transsexuelle Menschen in Deutschland und forderte die Bundesregierung auf, in einen Dialog mit den Betroffenen zu treten. Dazu hatte der UN-Frauenrechtsausschuss Deutschland in seinen Abschließenden Bemerkungen ebenfalls verpflichtet.
Am Nachmittag wurden die Themen "Pay Gap", "Gender Budgeting", "Quotenregelungen für Frauen in Führungspositionen" sowie "Staatliche Gewährleistungspflichten für von Gewalt betroffene Frauen" (Finanzierung von Frauenhäusern) in parallelen Arbeitsforen diskutiert.

Berichte von der Fachkonferenz:

Podiumsdiskussion "Armutsrisiken von Frauen"
Forum 1: "Staatliche Gewährleistungspflichten für von Gewalt betroffene Frauen"
Forum 2: "Ungleichheit bei gleicher Leistung - Gender Pay Gap"
Forum 3: "Geschlechtergerechter Haushalt - Gender Budgeting"
Forum 4: "Quotenregelungen als Instrument zur Verbesserung der Teilhabe an Führungspositionen"

Weitere Informationen:

Hintergrundinformationen zu CEDAW
Abschließende Bemerkungen CEDAW (PDF, 131 KB, nicht barrierefrei)
Programm der Veranstaltung am 04.10.2010 (PDF, 53 KB, nicht barrierefrei)


Konferenz "Feminism and Cultural Diversity: Frictions and Synergies" (2009)

Das Deutsche Institut für Menschenrechte und die Heinrich-Böll-Stiftung luden am 6. Mai 2009 gemeinsam zur Konferenz "Feminism and Cultural Diversity: Frictions and Synergies" ein. Die Tagung fand statt zu Ehren von Hanna Beate Schöpp-Schilling, Mitglied des UN-Ausschusses für die Beseitigung jeder Diskriminierung von Frauen (1989-2008). Ausgelotet wurden mögliche Spannungen und Synergien zwischen Frauenrechten und kultureller Vielfalt. Während Anne Philipps (London School of Economics and Political Science) in ihrem Vortrag zu "Gender and Culture" dafür plädierte, kulturelle Potenziale zugunsten der Menschenrechte von Frauen zu nutzen, trug Frances Raday (Hebrew University Jerusalem) eine eher religions- und kulturkritische Perspektive vor.
Der Audiobeitrag von Mark Heydenreich vermittelt einen Eindruck von der anschließenden Podiumsdiskussion. Jamila Bargach aus Marokko, Sherri Helgason aus Kanada, Catherine Muyeka Mumma aus Kenia und Heiner Bielefeldt aus Deutschland stellten jeweils Beispiele zum Umgang mit kultureller Differenz unter Gesichtspunkten der Frauenrechte vor.

Hanna Beate Schöpp-Schilling: Welcoming Note (PDF, 11 KB, nicht barrierefrei, Englisch)
Vortrag von Anne Philipps: "Gender and Culture" (PDF, 118 KB, nicht barrierefrei, Englisch)
Frances Raday: "Culture, Religion, and CEDAW's
article 5" (aus: Hanna Beate Schöpp-Schilling, Cees Flinterman: "The Circle of Empowerment", The Feminist Press, New York, 2007)
(PDF, 133 KB, nicht barrierefrei, Englisch)
Audio-Beitrag zur Podiumsdiskussion im Format Schnelles Hören (2,5 MB)
Einladung zur Konferenz (PDF, 670 KB, nicht barrierefrei, Englisch)


CEDAW-Follow-Up (2004)

Das Deutsche Institut für Menschenrechte führte 2004 ein Fachgespräch zur Umsetzung der Empfehlungen (Abschließenden Bemerkungen) des CEDAW-Ausschusses durch.

Dokumentation "Frauenrechte in Deutschland: Follow-Up-Prozess CEDAW 2004" (PDF, 316 KB, nicht barrierefrei)


The optional protocol to CEDAW: International Training Seminar for NGOs and women's rights activists (2003)

Das Training für zivilgesellschaftliche Organisationen aus Mittel- und Osteuropa und Zentralasien im März 2003 sollte deren Kapazitäten zur Nutzung der Durchsetzungsmechanismen der Frauenrechtskonvention stärken. Schwerpunkte waren die Parallelberichterstattung im Rahmen des Staatenberichtsverfahrens und das im Zusatzprotokoll verankerte Individualbeschwerdeverfahren.

Seminardokumentation "The Optional Protocol to CEDAW" (PDF, 193 KB, nicht barrierefrei)


Konferenz: "Menschenrechtsinstrumente: Für Frauen nutzen" (2002)

Am 13. Dezember 2002 führten der Koordinierungskreis gegen Frauenhandel und das Deutsche Institut für Menschenrechte das Seminar "Menschenrechtsinstrumente: Für Frauen Nutzen" in Berlin durch, das die Frauenrechtskonvention CEDAW und besonders ihre Durchsetzungsmechanismen einer interessierten Öffentlichkeit vorstellte. Die Konferenz bot eine Einführung in die Frauenrechtskonvention und ihr neues Zusatzprotokoll.

Konferenzdokumentation "Menschenrechtsinstrumente: Für Frauen Nutzen" (PDF, 267 KB, nicht barrierefrei)

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Dr. Petra Follmar-Otto
Leiterin der Abteilung Menschenrechtspolitik Inland/Europa
Tel.: 030 25 93 59 - 27
E-Mail: follmar(at)institut-fuer-menschenrechte.de